Neue gemeinsame Blaupausen unterstützen Organisationen im Gesundheitswesen bei der Modernisierung ihrer Infrastruktur, indem sie eine sichere, unveränderliche Endpunkt-OS-Grundlage in SASE-Architekturen integrieren
KOPENHAGEN, Dänemark, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- IGEL, ein globales Softwareunternehmen, das die Adaptive Secure Endpoint Platform™ bereitstellt, gab heute die Verfügbarkeit neuer Sicherheits-Blaupausen für das Gesundheitswesen bekannt, die in Zusammenarbeit mit Zscaler, dem führenden Anbieter von Cloud-Sicherheit, entwickelt wurden. Die auf der HIMSS26 Europe in Kopenhagen vorgestellten Blaupausen bieten Organisationen im Gesundheitswesen Architekturleitlinien zur Absicherung der verteilten Patientenversorgung, zur Unterstützung des Schutzes geschützter Gesundheitsinformationen (PHI) sowie zur Stärkung der Betriebskontinuitätsplanung in Kliniken, bei Remote-Arbeitsabläufen von medizinischem Fachpersonal und in isolierten Wiederherstellungsumgebungen.

Da die Gesundheitsversorgung zunehmend dezentral erfolgt, sehen sich Leistungserbringer im Gesundheitswesen stärker exponierten Endpunkten, erweiterten Zugriffspfaden zu kritischen klinischen Systemen und wachsendem Druck ausgesetzt, die Versorgungskontinuität bei Störereignissen aufrechtzuerhalten. Die gemeinsamen Blaupausen von IGEL und Zscaler greifen diese Herausforderungen auf, indem sie das unveränderliche Endpunkt-OS von IGEL, die Universal Management Suite (UMS) und das IGEL App Portal mit den identitäts- und richtlinienbasierten Zugriffskontrollen von Zscaler kombinieren, die über die „Zscaler Zero Trust Exchange™"-Plattform bereitgestellt werden.
Die Blaupausen wurden speziell für das Gesundheitswesen entwickelt und konzentrieren sich auf drei vorrangige Anwendungsfälle: einen sicheren Zugriff auf isolierte Wiederherstellungsumgebungen bei Cyberstörungen, ein standardisiertes Sicherheits- und Zugriffsmodell für verteilte Kliniken sowie sicheren Remote-Zugriff für medizinisches Fachpersonal, das außerhalb des traditionellen Krankenhausperimeters arbeitet. Gemeinsam bieten sie Organisationen im Gesundheitswesen Zero-Trust-Architekturleitlinien, die darauf ausgelegt sind, die Abhängigkeit von herkömmlichen VPN-zentrierten Zugriffsmodellen zu verringern, die dauerhafte Speicherung von PHI auf Endpunkten je nach Kundenkonfiguration zu reduzieren sowie konsistentere Zugriffsrichtlinien in verteilten Versorgungsumgebungen zu fördern.
„Für Gesundheitsorganisationen dürfen Resilienz und Sicherheit nicht als getrennte Initiativen behandelt werden", sagte Matthias Haas, Technischer Leiter von IGEL. „Diese gemeinsamen Blaupausen für das Gesundheitswesen mit Zscaler bieten praktische Leitlinien, um Endpunktrisiken zu verringern, richtlinienbasierten Zugriff durchzusetzen und die Versorgung auch dann zu unterstützen, wenn Teile der Umgebung nicht vollständig vertrauenswürdig sind."
„Die Versorgung reicht heute weit über die Krankenhausmauern hinaus, und die Angriffsfläche ist entsprechend gewachsen", sagte Frank Nydam, Geschäftsführender Direktor für das Gesundheitswesen bei Zscaler. „Unsere Partnerschaft mit IGEL bietet Gesundheitsorganisationen eine moderne Architektur zur Absicherung verteilter Endpunkte in großem Maßstab. Sie hilft, Risiken zu reduzieren und zugleich einen schnellen, zuverlässigen Zugriff für Versorgungsteams zu unterstützen."
Durch die Kombination von Endpunktintegrität mit cloudbasierter Zugriffsdurchsetzung helfen IGEL und Zscaler Gesundheitsorganisationen dabei, ihre Sicherheitsarchitektur zu vereinfachen, sich überschneidende Tools zu konsolidieren und ein nachhaltigeres Modell zum Schutz klinischer Arbeitsabläufe sowie Patientendaten zu etablieren.
Die Blaupausen für das Gesundheitswesen von IGEL und Zscaler sind ab sofort verfügbar. Organisationen im Gesundheitswesen, die an der HIMSS26 Europe teilnehmen, können während der Veranstaltung in Kopenhagen mehr bei IGEL erfahren.
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Informationen zu IGEL
IGEL ist ein weltweit tätiges Softwareunternehmen, das die Adaptive Secure Endpoint Platform™ für moderne digitale Arbeitsplätze und sicheren Zugriff anbietet. Mit seinem sicheren Endpunkt-OS, der Universal Management Suite™ (UMS) und dem IGEL App Portal ermöglicht IGEL ein Preventative Security Model™, das Richtlinien in Echtzeit durchsetzt und sich dynamisch an Benutzer-, Geräte- sowie Kontextbedingungen anpasst.
Die Plattform stellt den IGEL Adaptive Secure Desktop™ bereit und ermöglicht sicheren sowie zuverlässigen Zugriff auf SaaS, DaaS, VDI und Unternehmensanwendungen in verteilten Umgebungen. Gestützt auf ein Ökosystem aus mehr als 130 Technologiepartnern erweitert IGEL Zero-Trust- und SASE-Frameworks auf den Endpunkt. IGEL wurde 2001 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Deutschland sowie Niederlassungen in den Vereinigten Staaten. Weitere Informationen finden Sie auf www.igel.com

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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.