Replit eröffnet erste internationale Niederlassung in London

09.09.2026

Steigende Nachfrage von Privatpersonen, Kleinunternehmen und Großunternehmen treibt die weltweite Expansion voran Partnerschaft mit Wohltätigkeitsorganisation „The Lord Mayor's Appeal" zur Weiterbildung von NEET

LONDON und SAN FRANCISCO, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- Replit, die agentengestützte Entwicklungsplattform, die Menschen dabei hilft, Ideen in Apps, Websites, Produkte und neue Unternehmen umzusetzen, feierte diese Woche die Eröffnung seiner ersten internationalen Niederlassung in London. An der Eröffnungszeremonie nahm auch Sadiq Khan, der Bürgermeister von London, teil; damit wurde die erste Niederlassung von Replit außerhalb der Vereinigten Staaten eingeweiht.

From left: Mayor of London Sadiq Khan and Replit co-founder and CEO Amjad Masad at the opening of Replit’s London office.

Replit wurde 2016 gegründet, hat weltweit mehr als 60 Millionen Nutzer und wird in 85 % der Fortune-500-Unternehmen genutzt. Die heutige Eröffnung folgt auf eine Reihe jüngster Ankündigungen von Replit, darunter eine Zusammenarbeit mit OpenAI im Rahmen des Free-Tier-Modus, weitere Investitionen in Sicherheit auf Unternehmensniveau sowie die Einführung von Replit Design, die allesamt darauf abzielen, die Reichweite des Produkts zu vergrößern. 

Das Unternehmen plant, London als Drehscheibe für seine europäischen Aktivitäten zu nutzen. Das Unternehmen rechnet damit, seine Mitarbeiterzahl und seine Investitionen im kommenden Jahr zu verdoppeln und seine Präsenz in London deutlich auszubauen, während es weltweit gemeinsam mit kleinen und großen Unternehmen expandiert. Replit unterstützt bereits eine Reihe kleiner Unternehmen, die die Plattform täglich nutzen.

Zu den Unternehmenskunden, die Replit bereits europaweit einsetzen, zählen PricewaterhouseCoopers (PwC), Ernst & Young, Mercedes-Benz Group, TrustPilot und Hg. Sie reihen sich in die Liste der US-Kunden wie Accenture, Visa und Zillow ein, die Replit in ihrem Tagesgeschäft einsetzen.

Replit gab außerdem bekannt, eine Partnerschaft mit der Wohltätigkeitsorganisation „The Lord Mayor's Appeal" (TLMA) eingehen zu wollen, die junge Londoner unterstützt, die weder eine Schule besuchen noch einer Arbeit nachgehen oder eine Ausbildung absolvieren (NEET). Gemeinsam planen sie, in den kommenden Monaten einen vierwöchigen Pilotkurs für 100 junge Menschen aus benachteiligten und unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen durchzuführen, um ihnen wichtige Vibe-Coding-Kenntnisse zu vermitteln, mit denen sie Zugang zu Arbeitsplätzen und anderen Beschäftigungsmöglichkeiten erhalten können.

„Replit wurde mit dem Ziel gegründet, jedem überall die Möglichkeit zu geben, eine Anwendung zu erstellen, ohne programmieren lernen zu müssen", sagte Amjad Masad, Mitbegründer und Geschäftsführer von Replit. „Die Nachfrage nach Replit ist exponentiell gestiegen und wir freuen uns sehr, hier in London zu sein, um unsere europäischen Kunden zu betreuen und gemeinsam mit der britischen Regierung an der Weiterbildung der Menschen zu arbeiten, damit diese die notwendigen Werkzeuge erhalten, um ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern."

„Ich freue mich sehr, Replit in London willkommen zu heißen, wo das Unternehmen seine erste internationale Niederlassung im King's Cross Knowledge Quarter eröffnet. Als weltweit führende Stadt in den Bereichen Technologie, Bildung und Innovation verfügt London über eine Fülle an Talenten, eine vielfältige Kompetenzbasis und beherbergt bereits eine Vielzahl führender KI-Unternehmen. Bei verantwortungsvollem Einsatz kann künstliche Intelligenz London enorme Vorteile bringen und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Londoner Wachstumsplans. Ich lege großen Wert darauf, dass wir eine Vorreiterrolle übernehmen, um den Wandel im Bereich der KI mitzugestalten und sicherzustellen, dass er allen Londonern zugutekommt", sagte Sadiq Khan, Bürgermeister von London. „Die Entscheidung von Replit, sich hier niederzulassen, ist ein großer Vertrauensbeweis für London, während wir weiterhin daran arbeiten, eine bessere und wohlhabendere Stadt für alle zu schaffen."

„KI verspricht, die bahnbrechendste Technologie seit Generationen zu werden, mit weitreichenden Auswirkungen auf alle Branchen und unsere Gesellschaft", sagte Kanishka Narayan, der neu ernannte britische Minister für KI. „Als Land stehen wir an der Spitze der KI-Entwicklungen und werden weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen, indem wir schnell wachsende KI-Unternehmen wie Replit in unser Ökosystem integrieren."

Replit vereint Design, Erstellung, Entwicklung, Datenbanken, Bereitstellung, Sicherheit und Kontrollfunktionen für Unternehmen in einer einzigen Umgebung, sodass Organisationen den Kreis derjenigen erweitern können, die Anwendungen entwickeln, und gleichzeitig die auf Unternehmensebene erforderliche Governance aufrechterhalten.

Informationen zu Replit

Replit mit Hauptsitz in San Francisco, Kalifornien, USA, ist die agentengestützte Plattform zur Softwareerstellung, die es jedem ermöglicht, Anwendungen mithilfe natürlicher Sprache zu entwickeln. Teams bei Unternehmen wie Atlassian, Adobe, Accenture und Databricks nutzen Replit zur Entwicklung von Apps, und das Unternehmen unterhält Partnerschaften unter anderem mit Google, Microsoft, Stripe und Slack.

Medienkontakt:

press@replit.com

Replit Logo

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/replit-eroffnet-erste-internationale-niederlassung-in-london-302873062.html

Other news

Vom «Rundschau»-Moderator zum Podcast-Host: Brotz plant Neustart bei Blick

08.10.2026

Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.

Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».

Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.

Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.