SPARTANBURG, S.C., 17. April 2026 /PRNewswire/ -- Milliken veröffentlichte seinen Nachhaltigkeitsbericht 2025, in dem die Fortschritte in den Bereichen Menschen, Umwelt und Geschäftsverhalten detailliert dargelegt werden. Damit legt das Unternehmen bereits im achten Jahr in Folge einen Nachhaltigkeitsbericht vor.

Im Jahr 2025 konnte Milliken weitere Verbesserungen bei der Arbeitssicherheit verzeichnen, darunter einen Rückgang der Schweregradquote um 39 % gegenüber dem Vorjahr und einen Rückgang der durch Arbeitsunfälle verursachten Ausfalltage um 39 % – ein Ergebnis der kontinuierlichen Investitionen in Sicherheitsmanagementsysteme und der Einbindung der Mitarbeiter.
Innovation spielte auch weiterhin eine zentrale Rolle in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, darunter Fortschritte bei PFAS-freien Stoffen für die Feuerwehrschutzbekleidung und Initiativen zur Wiederverwendung von Bodenbelägen.
„Nachhaltigkeit ist ein zentraler Wert bei Milliken, und auch im Jahr 2025 haben unsere Teams weltweit dieses Engagement in die Tat umgesetzt", sagte Halsey Cook, President und CEO von Milliken. „Von der Verbesserung der Sicherheit bis hin zur Förderung verantwortungsvoller Innovationen konzentrieren wir uns darauf, ein stärkeres und widerstandsfähigeres Unternehmen aufzubauen und gleichzeitig einen positiven Beitrag für künftige Generationen zu leisten."
Der Bericht enthält zudem Angaben zur Erreichung der wissenschaftlich fundierten Treibhausgas-Emissionsziele von Milliken, die von der Science Based Targets Initiative (SBTi) überprüft wurden. Das Unternehmen senkte die absoluten Treibhausgasemissionen der Scope-1- und Scope-2-Kategorien um 47 % gegenüber dem Basisjahr 2018 und setzte seine Bemühungen zur Reduzierung der Scope-3-Emissionen durch die Einbindung von Lieferanten, verbesserte Produktdaten und Initiativen zur Kreislaufwirtschaft fort. In den letzten Jahren hat Milliken mehr als 35 Millionen Dollar in die Abkehr von der Kohle, Energieeffizienz und erneuerbare Energien investiert. Die Lebenszyklusanalysen wurden mithilfe digitaler Tools weiter ausgebaut, wodurch Kunden datengestützte Produktentscheidungen treffen können. Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 von Milliken enthält unabhängig geprüfte Daten zu Treibhausgasemissionen sowie klimabezogene Finanzangaben, die den Leitlinien der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) entsprechen.
„Eine starke Unternehmensführung und verlässliche Daten sind unerlässlich, um Nachhaltigkeitsverpflichtungen in konkrete Ergebnisse umzusetzen", sagte Kasel Knight, Executive Vice President, Chief Legal Officer und Head of Sustainability bei Milliken. „Dieser Bericht spiegelt unsere kontinuierliche Arbeit wider, die wir im Laufe der Zeit mit der nötigen Disziplin, den erforderlichen Systemen und der notwendigen Rechenschaftspflicht geleistet haben, um Transparenz zu gewährleisten, Risiken zu steuern und eine kontinuierliche Verbesserung voranzutreiben."
Millikens Engagement für verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln und eine solide Unternehmensführung wird weiterhin von unabhängigen Organisationen gewürdigt. Im Jahr 2025 erhielt das Unternehmen zum vierten Mal in Folge die EcoVadis-Gold-Auszeichnung und wurde zum 19. Mal in Folge zu einem der „World's Most Ethical Companies®" gekürt.
Der vollständige Bericht und weitere Informationen sind verfügbar unter milliken.com.
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Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.
Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.
Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.
Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.