In Europa, für Europa: Neolix kündigt Pläne zur Errichtung einer Europazentrale in Luxemburg an und präsentiert L4-Robovans auf der IAA Transportation

14.09.2026

Der weltweit führende Anbieter von L4-RoboVans mit der größten autonomen Lieferflotte der Welt stellt die Weichen für Robovan-as-a-Service in Europa.

HANNOVER, Deutschland, 14. September 2026 /PRNewswire/ -- Neolix, ein weltweit führender Anbieter autonomer RoboVans und Betreiber der weltweit größten kommerziellen Flotte autonomer Lieferfahrzeuge, hat Luxemburg als Standort der Europazentrale gewählt und den Gründungsprozess eingeleitet. Damit beginnt die nächste Phase der europäischen Expansion des Unternehmens: von ersten Pilotprojekten und Partnerschaften hin zu einem lokal verankerten, kommerziellen Geschäft.

Die auf der IAA Transportation 2026 bekannt gegebene Entscheidung verbindet regulatorische Vorbereitung, ein wachsendes Netzwerk lokaler Partner in Europa und die bereits im großflächigen kommerziellen Einsatz erprobte autonome Logistiktechnologie von Neolix. Ziel ist der Aufbau einer skalierbaren Plattform für innerstädtische Lieferverkehre in europäischen Märkten.

Von Pilotprojekten zu langfristigem Engagement

Luxemburg wird künftig als Unternehmens- und Regulierungsstandort von Neolix in Europa dienen und unterstreicht damit das langfristige Engagement des Unternehmens auf dem europäischen Markt. Neolix baut derzeit lokale Strukturen und Infrastruktur auf, um den kommerziellen Betrieb sowie das weitere Wachstum in Europa zu unterstützen.

„Die europäische Logistikbranche steht vor einem zunehmenden Fahrermangel, während die Nachfrage nach Lieferleistungen weiter steigt", sagte Will Zhao, Executive President von Neolix. „Neolix bringt umfassende Erfahrung aus der kommerziellen Skalierung in den europäischen Markt – gestützt auf eine Technologie, die bereits in großem Maßstab im realen Betrieb eingesetzt wird. Unser Engagement in Europa ist operativ, nicht experimentell. Wir sind hier, um gemeinsam mit europäischen Kunden und Partnern ein langfristiges Geschäft aufzubauen."

Mit der weiteren Expansion seines Europageschäfts plant Neolix, zusätzliche lokale Gesellschaften aufzubauen.

„Autonome Logistik wird nicht von außen nach Europa gebracht – sie wird hier aufgebaut: gemeinsam mit europäischen Partnern, nach europäischen Regeln und von Teams, die gegenüber den Menschen und Gemeinschaften vor Ort Verantwortung tragen", sagte Dr. Yong Gessner, Vice President und Head of Neolix Europe, auf der IAA Transportation 2026. „Genau dieses Unternehmen bauen wir auf."

Die europäische Präsenz von Neolix umfasst bereits eine erste Gruppe von Märkten – Luxemburg, Belgien, Deutschland, die Niederlande, Portugal, Frankreich und die Schweiz. Weitere Märkte sollen folgen. Jedes Engagement ist gezielt darauf ausgerichtet, Partnerschaften, regulatorische Beziehungen und operatives Know-how aufzubauen, die die Grundlage für eine breitere kommerzielle Einführung bilden.

Weltweit bewährte Erfahrung für Europas Straßen

Der Ausbau der europäischen Präsenz von Neolix erfolgt parallel zur weiteren Skalierung der weltweiten kommerziellen Flotte autonomer Fahrzeuge. Das Unternehmen hat inzwischen rund 27.000 RoboVans weltweit im Einsatz, mehr als 230 Millionen Kilometer im Betrieb zurückgelegt und generiert täglich über eine Million autonome Kilometer.

Die Flottengröße von Neolix übertrifft die derzeitige Größenordnung führender Robotaxi-Flotten deutlich. Der Umfang des operativen Betriebs verdeutlicht zugleich eine breitere Entwicklung im autonomen Fahren: den Übergang von technologischer Erprobung hin zum kommerziellen Einsatz unter realen Bedingungen in der Logistik.

Gerade für Europa ist diese Entwicklung von besonderer Bedeutung, da der Transport- und Logistiksektor mit einem akuten und strukturellen Arbeitskräftemangel konfrontiert ist. Der Bericht der Europäischen Arbeitsbehörde (ELA) aus dem Jahr 2025 verweist auf weit verbreitete Engpässe, die unter anderem durch demografische Entwicklungen und Qualifikationslücken verursacht werden. Nach Schätzungen der International Road Transport Union (IRU) sind derzeit mehr als 500.000 Lkw-Fahrerstellen unbesetzt, was rund 13 Prozent der Beschäftigten in diesem Bereich entspricht. Bis 2030 werden zudem weitere 660.000 Fahrer in den Ruhestand gehen. Bereits heute sehen sich zwei Drittel der Betreiber gezwungen, neue Aufträge abzulehnen, weil nicht genügend Fahrer zur Verfügung stehen.

Für Neolix unterstreichen diese Rahmenbedingungen das Potenzial autonomer Lieferlösungen, klar definierte und regelmäßig wiederkehrende Logistikaufgaben zu übernehmen. Unternehmen können dadurch ihre Lieferkapazitäten ausbauen und gleichzeitig ihre Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von Fahrpersonal reduzieren.

