BARCELONA, Spanien, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- MiTAC Computing Technology, ein weltweit tätiger Anbieter von leistungsstarken und energieeffizienten Serverlösungen und Tochtergesellschaft der MiTAC Holdings Corporation (TWSE:3706), nimmt erneut am OCP EMEA Summit 2026 teil, der vom 29. bis 30. April im Barcelona International Convention Center stattfindet. An Stand A21 wird MiTAC seine neuesten, OCP-inspirierten Innovationen im Bereich der Flüssigkeitskühlung sowie seine OpenFW-Entwicklungen vorstellen, die eine offenere, kooperativere und nachhaltigere Rechenzentrumsinfrastruktur fördern.

Förderung eines offenen und effizienten thermischen Designs
MiTAC Computing hat sein Angebot erweitert und bietet nun mit den HPC-Racks der MR2200-Serie sowohl luftgekühlte (C2810Z5) als auch flüssigkeitsgekühlte (C2811Z5) Rack-Lösungen an und deckt dabei die Bereiche Integration, Validierung, Montage und Lieferung ab.
Das im Jahr 2025 eingeführte Modell MiTAC C2810Z5 ist ab sofort erhältlich. Dieser 2OU-2-Node-Server mit einem Sockel und AMD EPYC™ 9005-Prozessoren unterstützt flexible E3.S- und U.2-NVMe-Speicherkonfigurationen und verfügt über ein optimiertes thermisches Design, wodurch er sich hervorragend für Microservices und Cloud-Umgebungen eignet.
Der MiTAC C2811Z5 ist ein flüssigkeitsgekühlter High-Density-Multi-Node-Server, bei dem jeder Knoten mit AMD EPYC™-Prozessoren der 9005-Serie und erweiterbarem DDR5-Speicher ausgestattet ist. Das Design mit Flüssigkeitskühlung ermöglicht eine verbesserte Energieeffizienz bei gleichbleibender Leistung und Zuverlässigkeit für anspruchsvolle Arbeitslasten.
Stärkung offener Ökosysteme durch Software-Integration
MiTAC Computing hat sein Ökosystem erweitert, indem es Canonical Ubuntu 26.04 LTS in sein gesamtes KI-Hardware-Portfolio integriert hat, einschließlich von auf OCP-Designprinzipien basierenden Plattformen.
Im Rahmen der Veranstaltung wird MiTAC Live-Vorführungen seiner neuesten Open-Source-Firmware-Lösungen durchführen, darunter MiOPF, eine System-Host-Firmware (BIOS auf Basis von EDK2), sowie MiOBMC, das auf der OpenBMC-Distribution basiert. Beide Lösungen sind für anspruchsvolle IT-Umgebungen konzipiert und vollständig kompatibel mit DMTF Redfish, wodurch eine flexible und skalierbare Verwaltung großer KI-Cluster ermöglicht wird. Gemeinsam bieten sie einen offenen und transparenten Ansatz für das Rechenzentrumsmanagement und tragen so zu mehr Sicherheit und langfristiger Nachhaltigkeit bei.
Diese Demos verdeutlichen den Ansatz von MiTAC hinsichtlich einer offenen Integration von Hardware und Software, der für mehr Flexibilität und Zusammenarbeit in modernen Rechenzentren sorgt.
OCP-inspirierte Plattformen für skalierbare, kollaborative Infrastrukturen
MiTAC Computing wird den MiTAC Capri-Server und das Lake Erie JBOD vorstellen, die beide OCP-inspiriert und ORv3-konform sind. Diese Systeme wurden für softwaredefinierte Speicher- und Cloud-Umgebungen entwickelt und bieten Modularität sowie flexible Erweiterungsmöglichkeiten für den Einsatz in Hyperscale-Rechenzentren.
Der MiTAC R2520G6 schließlich ist ein Unternehmensserver, der mit zwei Intel® Xeon® 6-Prozessoren, bis zu 32 DDR5-6400-RDIMMs und skalierbarem NVMe-U.2-Speicher für bis zu 24 Laufwerke ausgestattet ist. Er verfügt über eine modulare Architektur im OCP-Stil für Netzwerke, Verwaltung und I/O mit hoher Bandbreite und ermöglicht so Flexibilität und Konsistenz auf Hyperscale-Niveau in modernen Rechenzentrumsumgebungen.
Besuchen Sie MiTAC Computing am Stand A21 und erfahren Sie, wie offene Zusammenarbeit zum Aufbau einer effizienteren und skalierbareren Cloud-Infrastruktur beitragen kann.
In Zusammenarbeit mit Murata, einem weltweit tätigen Anbieter fortschrittlicher Stromversorgungslösungen, wird MiTAC am Stand B21 zudem einsatzbereite OCP-Server präsentieren.
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Informationen zu MiTAC Computing Technology Corporation
MiTAC Computing Technology Corp. ist eine Tochtergesellschaft der MiTAC Holdings und bietet umfassende, energieeffiziente Serverlösungen, die sich auf eine bis in die 1990er-Jahre zurückreichende Branchenerfahrung stützen. Mit Spezialisierung auf KI, HPC, Cloud und Edge Computing wendet MiTAC Computing strenge Methoden an, um kompromisslose Qualität sicherzustellen – auf Ebene von Barebones, Systemen, Racks und Clustern – und erreicht damit vollständige Leistungsfähigkeit und Integration. Diese Verpflichtung zur Qualität auf allen Ebenen zeichnet MiTAC Computing in der Branche aus.
Besuchen Sie www.mitaccomputing.com
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Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.
Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.
Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.
Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.