BEIJING, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Am 25. April unterzeichnete PATEO CONNECT Technology (Shanghai) Corporation (Börsenkürzel: 2889.HK) auf der Beijing International Automotive Exhibition (Auto China 2026) eine strategische Kooperationsvereinbarung mit AUMOVIO Holding China Co., Ltd. zur gemeinsamen Entwicklung von Hochleistungs-Cross-Domain-Integrationslösungen und Technologien der Künstlichen Allgemeinen Intelligenz (Artificial General Intelligence , AGI) sowie zur gemeinsamen Expansion in internationale Märkte.

Gemäß der Vereinbarung bündeln PATEO und die AUMOVIO-Gruppe ihre Kompetenzen in den Bereichen Hochleistungs-SoC-Plattformen, integrierte Cockpit-Domain-Controller sowie die Entwicklung von AGI-Algorithmen. Zugleich bringen sie ihre Stärken in globalen Lieferketten, OEM-Kundenbeziehungen und der intelligenten Fertigung ein, um gemeinsam Demonstrationsprojekte für hochleistungsfähige SDV-Domain-Controller und KI-gestützte Automobilanwendungen weltweit voranzutreiben. Ziel ist es, die nachhaltige Entwicklung intelligenter Mobilität und softwaredefinierter Fahrzeugtechnologien zu beschleunigen.
Im Rahmen der Kooperation wollen die Partner gemeinsam domänenübergreifend integrierte Produktlösungen auf Basis leistungsstarker SoCs entwickeln, die auf zukünftige Marktanforderungen ausgerichtet sind. In der Zwischenzeit wird ein gemeinsames Team gebildet, das sich auf Demonstrationsprojekte für Anwendungsprodukte der AGI im Automobilbereich konzentrieren wird. Darüber hinaus bündeln PATEO und die AUMOVIO-Gruppe ihre Stärken in den Bereichen Technologie, Produkte, Kunden, Lieferkette, Produktion und Qualität, um ihr Geschäft mit SDV-Domain-Controllern und AGI-Anwendungen weltweit gemeinsam auszubauen. Auf der Grundlage ihrer jeweiligen Kompetenzen wollen die Partner eine starke Allianz unter der Überschrift „Kanal + Produkt" realisieren. Auf technischer Ebene beabsichtigen die Partner, auf Basis gemeinsamer Investitionen und enger Zusammenarbeit führende Hochleistungs- und intelligente SDV-Technologien sowie entsprechende Produkte zu entwickeln.
Die Unterzeichnung der strategischen Kooperationsvereinbarung spiegelt die hohe Anerkennung der AUMOVIO-Gruppe für die KI-zentrierten, integrierten „Software-Hardware-Chip-Cloud"-Lösungen von PATEO für Automobile und mobile Endgeräte und den Aufbau des Ökosystems wider. Dies stellt zugleich einen wichtigen Schritt für PATEO im Rahmen seiner Doppelstrategie „KI + Globalisierung" dar.
Als Anbieter von KI-zentrierten Lösungen für Automobile und mobile Endgeräte und als Entwickler von Ökosystemen mit integrierten "Hardware-Software-Chip-Cloud"-Fähigkeiten beschäftigt PATEO weltweit mehr als 2.100 Mitarbeitende und ein Forschungs- und Entwicklungsteam mit mehr als 700 Expertinnen und Experten; bei der Zahl der angemeldeten Erfindungspatente rangiert PATEO branchenweit an erster Stelle. Die strategische Zusammenarbeit mit der AUMOVIO-Gruppe ist nicht nur ein bedeutender Meilenstein in der Globalisierungsstrategie von PATEO, sondern unterstreicht auch die technologische Stärke des Unternehmens in den Bereichen hochleistungsfähige SDV-Domain-Controller und AGI-Anwendungen.
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Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.
Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.
Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.
Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.