KuCoin EU stärkt Compliance-Führungsstruktur durch Ernennung einer erfahrenen Geldwäschebeauftragten und Erweiterung des AML-Teams

30.04.2026

WIEN, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- KuCoin EU, die MiCAR-lizenzierte Plattform für digitale Vermögenswerte mit Hauptsitz in Wien, gab heute mit der Ernennung von C. Kleinhans zur Geldwäschebeauftragten (Anti-Money Laundering Officer, AMLO) eine deutliche Stärkung ihrer Kapazitäten in den Bereichen Geldwäschebekämpfung und Compliance sowie den Ausbau ihrer AML-Funktion bekannt.

C. Kleinhans ist offiziell zur AMLO bei KuCoin EU ernannt worden. In dieser Funktion wird Kleinhans für den Rahmen der Plattform zur Geldwäschebekämpfung, Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung (Counter-Terrorism Financing, CFT) sowie zu Sanktionen verantwortlich sein. Sie verantwortet die Entwicklung und Umsetzung risikobasierter Rahmenwerke und beaufsichtigt das unternehmensweite Risikomanagement, die Unternehmensführung sowie den Austausch mit Aufsichtsbehörden.

Vor ihrem Wechsel zu KuCoin EU hatte Kleinhans leitende Funktionen bei führenden europäischen Bankinstituten inne, insbesondere als Leiterin Compliance, AML/CTF- und Sanktionsbeauftragte bei der ICBC Austria Bank GmbH, wo sie das Compliance- und AML-Rahmenwerk der Bank von Grund auf aufbaute. Darüber hinaus war sie bei der Banco do Brasil AG für Compliance auf regionaler Ebene zuständig und hatte bei der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich Wien AG Schlüsselpositionen in den Bereichen AML und Sanktionen inne. Dabei sammelte sie Erfahrung in grenzüberschreitender Regulierung und der Prävention von Finanzkriminalität.

Parallel dazu hat KuCoin EU seine AML-Funktion mit der Ernennung von Herrn Klinger und Herrn Träxler von Compliance Networks, einem Netzwerk nationaler und internationaler Compliance-Experten, zu stellvertretenden Geldwäschebeauftragten (DAMLOs) weiter verstärkt. Beide waren zuvor in regulatorischen Funktionen bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) tätig und arbeiteten als leitende Compliance-Beauftragte bei internationalen Banken wie der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Außerdem war Herr Klinger als Leiter der Rechtsabteilung der Österreichischen Nationalbank für die Finanzsanktionsaufsicht des österreichischen Bankensektors zuständig. Dieses erweiterte Team stärkt die operative Bereitschaft von KuCoin EU und das Bekenntnis des Unternehmens zu einem robusten, skalierbaren Compliance-Rahmen.

Sabina Liu, Geschäftsführerin von KuCoin EU, sagte: „Bei KuCoin EU ist die Einhaltung von Vorschriften die Grundlage für alles, was wir tun. Die Stärkung unserer AML-Führungsstruktur und -Kapazitäten ist ein entscheidender Schritt, um unserer Verpflichtung zu einer vollständig gesetzeskonformen Geschäftstätigkeit in Europa nachzukommen. Während wir unsere Präsenz unter MiCAR weiter ausbauen, konzentrieren wir uns weiterhin darauf, strenge regulatorische Standards mit einer leistungsstarken, lokal relevanten Nutzererfahrung für unsere europäischen Nutzer zu kombinieren."

Die Ernennungen sind Teil der breit angelegten Strategie von KuCoin EU, die Führungsposition des Unternehmens im Bereich Compliance durch die Ernennung hochkarätiger Finanzdienstleistungsexperten zu stärken und so seine Entwicklung zu einem vertrauenswürdigen, regulierten Finanzinstitut in Europa zu unterstützen.

Informationen zu KuCoin EU:

KuCoin EU Exchange GmbH ist ein lizenziertes europäisches Unternehmen, das gegründet wurde, um Nutzern im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR* außer Malta) Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte anzubieten. KuCoin EU ist von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) als Kryptowerte-Dienstleister (CASP) gemäß der Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCAR) zugelassen und darf regulierte Dienstleistungen erbringen, darunter die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten, Kryptowerte-Handelsdienstleistungen (Krypto-Fiat und Krypto-Krypto), die Platzierung von Kryptowerten sowie Transferdienstleistungen im Auftrag von Kunden.

KuCoin EU hat seinen Hauptsitz in Wien und arbeitet in Übereinstimmung mit dem geltenden EU-Rechtsrahmen, einschließlich der MiCAR-Anforderungen in Bezug auf Transparenz, Marktintegrität und Anlegerschutz.

KuCoin EU ist kein Betreiber einer Kryptowerte-Handelsplattform und bietet keine Anlageberatung an.

Website: www.kucoin.eu

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/kucoin-eu-starkt-compliance-fuhrungsstruktur-durch-ernennung-einer-erfahrenen-geldwaschebeauftragten-und-erweiterung-des-aml-teams-302758961.html

Other news

Medizinische Hilfe oft nur der erste Schritt: Studie zeigt Versorgungslücken bei Gewaltopfern

30.04.2026

Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.

Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.

Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.

Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.