HCLTech-Umsatz steigt im GJ26 um 3,9 %, getragen von steigender Nachfrage nach Advanced AI

22.04.2026

Auf Jahresbasis hochgerechneter Umsatz mit Advanced AI bei 620 Millionen US-Dollar; Dienstleistungsumsatz im Geschäftsjahr 2026 in konstanten Wechselkursen 4,8 % höher; Gesamtvertragswert der gewonnenen Neuaufträge bei 9,3 Milliarden US-Dollar

NEW YORK und NOIDA, Indien, 22. April 2026 /PRNewswire/ -- HCLTech, ein führendes globales Technologieunternehmen, gab heute die Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das am 31. März 2026 beendete Geschäftsjahr bekannt.

 

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Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2026 in konstanten Wechselkursen (CC) um 3,9 %. Der Umsatz in US-Dollar belief sich auf 14,7 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 6 % gegenüber dem Vorjahr. Der Dienstleistungsumsatz stieg in konstanten Wechselkursen um 4,8 % gegenüber dem Vorjahr, getragen von der anhaltenden Dynamik im Bereich der IT- und Unternehmensdienstleistungen, die in konstanten Wechselkursen um 3,7 % gegenüber dem Vorjahr zulegten, sowie von einem Wachstum der Ingenieur- und F&E-Dienstleistungen um 9,8 % gegenüber dem Vorjahr in konstanten Wechselkursen. Der Gesamtvertragswert (TCV) der im Geschäftsjahr gewonnenen Neuaufträge belief sich auf 9,3 Milliarden US-Dollar. Der jährlich wiederkehrende Umsatz von HCLSoftware lag bei 1,05 Milliarden US-Dollar und damit in konstanten Wechselkursen 0,5 % unter dem Vorjahreswert.

„HCLTech erzielte in konstanten Wechselkursen ein starkes Umsatzwachstum von 3,9 % in einem Jahr, das von einem unsicheren Nachfrageumfeld geprägt war. Unsere neuen KI-gestützten Serviceangebote stoßen im Markt auf zunehmende Resonanz, was sich daran zeigt, dass der auf Jahresbasis hochgerechnete Umsatz mit Advanced AI im vierten Quartal die Marke von 620 Millionen US-Dollar überschritten hat. Unsere oberste Priorität im Geschäftsjahr 2027 ist es, das Unternehmen so aufzustellen, dass es KI-Chancen für eine Wertschöpfung über Jahrzehnte hinweg optimal nutzen kann", sagte C Vijayakumar, Geschäftsführer und geschäftsführender Leiter von HCLTech.

Angeführt wurde das Wachstum nach Branchen von Technologie und Dienstleistungen mit 15 % gegenüber dem Vorjahr in konstanten Wechselkursen, gefolgt von Finanzdienstleistungen mit 7,5 % sowie Telekommunikation, Medien, Verlagswesen und Unterhaltung mit 5,2 % gegenüber dem Vorjahr in konstanten Wechselkursen. Regional verzeichnete Indien ein starkes Wachstum von 5,7 % gegenüber dem Vorjahr in konstanten Wechselkursen, Europa legte um 4,5 % gegenüber dem Vorjahr in konstanten Wechselkursen zu und die USA um 2,3 % gegenüber dem Vorjahr in konstanten Wechselkursen. Der Rest der Welt verzeichnete mit 17,8 % gegenüber dem Vorjahr in konstanten Wechselkursen das stärkste Wachstum.

Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2027 ein Umsatzwachstum zwischen 1,0 % und 4,0 % gegenüber dem Vorjahr in konstanten Wechselkursen sowie ein Wachstum des Dienstleistungsumsatzes zwischen 1,5 % und 4,5 % gegenüber dem Vorjahr in konstanten Wechselkursen. Die EBIT-Marge wird voraussichtlich zwischen 17,5 % und 18,5 % liegen.

HCLTech kündigte für das vierte Quartal eine Dividende von ₹24 je Aktie an und erhöht damit die Gesamtdividende für das Geschäftsjahr 2026 auf ₹60 je Aktie.

„HCLTech erzielte im Geschäftsjahr 2026 robuste Ergebnisse mit einem Umsatz von ₹130.144 Crore, ein Plus von 11,2 % gegenüber dem Vorjahr, und einem EBIT von ₹22.397 Crore (17,2 % des Umsatzes), das um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr zulegte. Ohne den Effekt der Restrukturierungskosten lagen EBIT und Nettomarge bei 17,9 % beziehungsweise 13,8 %", sagte Shiv Walia, Finanzleiter von HCLTech.

