Hankook Powers Through Demanding Gravel at WRC Delfi Rally Estonia 2026

20.07.2026
  • Dynapro R213 supports the rally with stable grip and durability under extreme driving conditions
  • Balanced performance through ultra-fast sections and repeated jumps demonstrates Hankook's global tire technology
  • The season continues with Round 10 at Secto Rally Finland from July 30 to August 2 in Jyväskylä, Finland

TARTU, Estonia, July 20, 2026 /PRNewswire/ -- A leading global tire company Hankook Tire & Technology (Hankook), the exclusive tire supplier to the 2026 FIA World Rally Championship (WRC), successfully supported the season's ninth round at Delfi Rally Estonia, which concluded on July 19 in Tartu and the surrounding regions of southern Estonia.

2026 WRC Delfi Rally Estonia_Toyota Gazoo World Rally Team

Delfi Rally Estonia is one of the WRC's signature high-speed gravel events, combining wide, rapid forest roads around Tartu with narrower, technically demanding sections. Spanning 18 Special Stages (SS) and 301.8 kilometers, the rally featured average speeds exceeding 120 km/h, with successive jumps and sharp compression zones sustaining fierce competition throughout the event.

Blind Crest—hilltop sections where the road ahead disappears from view—and rapidly changing surface conditions tested the drivers' precision behind the wheel, along with the tires' steering response and durability. Under these demanding conditions, stable grip and consistent performance proved critical to the outcome of the rally.

Hankook supplied its extreme all-terrain rally tire, the Dynapro R213, to support reliable performance even under extreme driving conditions. The tire was engineered to absorb the heavy impacts generated by high-speed driving and repeated jumps. It delivered reliable grip, braking performance, and wear resistance on rough gravel surfaces to help crews maintain consistent performance throughout the rally.

Sami Pajari of Toyota GAZOO Racing World Rally Team claimed his maiden WRC victory at Delfi Rally Estonia after leading throughout the event. The victory also moved Pajari into third place in the Drivers' Championship with 144 points, behind championship leader Elfyn Evans on 177 points and second-placed Takamoto Katsuta on 152 points. His rise in the standings has further shaped the championship battle as the season enters its second half.

The championship continues with Round 10, Secto Rally Finland, which will run in Jyväskylä, Finland, from July 30 to August 2. Regarded as the fastest gravel rally on the WRC calendar, the event presents a demanding combination of ultra-fast forest roads and successive jumps.

Hankook exclusively supplies rally tires for every WRC class, demonstrating its technological capabilities at the highest level of global motorsport. Data gathered under extreme driving conditions are actively applied to the company's research and development, further strengthening the premium standing and global competitiveness of the unified global brand Hankook.

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Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2866236/Hankooktire_CI_Logo.jpg

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.