GUANGZHOU, China, 6. Mai 2026 /PRNewswire/ -- MingMed Biotechnology Co., Ltd, ein biomedizinisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung und Entwicklung neuartiger Therapeutika in verschiedenen Therapiebereichen konzentriert, gab positive Ergebnisse seiner klinischen Phase-II-Studie mit QA102 bei Patienten mit intermediärer trockener altersbedingter Makuladegeneration (AMD) bekannt. Die Ergebnisse der Studie wurden im Rahmen eines Vortrags auf der Jahrestagung 2026 der Association for Research in Vision and Ophthalmology (ARVO) in Denver, Colorado, vorgestellt.
Die intermediäre trockene AMD ist eine chronische, fortschreitende Netzhauterkrankung, die durch große Drusen und Pigmentveränderungen gekennzeichnet ist und ein erhebliches Risiko für den Übergang in eine fortgeschrittene AMD darstellt. Als eine der häufigsten Ursachen für irreversible Erblindung bei älteren Erwachsenen nimmt ihre Prävalenz zu und betrifft fast 7 % der über 65-Jährigen in den USA.
Die Studie QA102-CS201 ist eine doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Phase-2-Studie, die an 150 Probanden mit intermediärer atrophischer AMD durchgeführt wurde, die im Verhältnis 1:1:1 randomisiert wurden und bis zu 15 Monate lang zweimal täglich entweder 200 oder 400 mg QA102 oral oder Placebo erhielten. Nach einer 12-monatigen Behandlung war die mittlere Veränderung des Drusenvolumens in der QA102-400-mg-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe um 59,2 % reduziert. Obwohl der primäre Wirksamkeitsendpunkt keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen zeigte, war die Wachstumsrate des Drusenvolumens in der 400-mg-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe um 118,2 % (p = 0,017) und die Wachstumsrate der quadratwurzeltransformierten GA-Fläche um 42,7 % (p = 0,026) reduziert. Insgesamt zeigt QA102 das Potenzial, das Fortschreiten der intermediären trockenen AMD zu verlangsamen, bei einem akzeptablen Sicherheitsprofil. (clinicaltrials.gov NCT05536752)
„Die intermediäre AMD stellt das häufigste Stadium der Erkrankung dar, bleibt jedoch ein Bereich mit erheblichem ungedecktem medizinischem Bedarf, da es an Therapien mangelt, die das Fortschreiten verlangsamen oder verhindern", sagte Dr. Scott Whitcup, Experte für die Entwicklung von Augenmedikamenten. „Die Phase-II-Daten für QA102 sind sehr ermutigend für Millionen von Menschen, die von intermediären oder fortgeschrittenen Formen der trockenen altersbedingten Makuladegeneration betroffen sind", sagte Dr. med. Sunil Patel, PhD, einer der Leiter der Studie.
„Wir freuen uns sehr, der globalen Augenheilkunde-Fachwelt auf der ARVO diese überzeugenden Phase-II-Daten präsentieren zu können", sagte Dr. Fred Ouyang, PhD, Chief Technology Officer von MingMed Biotechnology. „QA102 stellt eine First-in-Class-Therapie zur oralen Einnahme bei atrophischer AMD dar und ist der erste Wirkstoffkandidat, der Wirksamkeitssignale bei intermediärer trockener AMD zeigt. Wir freuen uns darauf, QA102 in die nächste Phase der klinischen Entwicklung zu bringen."
Informationen zu MingMed Biotech und Smilebiotek
Smilebiotek Zhuhai Limited ist eine Tochtergesellschaft von MingMed Biotech, die sich der Entwicklung von First-in-Class-Produkten für die Augenheilkunde widmet. Die Pipeline des Unternehmens für atrophische AMD umfasst zwei neuartige Wirkstoffkandidaten: QA102, eine neue chemische Substanz (NCE), und QA108, ein Präparat der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).
Bystronic hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2026 nach unten angepasst. Der Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung rechnet zwar weiterhin mit einem höheren Nettoumsatz als im Vorjahr, erwartet jedoch keine Verbesserung der Profitabilität mehr. Bereits im zweiten Quartal 2026 dürften Auftragseingang, Nettoumsatz und Ergebnis unter den bisherigen Annahmen liegen, obwohl sie gegenüber dem ersten Quartal zulegen sollen.
Das Management verweist auf anhaltend schwierige Marktbedingungen im Kerngeschäft. Während die Nachfrage nach Biegelösungen stabil bleibt, leidet das Lasergeschäft weiter unter einer schwachen Marktlage. Geringere Kapazitätsauslastung und Preisdruck im Verkauf von Einzelmaschinen wirken zusätzlich auf die Marge. Hinzu kommt, dass der Trend zu stärker automatisierten Lösungen zwar den Auftragsbestand stützt, die Projekte jedoch längere Laufzeiten haben und sich der hohe Auftragsbestand dadurch langsamer in Nettoumsätze umwandelt.
Einen Lichtblick liefert die neu geschaffene Geschäftseinheit Bystronic Rofin. Sie trägt nach Unternehmensangaben weiterhin positiv zum Konzernergebnis bei, gestützt von einer robusten Nachfrage nach Anwendungen im Halbleiterbereich. Dieser Bereich soll auch dazu beitragen, dass der Konzernumsatz 2026 insgesamt über dem Niveau des Vorjahres liegt, auch wenn die Ergebnisqualität im Vergleich zu 2025 zurückbleiben dürfte.
Konkrete Zahlen zu Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nannte Bystronic bislang nicht. Ausführlichere Informationen zur Geschäftsentwicklung und zum weiteren Ausblick will das Unternehmen mit dem Halbjahresbericht vorlegen, der am 23. Juli veröffentlicht werden soll. Dann dürfte sich zeigen, in welchem Ausmass der Druck im Lasergeschäft und die Verzögerungen bei Automationsprojekten auf die Jahresziele durchschlagen – und wie stark Bystronic Rofin diese Effekte im laufenden Jahr abfedern kann.