Morpho UV-Drucker auf der IFA mit praktischer Live-Druckvorführung vorgestellt

08.09.2026

BERLIN, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- Morpho, ein auf UV-Drucktechnologie spezialisiertes Unternehmen, präsentiert seinen ersten UV-Desktopdrucker auf der IFA 2026 in Halle 17-196. Besucher betrachten die farbenfrohen, strukturierten Drucke von Morpho, und einige haben die Möglichkeit, auf einer Auswahl der bereitgestellten unbedruckten Materialien selbst zu drucken.

Der UV-Desktopdrucker von Morpho kann auf einer Vielzahl Materialien drucken, darunter Holz, Glas, Leder, Metall sowie vieles mehr und liefert dabei lebendige Farben sowie haptisch ansprechende Strukturen für individuelle Ergebnisse. Auf der IFA 2026 weckte der Stand das Interesse von Kreativen, Pädagogen und Technologieexperten, die sich versammelten, um Live-Vorführungen zu verfolgen.

Unter denjenigen, die den Drucker von Morpho ausprobiert haben, werden drei Aspekte am häufigsten hervorgehoben: Druckqualität, die Konstruktion mit beweglichem Portal und die allgemeine Benutzerfreundlichkeit.

Besucher werden zunächst von den Drucken angezogen, die sich durch eine präzise Farbwiedergabe und fein detaillierte Textilstrukturen auszeichnen. Mit der G7 Master ColorSpace-Zertifizierung gewährleistet Morpho eine einheitliche Farbwiedergabe bei verschiedenen Produkten. Die gleiche Präzision zeigt sich auch in den reliefartigen Strukturen, die durch den Druckkopf in Industriequalität erzeugt werden, der feine Tintenschichten aufträgt und so detailreiche, haptisch ansprechende Oberflächen schafft. Der Druckkopf ermöglicht hohe Schlittengeschwindigkeiten von bis zu 600 mm/s und gewährleistet dabei dennoch präzise Detailwiedergabe.

Die Teilnehmer haben zudem die kompakte Stellfläche des Druckers auf dem Schreibtisch hervorgehoben. Dank seiner beweglichen Portalarchitektur – bei der sich das gesamte Portal entlang beider Achsen bewegt – bietet der Drucker eine große, vollständig geschlossene Druckkammer, in der verschiedene Objekte Platz finden, und eignet sich dennoch für die Aufstellung auf einem Schreibtisch.

Erstnutzer haben sich positiv über die Benutzerfreundlichkeit des Morpho-Druckers geäußert. Das integrierte Stereo Vision Smart Alignment™ System erfasst schnell die Höhe und die Konturen eines Objekts, während die geführten Arbeitsabläufe von Morpho Studio den Anwendern helfen, mit minimalem Einrichtungsaufwand von der Idee zum Druck zu gelangen.

Das Team von Morpho teilte mit, dass das Programm bereits seit mehreren Jahren in der Entwicklung ist, mit dem Ziel, UV-Drucker zu einem praktischen Werkzeug für den kreativen Alltag zu machen. Gründer Mingyu „Brett" Wang, ehemals globaler Bereichsleiter für Forschung und Entwicklung bei DJI, erklärte: „Wir stehen in direktem Austausch mit unserer Community, nehmen Feedback entgegen und nehmen zügig Verbesserungen vor."

Im Vorfeld der IFA hat die Kickstarter-Kampagne von Morpho dank der Unterstützung von über 2800 Unterstützern weltweit die Marke von 10 Millionen US-Dollar überschritten. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seine unternehmenseigene Kerntechnologie weiterzuentwickeln und zuverlässige technische Lösungen für Kreative, Bastler sowie kleine Unternehmen bereitzustellen.

Besuchen Sie die Website von Morpho, um mehr zu erfahren.

Informationen zu Morpho: Morpho entwickelt UV-Desktopdrucker, die Druck sowie Farbgebung in Industriequalität auf alltägliche Materialien bringen und Kreativen ermöglichen, nahezu jede physische Oberfläche in eine Leinwand für ihre Ideen zu verwandeln.

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Parmelin eröffnet Olma mit Ferkel – und warnt vor schwieriger Lage der Bauern

08.10.2026

Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.

Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.

Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.

Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.

Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.