Im Rahmen eines dreitägigen Dialogs in Großbritannien stehen die Stärkung der Rolle der Frau, Inklusion und systemische Reformen im gesamten Globalen Süden im Mittelpunkt
WEST SUSSEX, England, 28. September 2026 /PRNewswire/ -- Internationale Führungskräfte aus den Bereichen Regierung, Politik, Entwicklung und Sport trafen sich in Wilton Park zu einem dreitägigen Dialog, der gemeinsam mit der Qatar Foundation (QF) veranstaltet wurde, und riefen dazu auf, eine globale Koalition zu bilden, um das Potenzial des Sports zur Förderung der sozialen Entwicklung in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Sport for Development in the Global South: Advancing Female Empowerment, Inclusion, and Accessibility" und konzentrierte sich auf den Abbau struktureller Barrieren für die sportliche Teilhabe von Frauen und Mädchen. Sie baute auf der UN-Resolution 59/17 auf, die von Katar gemeinsam mit Indonesien und Marokko initiiert und von 71 Staaten mitgetragen wurde. Wilton Park und QF werden nun gemeinsam einen umsetzbaren Fahrplan für Maßnahmen in den Bereichen Politik, Coaching und Infrastruktur erarbeiten.
In ihrer Rede im Rahmen des Dialogs forderte Ihre Exzellenz Sheikha Hind bint Hamad Al Thani, stellvertretende Vorsitzende der Qatar Foundation, Maßnahmen, die über eine bloße Gleichstellung hinausgehen, und erklärte: „Die Hindernisse, mit denen Mädchen konfrontiert sind, unterscheiden sich grundlegend." Unser Ansatz besteht darin, diese Lücke in der Praxis zu schließen, nicht nur im Prinzip: die Einbeziehung von Frauen in die Gestaltung von Sportanlagen, die Bereitstellung von auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnittenem Coaching und der Aufbau einer wissenschaftlichen Forschungsgrundlage, die für den Sport von Frauen und Mädchen allzu oft fehlt."
Seine Exzellenz Dr. Khalilur Rahman, designierter Präsident der 81. Sitzung der UN-Generalversammlung, erklärte im Rahmen des Dialogs, dass Sport „die Art und Weise verändert, wie ein Mädchen von ihrer Familie und ihrer Gemeinschaft wahrgenommen wird und wie sie sich selbst sieht", und sagte: „Ein Mädchen, das in einer Mannschaft spielt, lernt, Verantwortung zu übernehmen, Misserfolge hinzunehmen und es in der Öffentlichkeit erneut zu versuchen – und dieses Selbstvertrauen begleitet sie in den Unterricht, an den Arbeitsplatz und ins gesellschaftliche Leben."
Zu den Teilnehmern des Dialogs gehörten Olympism365, Special Olympics, Laureus Sport for Good, NBA Africa, die FIVB sowie die Olympionikinnen Shelly-Ann Fraser-Pryce und Ibtihaj Muhammad.
QF setzt sich weiterhin für inklusiven Sport ein: In den vergangenen zwei Jahren nahmen über 70.000 Frauen an maßgeschneiderten Sportaktivitäten im Education City Stadium teil, und die Initiative „Circle In" unterstützt Sport-für-Entwicklungsprojekte in zehn Ländern.
Über die Qatar Foundation
Die Qatar Foundation für Bildung, Wissenschaft und gesellschaftliche Entwicklung (QF) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für Bildung, Forschung und gesellschaftliche Entwicklung einsetzt. QF wurde 1995 gegründet und betreibt ein vernetztes Ökosystem in der Education City in Doha, Katar, das Menschen fördert und positiven sozialen Wandel vorantreibt. Besuchen Sie www.qf.org.qa.
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Roche versucht nach einer Phase von Forschungsrückschlägen und Belastungen durch auslaufende Patente, das Tempo in der Medikamentenentwicklung deutlich zu erhöhen. Am Pharma-Investorentag unterstrich die Pharmasparte des Basler Konzerns den Anspruch, in Forschung und Entwicklung weiter zur Spitzengruppe zu gehören. Zentral sind dabei ein strengeres Management der Pipeline, Effizienzprogramme und der verstärkte Einsatz künstlicher Intelligenz entlang der Wertschöpfungskette.
Pharma-Chefin Teresa Graham verwies auf eine sichtbar verbesserte Bilanz seit dem letzten „Pharma Day“: In zehn zulassungsrelevanten Studien habe Roche die gesetzten Ziele erreicht, sechs Programme seien in die zulassungsrelevende Phase vorgerückt, drei weitere in Phase II. Insgesamt verfügt Roche nach eigenen Angaben über bis zu 20 neue Wirkstoffe, die bis 2030 auf den Markt kommen könnten. Einzelne Kandidaten wie das Brustkrebsmittel Giredestrant traut der Konzern dabei jeweils Spitzenumsätze im zweistelligen Milliardenbereich zu.
Um diese Ambitionen abzusichern, verschärft Roche die internen Selektionskriterien. Ende 2023 führte der Konzern mit „The Bar“ einen neuen Bewertungsrahmen für die Pipeline ein. Nur Wirkstoffkandidaten, die klar definierte Anforderungen erfüllen, werden weiterentwickelt. Medizinchef Levi Garraway bezeichnete „The Bar“ als Leitbild für Forschung und Entwicklung. Die Auswahl potenzieller Projekte sei damit spürbar strenger geworden – mit dem Ziel, Ressourcen konsequent auf die Erfolg versprechendsten Programme zu konzentrieren und die Erfolgsquote in späten Studienphasen zu stabilisieren oder weiter zu erhöhen.
Parallel dazu treibt Roche ein Effizienzprogramm voran, um Mittel aus weniger renditestarken in wachstumsstärkere Projekte umzuschichten. Die Entwicklung neuer Medikamente soll deutlich beschleunigt werden, was insbesondere in umkämpften Indikationen wie Onkologie sowie in wachstumsstarken Bereichen wie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen an Bedeutung gewinnt. Damit will Roche erwartete Umsatzeinbussen durch Patentabläufe mehr als kompensieren und sich bis zum Ende des Jahrzehnts ein Portfolio aufbauen, das von mehreren potenziellen Blockbustern getragen wird.