HCLTech stellte im Quartal 1712 Berufseinsteiger ein und erhöhte damit die Zahl der im Gesamtjahr eingestellten Berufseinsteiger auf 11 744. Die Fluktuationsrate der letzten zwölf Monate (LTM) lag bei 12,5 % und damit unter den 13,0 % im vierten Quartal des Vorjahres.

Wichtige Neuaufträge im Bereich Advanced AI:

  • Ein weltweit führendes Technologieunternehmen beauftragte HCLTech mit einem weiteren „AI Factory"-Programm im Wert von über 100 Millionen US-Dollar. Die Lösungen von HCLTech werden die Umsetzung der Kundenanforderung beschleunigen, KI-Rechenzentren der nächsten Generation aufzubauen und zu betreiben.
  • Ein globales Halbleiterunternehmen mit Sitz in den USA hat sich für die „AI Engineering"-Dienstleistungen von HCLTech entschieden, um das physikalische Design seiner Plattformen der nächsten Generation zu unterstützen.
  • Ein weltweit tätiges Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie beauftragte HCLTech mit der Entwicklung einer KI-gestützten digitalen Simulationsumgebung für den Frachtbetrieb von Flugzeugen, die fotorealistische Visualisierung, physikbasierte Modellierung und synthetische Datengenerierung unter Verwendung präziser CAD-Eingaben nutzt.

Weitere wichtige Neuaufträge:

  • Ein in Europa ansässiges globales Luxusmodeunternehmen hat HCLTech ausgewählt, um die KI-gestützte Transformation in den Bereichen Finanzen, Personalwesen, Fertigung, Lieferkette und Einzelhandel zu beschleunigen.
  • Ein globales Medizintechnikunternehmen mit Sitz in den USA beauftragte HCLTech mit dem Aufbau eines hochmodernen Kompetenzzentrums für Cybersicherheit.
  • Die US-Tochter eines globalen Halbleiterkonzerns beauftragte HCLTech mit durchgängigen Leistungen in der Firmware-Entwicklung und -Wartung.
  • Eine europäische Einrichtung des öffentlichen Sektors erweiterte ihre Partnerschaft mit Actian, um die Daten-Governance zu stärken. Durch den Einsatz der Actian-Angebote Ingres, OpenROAD und Zeenea wird die Datenintegrität, Transparenz sowie die Kontrolle für den Kunden verbessert.

Im Berichtsquartal wurde HCLTech in Fortunes Liste „World's Most Admired Companies 2026" aufgenommen. Das Unternehmen wurde von Ethisphere das dritte Jahr in Folge als eines der „World's Most Ethical Companies®" ausgezeichnet und zum vierten Mal in Folge in das S&P Global Sustainability Yearbook aufgenommen.

Informationen zu HCLTech

HCLTech ist ein globales Technologieunternehmen mit mehr als 227 000 Beschäftigten in 60 Ländern und bietet branchenführende Kompetenzen rund um KI, digitale Technologien, Engineering, Cloud sowie Software, gestützt auf ein breites Portfolio an Technologiedienstleistungen und -produkten. Wir arbeiten mit Kunden in allen wichtigen Branchen zusammen und bieten Branchenlösungen für Finanzdienstleistungen, Fertigung, Life Sciences sowie Gesundheitswesen, Technologie und Dienstleistungen, Halbleiter, Telekommunikation sowie Medien, Einzelhandel und Konsumgüter sowie Mobilität und öffentliche Dienstleistungen. Der konsolidierte Umsatz belief sich in den 12 Monaten bis März 2026 auf 14,7 Milliarden US-Dollar. Um zu erfahren, wie wir den Fortschritt für Sie beschleunigen können, besuchen Sie hcltech.com.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Meredith Bucaro, Nord- und Südamerika

meredith-bucaro@hcltech.com

Elka Ghudial, Europa

elka.ghudial@hcltech.com

James Galvin, APAC

james.galvin@hcltech.com

Nitin Shukla, Indien, Naher Osten und Afrika

nitin-shukla@hcltech.com

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ETH Zürich und RWTH Aachen erzeugen künstliche Erschütterungen im Furka-Baustollen

30.04.2026

Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.

Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.

Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.

Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.