NX Group erwirbt alle Anteile der kanadischen Metro Supply Chain Group und macht sie zu einer Tochtergesellschaft

22.04.2026

TOKIO, 22. April 2026 /PRNewswire/ -- NIPPON EXPRESS HOLDINGS, INC. (nachfolgend „NX Group") hat eine Vereinbarung zum Erwerb aller Anteile an der Metro Supply Chain Group Inc. („Metro Supply Chain Group") mit Sitz in Montreal, Kanada, getroffen und am 17. April 2026 einen Aktienkaufvertrag abgeschlossen.

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Die Transaktion bewertet die Metro Supply Chain Group auf Basis des Unternehmenswert mit 1,8 Mrd. CAD (ca. 207,0 Mrd. Yen) und stellt damit die größte Übernahme in der Geschichte der NX Group dar. Zusätzlich kann eine Gewinnbeteiligung von bis zu 400 Mio. CAD (ca. 46,0 Mrd. Yen) an die Verkäufer gezahlt werden, die davon abhängt, dass das Unternehmen bestimmte finanzielle Ziele erreicht, die im Aktienkaufvertrag festgelegt sind.

Die Metro Supply Chain Group ist in Kanada, den Vereinigten Staaten und Großbritannien stark vertreten und bietet Logistikdienstleistungen (3PL) für ein breites Spektrum von Branchen an, darunter Konsumgüter, Automobil, Fertigung und Gesundheitswesen. Die NX Group geht davon aus, dass sie durch diese Übernahme ihre Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt erheblich ausbauen und ihre End-to-End-Logistikkapazitäten verbessern kann. Die Transaktion ist ein entscheidender Schritt zur Beschleunigung der langfristigen Vision der NX Group, die in ihrem Managementplan „NX Group Management Plan 2028 Dynamic Growth 2.0" dargelegt ist, nämlich „ein Logistikunternehmen mit einer starken Präsenz auf den globalen Märkten" zu werden.

Weitere Informationen finden Sie auf: https://drive.google.com/file/d/1SvzqxdP0zEEDCtmm2yhpGjBuDkM3iJea/view?usp=drive_link 

Informationen zur NX Group: https://drive.google.com/file/d/1mbvBL6C8THZNrR5LREgGeafNkEdaAmV-/view?usp=drive_link 

Offizielle Website der NX Group: https://www.nipponexpress.com/ 

Offizielles LinkedIn-Konto der NX Group: https://www.linkedin.com/company/nippon-express-group/ 

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Sandoz behauptet sich in verzerrtem Antibiotika-Markt und hält an Guidance fest

30.04.2026

Sandoz hat im ersten Quartal 2026 trotz erheblicher Verwerfungen im Penicillin-Geschäft weiteres Wachstum erzielt. Der Umsatz des Schweizer Generika- und Biosimilar-Spezialisten belief sich zwischen Januar und März auf 2,76 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen legten die Erlöse um 3 Prozent zu. Der Konzern bestätigt nach eigenen Angaben seinen Ausblick für das Gesamtjahr.

Treiber der Entwicklung war vor allem das höhermargige Biosimilar-Geschäft, das die frühere Novartis-Tochter weiter ausgebaut hat. Dagegen stand die grössere Generika-Sparte erneut unter Druck, weil sich die Marktverwerfungen im Penicillin-Segment fortsetzten. Klammerte man die negativen Auswirkungen aus dem Antibiotika-Geschäft aus, hätte das Umsatzplus zu konstanten Wechselkursen bei rund 5 Prozent gelegen und damit im Rahmen der Unternehmensprognose.

Die Belastungen resultieren aus einem anhaltenden Preisverfall bei wichtigen Penicillin-Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients), der bereits im Vorjahr eingesetzt hatte. Hintergrund sind US-Zölle, die chinesische Anbieter dazu veranlasst haben, ihre Penicillin-Mengen verstärkt nach Europa umzuleiten. Das zusätzliche Angebot hat dort die Preise deutlich gedrückt. Parallel dazu führten in Indien eingeführte Mindestpreisvorschriften dazu, dass weniger chinesische Ware in diesen Markt floss, was den Wettbewerbsdruck in Europa zusätzlich verschärfte und den Preisdruck weiter verstärkte.

Laut Sandoz konzentrieren sich die heftigsten Auswirkungen dieser Entwicklung auf das erste Quartal, die verbleibenden Effekte sollen sich nun schrittweise abschwächen. Analysten verweisen darauf, dass das Unternehmen ohne den Antibiotika-Gegenwind im Rahmen seiner Guidance gewachsen wäre. Der Konzern bleibt damit auf Wachstumskurs, muss sich im Generika-Kerngeschäft jedoch weiterhin in einem von handelspolitischen Eingriffen und regulatorischen Änderungen verzerrten Marktumfeld behaupten.