SHENZHEN, China, 15. März 2026 /PRNewswire/ -- Am 7. März ging die ISLE 2026 im Shenzhen World Exhibition & Convention Center (Shenzhen World) mit großem Erfolg zu Ende. Als globale Plattform für Innovationen im Displaybereich und als Gradmesser für die Systemintegration präsentierte die ISLE 2026 umfassend die Errungenschaften der gesamten Wertschöpfungskette in den Bereichen LED-Displays, Audio-Video-Systemintegration, professionelle Licht- und Tontechnik, Bühnenausrüstung und vielem mehr.

Mit einer Ausstellungsfläche von 80.000 Quadratmetern zog die ISLE 2026 online und offline über 1.000 Aussteller an. Trotz der durch regionale Konflikte vor der Eröffnung bedingten Aussetzung des zivilen Flugverkehrs im Nahen Osten stieg die Zahl der ausländischen Einkäufer auf der ISLE 2026 im Vergleich zur vorherigen Ausgabe um 6 %, was den globalen Einfluss und die industrielle Bedeutung der Messe unterstreicht.
China ist der weltweit größte Markt für die Herstellung und den Einsatz von LED-Displays. Die ISLE vereint führende Aussteller und ist die wichtigste Plattform für die Vorstellung neuer Produkte und Lösungen. Zu den wichtigsten technologischen Trends, die auf der ISLE 2026 vorgestellt werden, gehören:
COB und MIP haben sich als die beiden wichtigsten technischen Ansätze im Bereich der LED-Displays etabliert. Die Hersteller präsentierten aktiv ihre Micro-LED- und COB-Displays mit hoher Pixelabstanddichte. Diese Displays der nächsten Generation bieten erhebliche Vorteile wie hohen Kontrast, hohe Zuverlässigkeit, geringen Stromverbrauch und ein leichtes Design und erzielen gleichzeitig bedeutende Fortschritte in Bezug auf Farbwiedergabe, Lebensdauer und Reaktionsgeschwindigkeit. Sie finden breite Anwendung in den Bereichen High-End-Konferenztechnik und kommerzielle Displays.
KI ist tief in alle wichtigen Glieder der Industriekette eingedrungen. Im Frontend ermöglichen große KI-Modelle die Erstellung von Inhalten und interaktive Ansätze, wodurch die Darstellungsformen auf dem Bildschirm erheblich bereichert werden. Im Backend wird KI-Technologie umfassend für die intelligente Steuerung von Anzeigesystemen eingesetzt, wodurch die Leistung weiter verbessert wird.
Grüne und kohlenstoffarme Entwicklung ist mittlerweile zum neuen Konsens der Branche geworden. Energieeffiziente Designs, energiesparende Common-Cathode-Lösungen und Lösungen zur Wärmeableitung ohne Klimatisierung sind zu zentralen Verkaufsargumenten der großen Hersteller von LED-Displays geworden.
Die physikalischen Grenzen von Displays verschwimmen zunehmend. Hunderte von Ausstellern stellten Produkte wie transparente Bildschirme, holografische Bildschirme, strukturierte Bildschirme und kreativ geformte Displays vor, wobei sie Display-Technologie eng mit Raumgestaltung und künstlerischer Dekoration verbanden und so beispiellose visuelle Erlebnisse und interaktive Möglichkeiten für gewerbliche Displays, Wohnräume und öffentliche Kunsträume schufen.
Im Bereich der Systemintegration erfreuen sich Anwendungslösungen für verschiedene Szenarien zunehmender Beliebtheit. Die Ära der Präsentation „einzelner Hardwareprodukte" ist vorbei. Die Aussteller bieten nun umfassende „Komplettlösungen" an und präsentieren Anwendungslösungen für den Einzelhandel, Leitstellen, intelligente Besprechungen, Rundfunk, Bühnenaufführungen, Tourismus und Home Entertainment, wodurch sie Einkäufern aus verschiedenen Branchen leicht zugängliche „Templates für die Zukunft" zur Verfügung stellen.
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Die Julius Bär Gruppe stellt ihren Verwaltungsrat neu auf und setzt dabei klar auf zusätzliche Risiko- und Compliance-Kompetenz. Das Zürcher Vermögensverwaltungsinstitut teilte mit, dass Olga Zoutendijk an der Generalversammlung am 9. April 2026 nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird und ihr Mandat damit niederlegt. Zoutendijk gehört dem Gremium seit sieben Jahren an und war seither Mitglied des Audit Committee sowie des Governance & Risk Committee.
Verwaltungsratspräsident Noel Quinn würdigte Zoutendijks Beitrag als «bedeutend und wertvoll» und verwies auf ihre Rolle in zahlreichen konstruktiven Debatten innerhalb der Ausschüsse. Nach einer zweijährigen Übergangsphase, in der sich die Bank laut Quinn in eine «gestärkte Position» gebracht habe, sehe Zoutendijk nun den richtigen Zeitpunkt für ihren Rücktritt gekommen. Die Personalie fällt zusammen mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts der Bank.
Als Ersatz schlägt Julius Bär der Generalversammlung die Wahl von Colin Bell in den Verwaltungsrat vor. Im Communiqué wird Bell als «vielseitig qualifizierte Führungspersönlichkeit aus der Bankenbranche» beschrieben. Er verfüge über umfassende Erfahrung in der Unternehmensführung und ausgewiesene Fachkenntnisse in Geldwäschereiprävention, Financial Crime Compliance und Non-Financial Risk. Die Bank hebt zudem sein technisches Know-how und seine geopolitischen Kenntnisse hervor – Letztere auch vor dem Hintergrund seiner 16-jährigen Laufbahn in Führungsfunktionen bei der britischen Armee zu Beginn seiner Karriere.
Bell hat seine operative Tätigkeit vor kurzem beendet, um sich Beratungsmandaten und Verwaltungsratsaufgaben zu widmen. Zuvor war er unter anderem Group Chief Compliance Officer bei HSBC sowie Group Chief Compliance Officer und Head Non-Financial Risk bei UBS. In diesen Funktionen baute er laut Julius Bär anspruchsvolle Compliance-Programme mit auf und pflegte enge Kontakte zu Aufsichtsbehörden wie der britischen Financial Conduct Authority, der Prudential Regulation Authority, der Europäischen Zentralbank und – in seiner Zeit bei UBS – zur Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma. Bereits im Februar hatte Julius Bär angekündigt, der GV 2026 auch die Wahl von Urban Angehrn in den Verwaltungsrat zu empfehlen, womit das Kontrollgremium nach der Übergangsphase gezielt mit zusätzlicher Risiko- und Regulatorikexpertise verstärkt werden soll.