VILLEPINTE, Frankreich, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- GUERBET (FR0000032526 GBT): Guerbet, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der medizinischen Bildgebung, gibt ein positives Ergebnis eines Worksharing-Verfahrens bekannt, an dem mehrere EU-Mitgliedsstaaten beteiligt waren. Die neue Indikation für Lipiodol® in der interventionellen Radiologie für periphere und zentrale Gefäßembolisationen mit chirurgischen Klebstoffen auf Cyanacrylatbasis, die mit Lipiodol Ultra Fluid kompatibel und für den endovaskulären Einsatz zugelassen sind, ermöglicht die Visualisierung des Eingriffs und die Einstellung der Polymerisationszeit. Dies ist ein wichtiger regulatorischer Meilenstein, dem weitere nationale Zulassungen zur Änderung der bestehenden Zulassungen folgen werden. Dieser Schritt ist für Lipiodol® in den Protokollen der interventionellen Radiologie von Bedeutung und bestätigt seine klinische Relevanz bei minimalinvasiven Eingriffen.
Francois Convenant, SVP Interventional Radiology, kommentiert: „Die Zulassung von Lipiodol® für die vaskuläre Embolisation ist ein wichtiger Meilenstein für unser Fachgebiet. Seine Röntgensichtbarkeit und seine physikalisch-chemischen Eigenschaften ermöglichen kontrolliertere, vorhersehbarere und sicherere Embolisationsverfahren. Diese Indikation formalisiert die jahrelange klinische Praxis und ebnet den Weg für eine Harmonisierung der Gewebekleber-Embolisationstechniken in ganz Europa."
Wissenschaftliche Begründung und klinische Auswirkungen
Die interventionelle Radiologie setzt zunehmend auf Emboliemittel, die Präzision, Schnelligkeit und Haltbarkeit bieten. In diesem Zusammenhang bietet Lipiodol® in Kombination mit Klebstoffen auf Cyanacrylat-Basis ein kontrollierbares, röntgendichtes flüssiges Emboliemittel, mit folgenden Eigenschaften:
Stärkeres Engagement für Angehörige der Gesundheitsberufe in der gesamten Europäischen Gemeinschaft
Guerbet unterstreicht sein Engagement für die Unterstützung von Teams in der interventionellen Radiologie in der gesamten Region durch sein Angebot:
Informationen zu Guerbet
Bei Guerbet bauen wir dauerhafte Beziehungen auf, damit die Menschen besser leben können. Das ist unser Ziel. Wir sind ein weltweiter Marktführer im Bereich der medizinischen Bildgebung und stellen eine große Bandbreite von pharmazeutischen Produkten, medizinischen Geräten sowie digitalen und KI-gestützten Lösungen für die diagnostische und interventionelle Bildgebung bereit. Wir sind seit 100 Jahren Pioniere im Bereich der Kontrastmittel und beschäftigen weltweit 2.746 Mitarbeitende. Wir arbeiten kontinuierlich an Innovationen und wenden 10 % unseres Umsatzes für Forschung und Entwicklung in vier Zentren in Frankreich und den USA auf. Guerbet (GBT) ist im Compartment B der Euronext Paris notiert und erzielte 2025 einen Umsatz von 786 Millionen Euro.
Weitere Informationen finden Sie auf: www.guerbet.com
KONTAKT : Matthieu BRUNEAU - Global Corporate Communication Manager; E-Mail: matthieu.bruneau@guerbet.com; WF PROM April 2026 S26004337
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Sandoz hat im ersten Quartal 2026 trotz erheblicher Verwerfungen im Penicillin-Geschäft weiteres Wachstum erzielt. Der Umsatz des Schweizer Generika- und Biosimilar-Spezialisten belief sich zwischen Januar und März auf 2,76 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen legten die Erlöse um 3 Prozent zu. Der Konzern bestätigt nach eigenen Angaben seinen Ausblick für das Gesamtjahr.
Treiber der Entwicklung war vor allem das höhermargige Biosimilar-Geschäft, das die frühere Novartis-Tochter weiter ausgebaut hat. Dagegen stand die grössere Generika-Sparte erneut unter Druck, weil sich die Marktverwerfungen im Penicillin-Segment fortsetzten. Klammerte man die negativen Auswirkungen aus dem Antibiotika-Geschäft aus, hätte das Umsatzplus zu konstanten Wechselkursen bei rund 5 Prozent gelegen und damit im Rahmen der Unternehmensprognose.
Die Belastungen resultieren aus einem anhaltenden Preisverfall bei wichtigen Penicillin-Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients), der bereits im Vorjahr eingesetzt hatte. Hintergrund sind US-Zölle, die chinesische Anbieter dazu veranlasst haben, ihre Penicillin-Mengen verstärkt nach Europa umzuleiten. Das zusätzliche Angebot hat dort die Preise deutlich gedrückt. Parallel dazu führten in Indien eingeführte Mindestpreisvorschriften dazu, dass weniger chinesische Ware in diesen Markt floss, was den Wettbewerbsdruck in Europa zusätzlich verschärfte und den Preisdruck weiter verstärkte.
Laut Sandoz konzentrieren sich die heftigsten Auswirkungen dieser Entwicklung auf das erste Quartal, die verbleibenden Effekte sollen sich nun schrittweise abschwächen. Analysten verweisen darauf, dass das Unternehmen ohne den Antibiotika-Gegenwind im Rahmen seiner Guidance gewachsen wäre. Der Konzern bleibt damit auf Wachstumskurs, muss sich im Generika-Kerngeschäft jedoch weiterhin in einem von handelspolitischen Eingriffen und regulatorischen Änderungen verzerrten Marktumfeld behaupten.