Aufbau eines europäischen Ökosystems für fahrerlose Lieferlogistik

Neolix baut in Europa ein Partnernetzwerk auf, das die Bereiche Betrieb autonomer Fahrzeuge, Konnektivität, Technologie, Logistik und Einzelhandel umfasst.

Das Unternehmen geht strategische Partnerschaften mit europäischen Unternehmen aus den Bereichen Autonomous-Vehicle-Operations und Kartierung sowie Konnektivität und Edge Computing ein. Gemeinsam schaffen diese Partnerschaften zentrale operative und digitale Voraussetzungen für den skalierbaren Betrieb autonomer L4-Flotten.

Parallel dazu befindet sich Neolix in Gesprächen mit potenziellen Partnern aus den Bereichen Logistik, Einzelhandel, Versicherungen und Technologie, um das umfassendere Ökosystem aufzubauen, das für den kommerzielle Einsatz fahrerloser Lieferlösungen in Europa erforderlich ist.

Die Einhaltung europäischer regulatorischer Anforderungen wird von Beginn an in die operativen Strukturen von Neolix integriert. Dazu zählen insbesondere Datenschutz, KI-Governance und Fahrzeughomologation.

Die europäische Strategie von Neolix ist darauf ausgerichtet, über einzelne Pilotprojekte hinauszugehen und wiederholbare, skalierbare kommerzielle Betriebsmodelle zu etablieren. Durch die Kombination lokal aufgebauter Strukturen, europäischer Partnerschaften und regulatorischer Vorbereitung mit einer weltweit bewährten Plattform für autonome Logistik will Neolix Kunden in ganz Europa dabei unterstützen, fahrerlose Lieferlösungen im großen Maßstab einzusetzen.

„Europa ist für uns kein Markt, den wir einfach betreten – es ist ein Markt, den wir aktiv mitgestalten", sagte Dr. Gessner. „Dafür braucht es eine lokale Organisation, ein Ökosystem etablierter europäischer Partner und die notwendige Infrastruktur, um die Ära der autonomen Logistik von Grund auf mitzugestalten."

Über Neolix

Neolix ist ein weltweit tätiges Unternehmen für KI-gestützte autonome Logistiklösungen und entwickelt Full-Stack-Technologien, die autonomes Fahren auf Level 4 in den realen kommerziellen Logistikbetrieb bringen. Mit einer der weltweit größten kommerziellen autonomen Lieferflotten, eigenen RoboVans im Einsatz in mehr als 300 Städten in über 15 Ländern und Regionen sowie mehr als 230 Millionen autonom gefahrenen Kilometern verbindet Neolix Fahrzeuge, künstliche Intelligenz, Daten und operative Systeme zu einer neuen Infrastrukturebene für die globale Logistik.

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Trump-Besuch in Davos: Ermittler prüfen angebliche Mordpläne, Verfahren wird gestoppt

08.10.2026

Eine anonyme E-Mail an die US-Botschaft in Bern hat kurz vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgelöst – und zur Festnahme einer WEF-Mitarbeiterin geführt. Inzwischen ist klar: Die gegen die IT-Expertin erhobenen Vorwürfe eines geplanten Attentats waren nicht zu belegen. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, die in der Sache eröffneten Ermittlungen wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen zu einem Mord seien eingestellt worden.

Die Warnmail war laut Medienberichten der Tamedia-Gruppe wenige Stunden vor Trumps Rede eingegangen. Der anonyme Absender schilderte in fehlerhaftem Englisch eine angeblich „dringliche Bedrohung“ für das Leben des US-Präsidenten in Davos und bezeichnete die später festgenommene Frau iranischer Herkunft als Agentin, die eine entsprechende Operation koordiniert habe. Die US-Botschaft leitete den Hinweis an die Schweizer Behörden weiter; diese erklärten, sie hätten die Warnung „sehr ernst“ genommen und seien „sofort aktiv“ geworden.

Tatsächlich arbeitete die Beschuldigte nicht am Tagungsort in Davos, sondern in der WEF-Zentrale im Genfer Vorort Cologny. Dort wurde sie nach Angaben der Bundesanwaltschaft festgenommen, mehrere Stunden lang bis tief in die Nacht vernommen und ihre Telefone sowie ihr Computer wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Im Zuge dieser Maßnahmen habe sich jedoch gezeigt, dass sich keiner der in der anonymen E-Mail erhobenen Punkte erhärten ließ. Für alle Aspekte der Anschuldigungen seien keine Beweise gefunden worden, hieß es zur Begründung für die Einstellung des Verfahrens.

Die betroffene Mitarbeiterin, eine gebürtige Iranerin, war nach den Medienberichten kurz nach dem Vorfall beim WEF nicht mehr beschäftigt. Zu den Gründen äußerte sich die Organisation nicht; auf entsprechende Anfragen gab es zunächst keine Stellungnahme. Damit bleiben nach dem spektakulären Fehlalarm vorerst Fragen offen – etwa zur Herkunft und Glaubwürdigkeit des anonymen Hinweises –, während die Schweizer Strafverfolger den Fall strafrechtlich abgeschlossen haben.