GLATTBRUGG, Schweiz, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Interhome, Europas führender Ferienhaus-Spezialist, startet seine Reihe „Trends bei Sommerbuchungen nachhaltiger Ferienunterkünfte". Die neue, regelmäßig erscheinende Analyse basiert auf den eigenen Buchungsdaten und untersucht, wie sich Nachhaltigkeit in wichtigen europäischen Ferienhausmärkten entwickelt.
Auf Basis der Anreisedaten für Aufenthalte zwischen Juni und September zeigt die Analyse für Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und die Schweiz, dass sich die Buchungen nachhaltiger Unterkünfte für die Sommermonate zwischen den Jahren 2020 und 2025 mehr als verdoppelt haben. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil der Buchungen nachhaltiger Ferienunterkünfte an den Sommerbuchungen von Interhome von 16,7 % auf 29,5 %. Das entspricht einem Plus von 12,8 Prozentpunkten und deutet auf einen strukturellen Wandel in der Nachfrage nach Ferienunterkünften im Sommer hin.
Geschwindigkeit und Ausprägung dieser Entwicklung unterscheiden sich je nach Markt. 2025 verzeichnete Italien mit 40,1 % den höchsten Anteil an Buchungen nachhaltiger Ferienunterkünfte, gefolgt von Deutschland (36,1 %) und der Schweiz (35,9 %), während Spanien (29,3 %) und Frankreich (16,1 %) unterschiedliche Entwicklungsstadien der Märkte widerspiegeln.
Bei den verschiedenen Nachhaltigkeitsmerkmalen erzielte Recycling zwischen den Jahren 2020 und 2025 in allen fünf Märkten die stärksten kumulierten Zuwächse, mit besonders deutlichen Anstiegen in Frankreich, Italien und Spanien. E-Ladestationen verzeichneten den stärksten Zuwachs in Frankreich und der Schweiz, während Solarenergie vor allem in Italien und Spanien zulegte.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die Entwicklung im Bereich der Nachhaltigkeit in den Ländern unterschiedlich voranschreitet - sowohl beim aktuellen Buchungsanteil nachhaltiger Ferienunterkünfte als auch bei der Zunahme der einzelnen Nachhaltigkeitsmerkmale.
„Unser Anspruch ist es, Veränderungen im Ferienhausmarkt nicht nur wahrzunehmen, sondern sie aktiv mitzugestalten", sagt Jörg Herrmann, CEO von Interhome. „Deshalb starten wir diese Reihe: Wir möchten regelmäßig datenbasierte Einblicke liefern und so eine fundiertere Diskussion über die Zukunft einer nachhaltigen Ferienhausvermietung und nachhaltigen Reisens unterstützen."
„Die Analyse zeigt klar, dass zunehmend mehr Eigentümerinnen und Eigentümer in die Nachhaltigkeitsmaßnahmen ihrer Ferienunterkunft investieren, sei es, um beispielsweise mit einer E-Ladestation die Attraktivität des Ferienhauses für Gäste zu steigern oder um mit Photovoltaik, energiesparenden Küchengeräten und wassersparenden Armaturen die laufenden Betriebskosten zu senken", sagt Saskia Weber, Director of Sustainability bei Interhome. "Durch die Nachhaltigkeitsbemühungen unserer Vermietenden wächst kontinuierlich die Anzahl der nachhaltigen Unterkünfte im Interhome-Portfolio und damit auch der Anteil ihrer Buchungen während der Sommermonate."
Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit bei Reiseentscheidungen möchte Interhome regelmäßig einen datenbasierten Blick auf die Entwicklung des Ferienhausmarktes in seinen Kernmärkten liefern.
Über die Analyse
Die Analyse von Interhome beruht auf eigenen Buchungsdaten für Aufenthalte zwischen Juni und September in den Jahren 2020 bis 2025 für Ferienunterkünfte in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und der Schweiz. Neben Recyclingmöglichkeiten, Solarenergie und E-Ladestationen überprüft Interhome seine Ferienwohnungen und Ferienhäuser auf folgende Merkmale: erneuerbare Energie, kein Einweggeschirr, mindestens doppelt verglaste Fenster, energieeffizientes Heizungssystem, energieeffiziente Beleuchtung, wassersparende Toiletten und Duschen und die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln.
Über Interhome
Der Ferienhaus-Spezialist Interhome betreibt das größte Netzwerk lokaler Servicebüros in Europa. Das Unternehmen verfügt über ein exklusives Portfolio von mehr als 70.000 Ferienunterkünften in über 20 europäischen Ländern.
1965 in der Schweiz gegründet, verbindet Interhome intelligente digitale Lösungen mit verlässlicher persönlicher Betreuung vor Ort und gewährleistet so eine hohe Servicequalität und ein reibungsloses Kundenerlebnis.
Interhome betreibt mehr als 200 lokale Servicebüros und Partnerstandorte in Europa und bietet Eigentümerinnen und Eigentümern eine professionelle Verwaltung ihrer Ferienimmobilien sowie zuverlässige Unterstützung vor Ort. Durch die Kombination aus großer Marketingreichweite und persönlichem Service unterstützt das Unternehmen dabei, Auslastung und Mieteinnahmen zu optimieren, den Immobilienwert zu erhalten und eine stabile Vermietung zu sichern.
Interhome ist Teil der HomeToGo Group, Europas führender Ferienhausgruppe.
Für Ferienhaus-Buchungen: www.interhome.de
Informationen rund um die Ferienhausvermietung: www.interhome.group
Pressekontakt:
communication@interhome.group
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.