QNAP bringt den verwalteten L3-Lite-100-GbE-Switch QSW-M7230-2X4F24T mit MC-LAG und AVoIP auf den Markt

24.04.2026

TAIPEI, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- QNAP® Systems, Inc., ein führender Innovator im Bereich Computer-, Netzwerk- und Speicherlösungen, gab heute die Markteinführung des QSW-M7230-2X4F24T bekannt, eines neuen verwalteten L3-Lite-100-GbE-Switches, der für die Modernisierung von Unternehmensnetzwerken, Hochleistungs-Speicherumgebungen, groß angelegte Medienproduktion, Virtualisierung und KI-gesteuerte Workloads entwickelt wurde. Der neue Switch ermöglicht es Unternehmen, ein skalierbares 100-GbE-Kernnetzwerk aufzubauen und dabei die Kosteneffizienz zu wahren sowie bestehende Investitionen in die Infrastruktur zu schützen.

QNAP L3 Lite managed 100GbE switch, 100G/25G/10G multi-rate port design for flexible high-speed network

Da datenintensive Anwendungen immer schneller werden – von KI-Berechnungen und Virtualisierung bis hin zu kollaborativen Medien-Workflows – stehen Unternehmen zunehmend vor der Herausforderung, über 10-GbE-Netzwerke hinauszuwachsen, ohne dabei störende, groß angelegte Erneuerungen vornehmen zu müssen. Der QSW-M7230-2X4F24T bewältigt diesen Übergang durch eine flexible Architektur mit mehreren Geschwindigkeitsstufen, die es Unternehmen ermöglicht, dort, wo es am wichtigsten ist, schnellere Verbindungen einzuführen und gleichzeitig das Kernnetzwerk im Laufe der Zeit zu erweitern.

Mit 100-GbE-Backbones, 25-GbE-Server-Uplinks und 24-Port-10-GbE-Zugängen bietet der QSW-M7230-2X4F24T eine nahtlose Multi-Speed-Integration. Er ermöglicht es Unternehmen, bei Bedarf leistungsstarke 25-GbE-/100-GbE-Verbindungen bereitzustellen und gleichzeitig bestehende 10-GbE-Ressourcen zu erhalten, wodurch die Komplexität von Upgrades effektiv minimiert und der Wert der Infrastruktur maximiert wird.

„Durch die Kombination von 100GbE-, 25GbE- und hochdichter 10GbE-Konnektivität in einem 1U-Formfaktor bietet der QSW-M7230-2X4F24T in seiner Klasse außergewöhnliche Flexibilität und Kosteneffizienz", sagte Ronald Hsu, Produktmanager bei QNAP. „Er ist eine ideale Lösung für Unternehmen, die einen praktischen Weg zu 100GbE suchen, ohne aktuelle Investitionen oder zukünftige Skalierbarkeit zu beeinträchtigen."

Der QSW-M7230-2X4F24T ist für KI und Hochleistungsspeicher optimiert und bietet 10G/25G/100G-Verbindungen mit mehreren Geschwindigkeiten und einer Kapazität von 1080 Gbit/s, wobei er PFC und ECN für verlustfreies Ethernet unterstützt. Er kombiniert L3-Lite-Management (einschließlich statischem Routing und erweiterten VLANs) mit einer MC-LAG-Architektur, um eine verbesserte Netzwerkausfallsicherheit und hohe Verfügbarkeit zu bieten, wodurch ein unterbrechungsfreier Betrieb gewährleistet und Single Points of Failure für kritische Geschäftsinfrastrukturen beseitigt werden.

Für Medien- und AV-over-IP-Anwendungen verbessert der Switch zudem die Multicast-Steuerung und Zeitsynchronisation. Dank der Unterstützung von IGMP-Snooping, VLAN-basierter Datenverkehrssegmentierung und einer hochpräzisen Uhr mit PTP Boundary Clock minimiert der QSW-M7230-2X4F24T Probleme bei der Audio-Video-Synchronisation, wie sie häufig in Umgebungen mit mehreren Bildschirmen auftreten. Dadurch eignet er sich hervorragend für Rundfunkproduktionen, Live-Veranstaltungsorte, Kommandozentralen und Unternehmensvideoanwendungen.

Darüber hinaus unterstützt der QSW-M7230-2X4F24T AMIZcloud, die cloudbasierte zentrale Verwaltungsplattform von QNAP. Ohne zusätzliche Hardware- oder Software-Controller können IT-Teams mehrere Switches standortübergreifend fernüberwachen und verwalten, was die Fehlerbehebung vereinfacht und den laufenden Betriebsaufwand reduziert.

Weitere Informationen und die komplette QNAP-Produktpalette finden Sie unter  www.qnap.com.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2959025/QNAP_QSW_M7230_2X4F24T.jpg

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ETH Zürich und RWTH Aachen erzeugen künstliche Erschütterungen im Furka-Baustollen

30.04.2026

Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.

Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.

Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.

Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.