Healthcare Holding Schweiz erwirbt Compet Medical

10.06.2026

Healthcare Holding Schweiz AG, ein führender Serviceanbieter und Distributor von Medizinaltechnik in der Schweiz, erweitert ihr Portfolio durch den Erwerb der Compet Medical AG. Healthcare Holding Schweiz wird von Winterberg Advisory und KKA Partners verwaltet.

BAAR, Schweiz, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Healthcare Holding Schweiz AG hat die Compet Medical AG mit Hauptsitz in Schindellegi im Kanton Schwyz erfolgreich erworben. Compet Medical ist seit mehr als 30 Jahren ein spezialisierter Anbieter im Bereich Harm Reduction und versorgt Fachstellen, öffentliche Institutionen, Beratungsstellen und weitere Organisationen mit hochwertigen, benutzerfreundlichen Produkten für die sichere und hygienische Anwendung in niederschwelligen Versorgungsstrukturen. Das Sortiment umfasst sterile Einwegprodukte, individuell zusammengestellte Präventionssets sowie Produkte aus den Bereichen Schutz, Hygiene und Zubehör. Mit Lagerstandorten in Näfels im Kanton Glarus für den Schweizer Markt sowie in Konstanz in Deutschland für den europäischen Markt stellt Compet Medical eine zuverlässige und effiziente Versorgung ihrer Kunden sicher.

Closing of the acquisition of Compet Medical AG by Healthcare Holding Schweiz AG. Pictured from left to right: Henri Hoffmann, Moritz Kornherr, Fabio Fagagnini, Manuela Baumgartner, Andreas Baumgartner, Fabian Kuhn, Paul Monn, Andreas Rudolf, Stephan Greber and Kevin Kuster.

Mit ihrem klaren Fokus auf Qualität, Verfügbarkeit und kundenspezifische Lösungen nimmt Compet Medical eine wichtige Rolle in einem sensiblen Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens ein. Das Unternehmen unterstützt Institutionen dabei, Gesundheitsrisiken zu reduzieren, professionelle Präventionsarbeit zu leisten und Menschen in schwierigen Lebenssituationen mit sicheren und verlässlichen Produkten zu versorgen. Compet Medical verfügt über eine etablierte Kundenbasis in der Schweiz, Deutschland, Österreich und weiteren europäischen Märkten.

Fabio Fagagnini, CEO der Healthcare Holding Schweiz AG erklärt hierzu: „Mit Compet Medical erweitern wir unser Portfolio um ein Unternehmen, das in einem anspruchsvollen, aber gesellschaftlich sehr relevanten Bereich tätig ist. Harm Reduction ist Teil einer modernen, pragmatischen und verantwortungsvollen Gesundheitspolitik. Für Healthcare Holding Schweiz ist dies ein weiterer Schritt hin zu einer gesamtheitlichen Versorgung: Wir wollen dort unterstützen, wo Qualität, Verfügbarkeit und professionelle Strukturen für Menschen, Institutionen und das Gesundheitssystem entscheidend sind."

Andreas Baumgartner, CEO und bisheriger Eigentümer von Compet Medical, fügt hinzu: „Compet Medical ist aus der engen Zusammenarbeit mit Fachstellen und Institutionen entstanden. Unsere Kunden verlassen sich auf Verlässlichkeit, Flexibilität und eine Versorgung, die im Alltag funktioniert. Mit Healthcare Holding Schweiz haben wir einen Partner gefunden, der unser Geschäft versteht, langfristig denkt und Compet Medical mit unternehmerischer Kraft weiterentwickeln wird."

Über Healthcare Holding Schweiz AG

Healthcare Holding Schweiz AG ist eine Buy, Build & Technologize Plattform und ein führender Anbieter von Medizintechnik, -produkten und -services in der Schweiz. Die Firmengruppe ist in Baar ansässig und verfolgt eine ambitionierte Wachstumsstrategie durch Akquisitionen meist im Rahmen von Nachfolgeregelungen, durch Partnerschaften und durch organisches Wachstum. Healthcare Holding Schweiz und ihre Gruppenunternehmen sind höchsten Standards im Bereich Innovation und Kundenzufriedenheit verpflichtet. Die Gruppe setzt auf den konsequenten Einsatz von Technologie, um Geschäftsabläufe sicherer und effizienter zu gestalten. Als Marktführer setzt das Unternehmen neue Standards für die Branche und bietet Mitarbeitenden attraktive Entwicklungsmöglichkeiten. Das Führungsteam ist sogar ausnahmslos an der Healthcare Holding Schweiz beteiligt und bildet damit eine dynamische Gemeinschaft von Unternehmern. Seit 2023 wird die Gruppe von Fabio Fagagnini als CEO geführt.

