Das elektronische Regaletikett der neuen Generation nutzt das Umgebungslicht in Innenräumen, um einen reaktionsschnelleren Betrieb am Regal zu ermöglichen, und senkt den täglichen Energieverbrauch in einem repräsentativen Einzelhandelsszenario um bis zu 46 %.
PARIS, 8. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Hanshow hat heute auf der NRF 2026: Retail's Big Show Europe sein elektronisches Regaletikett (ESL) der neuen Generation, Nebular Lux, vorgestellt. Nebular Lux basiert auf einer hybriden Energiearchitektur und nutzt das Umgebungslicht in Innenräumen zur Ergänzung der Energieversorgung durch die Batterie. Damit vereint es eine höhere Reaktionsfähigkeit im Betrieb mit einer geringeren CO₂-Belastung durch den Batteriebetrieb am Regal.

In einem repräsentativen Betriebsszenario im Einzelhandel senkt Nebular Lux den täglichen Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen ESL-Lösungen um etwa 46 %. Bei einem Einsatz von einer Million Etiketten kann die Lösung dazu beitragen, über einen Betriebszeitraum von 10 Jahren etwa 202 Tonnen CO₂-Emissionen zu vermeiden, die mit der Batterieproduktion und dem Batteriewechsel verbunden sind. Zusammengenommen zeigen diese Effizienzgewinne, wie eine energieeffizientere Regalinfrastruktur sowohl die langfristige Betriebsleistung als auch die Nachhaltigkeit in großem Maßstab unterstützen kann.
Da Einzelhändler Millionen von elektronischen Regaletiketten einsetzen, gewinnt die Regalkante als wichtiger Bestandteil des täglichen Geschäftsbetriebs zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig müssen Einzelhändler häufiger verfügbare und schneller reagierende Funktionen am Regal bereitstellen, ohne die für den groß angelegten Einsatz erforderliche lange Betriebsdauer zu beeinträchtigen. Der Spagat zwischen Reaktionsfähigkeit, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit gewinnt daher mit der Weiterentwicklung der digitalen Regalinfrastruktur zunehmend an Bedeutung.
Nebular Lux wurde entwickelt, um dieser Herausforderung durch eine hybride Energiearchitektur zu begegnen, die die Nutzung des Umgebungslichts in Innenräumen, Elektronik mit extrem geringem Stromverbrauch und Hanshows Kommunikationsprotokoll HiLPC der fünften Generation kombiniert – ein Beispiel für systemübergreifende Entwicklung in den Bereichen Energiemanagement, Kommunikation, Positionierung und Produktintegration für den großflächigen Einsatz im Einzelhandel.
Dieses erweiterte Energiebudget ermöglicht häufigere Positionsbestimmungen und eine längere LED-Signaldauer und hilft Einzelhändlern dabei, häufig genutzte Anwendungen wie Kommissionierung, Regalauffüllung, Produktsuche und standortbasierte Dienste zu skalieren, ohne die vorgesehene Lebensdauer der Produkte zu beeinträchtigen. Für Einzelhändler kann dies zu einer besseren Produktverfügbarkeit, höherer betrieblicher Effizienz und schnelleren Abläufen in der Filiale führen. Gleichzeitig können ein geringerer Batterieverbrauch und längere Austauschintervalle dazu beitragen, die Betriebskosten über den Lebenszyklus zu senken, die Gesamtbetriebskosten zu reduzieren und die Rendite von Investitionen in die ESL-Infrastruktur zu steigern.
„Die nächste Generation der Regalinfrastruktur muss mehr leisten, als nur vernetzt zu bleiben – sie muss reaktionsschneller werden und gleichzeitig Energie intelligenter nutzen", sagte Philippe Brochard, Vorsitzender des Beirats bei Hanshow. „Nebular Lux vereint diese beiden Prioritäten und hilft Einzelhändlern dabei, eine schnellere Verbindung zwischen Erkenntnissen und Maßnahmen herzustellen und gleichzeitig eine nachhaltigere Grundlage für den ‚Store Digital Twin' in großem Maßstab zu schaffen." Nebular Lux zeigt, wie die Weiterentwicklung der digitalen Regalinfrastruktur sowohl einen reaktionsschnelleren Filialbetrieb als auch längerfristige Nachhaltigkeitsziele unterstützen kann.
Auf der NRF 2026: Retail's Big Show Europe zeigt Hanshow, wie sich Nebular Lux in sein umfassendes Store-Digital-Twin-Portfolio einfügt – in Halle 6, Stand E-020. Hanshows intelligente Robotiklösung NexMate feiert auf der Veranstaltung ebenfalls ihr europäisches Debüt und erweitert Store Digital Twin um intelligente Funktionen zur Datenerfassung und Aufgabenausführung.

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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.