Über KKA Partners

KKA Partners wurde 2018 gegründet und ist eine in Berlin ansässige Mittelstands-beteiligungsgesellschaft, die in führende mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz investiert. Die Gründungspartner sind seit über 20 Jahren im Mittelstand verwurzelt und bringen Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit dem Management weiter. KKA setzt auf den eigens entwickelten Ansatz der Technology Enabled Transformation, um mittelständische Unternehmen dauerhaft wettbewerbsfähiger zu machen. 

Über Winterberg Advisory GmbH and Winterberg Group AG

Die Winterberg Group AG ist in Zug ansässig und agiert als unabhängiges Family Office für Ihre Gründer. Hierbei investiert Winterberg vor allem in KMUs im deutschsprachigen Raum. Selektiv werden auch Investitionen in Startups und Immobilien erwogen. Die Winterberg Advisory GmbH ist ein General Partner und Fondsmanager, der durch die deutsche BaFin reguliert ist. Winterberg Advisory hat zahlreiche Private Equity Fonds aufgelegt und ist mit ihren Fonds Winterberg Investment VIII und Winterberg Investment IX in die Healthcare Holding Schweiz AG investiert. Die beiden Managing Partner Fabian Kröher und Florian Brickenstein führen hierbei die Healthcare Holding Schweiz AG über deren Verwaltungsrat.

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an presse@healthcare-holding.ch 

Hinweis für Redakteure: Bitte nennen Sie Healthcare Holding Schweiz AG bei allen Verweisen auf bereitgestellte Zitate und Informationen.

Weitere Informationen über die Compet Medical AG finden Sie unter www.competmedical.com 

Weitere Informationen über Healthcare Holding Schweiz AG finden Sie unter www.healthcare-holding.chwww.senectovia.ch, www.mikrona-group.ch, www.mcm-schaublin.ch, www.mvb-med.ch, www.cdpswiss.com, www.aestheticbedarf.ch, www.quniquegroup.com, www.ksm-swiss.ch, www.sevikamedical.com, www.medddbase.com, www.alpinorthodontics.ch

Weitere Informationen über KKA Partners finden Sie unter www.kkapartners.com und über Winterberg Advisory GmbH unter www.winterberg.group.

Diese Pressemitteilung wird von Winterberg Advisory GmbH im Auftrag der Healthcare Holding Schweiz AG erstellt und verteilt.

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Volker Türk warnt: US-Einwanderungspraxis könnte WM 2026 überschatten

12.06.2026

Wenige Stunden vor dem offiziellen Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 geraten die Vereinigten Staaten als Gastgeberland wegen ihrer Migrations- und Einreisepolitik unter wachsenden internationalen Druck. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, rief Washington dazu auf, die Umsetzung seiner migrationspolitischen Vorgaben „in der Tiefe“ zu überprüfen. Anlass sind eine Reihe von Zwischenfällen rund um die Anreise von Spielern und Delegationen, die die Debatte über die Vereinbarkeit der US-Praxis mit internationalen Menschenrechtsstandards neu entfacht haben.

Besonders kritisiert werden administrative Hürden und Pannen bei der Einreise, von denen laut Türk auch offizielle Delegationen betroffen waren. In diesem Zusammenhang werden unter anderem Probleme beim Zugang zu Visa und Kontrollen bei der Ankunft genannt; ein Fokus liegt auf den Schwierigkeiten, mit denen Vertreter des Iran konfrontiert gewesen sein sollen. Für den Menschenrechtschef der Vereinten Nationen steht dabei weniger die grundsätzliche Souveränität der USA in Migrationsfragen im Zentrum, als vielmehr die Art und Weise, wie diese Politik angewendet wird und welche Folgen sie für die „Menschenrechte und die menschliche Würde“ hat.

Türk appellierte in einer Pressekonferenz in Genf an die US-Regierung, gerade mit Blick auf die Weltmeisterschaft die bestehenden Verfahren zu überdenken. Die aktuell vorherrschenden Politiken müssten so angepasst werden, dass sie den Anforderungen eines globalen Sportereignisses besser gerecht werden, sagte er sinngemäß. Die Erwartung der UN-Seite: Ein Regime, das einerseits die Sicherheitsinteressen des Gastgeberlandes wahrt, andererseits aber die Bewegungsfreiheit von Spielern, Funktionären und Fans nicht unnötig einschränkt oder zu demütigenden Situationen führt.

Der Weltverband FIFA versucht derweil, Distanz zur Auseinandersetzung zu halten und verweist auf die Zuständigkeit des Gastgeberstaates. Man greife nicht in Einwanderungsverfahren oder Visa-Entscheidungen des Austragungslandes ein, betont die Organisation. Dennoch wächst die Sorge, dass ungeklärte Fragen im Grenz- und Visaregime weitere Reibungsverluste produzieren und damit den Ablauf des Turniers stören könnten. Sollten die kritisierten Punkte nicht rasch adressiert werden, drohen die organisatorischen Probleme, die Erzählung der WM schon vor dem ersten Anpfiff zu überlagern.