KÖLN, Deutschland, 29. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Ford baut sein Führungsteam in Europa weiter aus, während das Unternehmen die Umgestaltung seines Geschäfts vorantreibt und sich verstärkt darauf konzentriert, den Kunden in der gesamten Region ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten.
Das Unternehmen gab heute bekannt, dass Maria Grazia Davino mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 zur Vice President, Vertrieb, bei Ford of Europe ernannt wurde. Davino wird für die Leitung des Vertriebs in ganz Europa sowie für die Überwachung aller kaufmännischen Aktivitäten, einschließlich Einzelhandel, Händlernetz und Vertrieb, verantwortlich sein. Sie wird direkt an Jim Baumbick, President von Ford in Europa, berichten.
Die Ernennung von Davino spiegelt das Engagement von Ford wider, Kunden in Europa mit einem Produktportfolio zu bedienen, das sich deutlich von der Konkurrenz abhebt und auf die Bedürfnisse der europäischen Kunden zugeschnitten ist. Fords Strategie für Europa sieht vor, „Ford Pro", das Nutzfahrzeuggeschäft des Unternehmens, in dem Ford derzeit eine führende Position in Europa einnimmt, weiter zu stärken und im Pkw-Segment eine Produktoffensive zu starten, bei der bis 2029 fünf neue Modelle in die Ausstellungsräume kommen sollen.
Davino ist eine versierte Führungskraft mit über 20 Jahren Erfahrung in der Automobilbranche, die sich auf Vertrieb, Marketing und Geschäftstransformation spezialisiert hat. Zuletzt war sie als Regional Managing Director von BYD Europe tätig, wo sie die Geschäftstätigkeiten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei und den nordischen Ländern leitete und die Marke in jedem dieser Märkte erfolgreich ausbaute.
Bevor sie zu BYD kam, war Davino mehr als ein Jahrzehnt lang in leitenden Führungspositionen bei Stellantis tätig. Zuletzt war sie als Group Managing Director und CEO von Stellantis UK für ein komplexes Produktportfolio verantwortlich und leitete die Umstellung des Unternehmens auf Elektrofahrzeuge. Zu Beginn ihrer Karriere bei Stellantis hatte sie Führungspositionen inne, in denen sie für den europäischen Vertrieb und das Marketing sowie für die Leitung der Geschäftsbereiche in der Schweiz, in Österreich, in Deutschland und im Vereinigten Königreich verantwortlich war. Ihre berufliche Laufbahn begann sie im Jahr 2003 bei Lamborghini Automotive.
„Maria Grazia ist eine äußerst versierte Führungskraft mit fundierter Fachkompetenz in der gesamten europäischen Automobilbranche", sagte Jim Baumbick, President von Ford of Europe. „Ihre Erfolgsbilanz beim Aufbau leistungsstarker Teams und beim Aufbau solider Kunden- und Händlerbeziehungen wird von unschätzbarem Wert sein, wenn wir unser Geschäft in Europa weiter ausbauen."
Davino wird ihren Sitz in Köln haben.
Informationen zur Ford Motor Company
Ford Motor Company (NYSE: F) ist ein globales Unternehmen mit Sitz in Dearborn, Michigan, das sich dem Aufbau einer besseren Welt verschrieben hat, in der sich jeder Mensch frei bewegen und seine Träume verfolgen kann. Der „Ford+"-Plan des Unternehmens für Wachstum und Wertschöpfung verbindet bestehende Stärken, neue Kompetenzen und kontinuierliche Kundenbeziehungen, um das Kundenerlebnis zu bereichern und die Kundenbindung zu stärken. Ford entwickelt und liefert innovative, unverzichtbare Ford-Pickups, Geländewagen, Nutzfahrzeuge und Pkw sowie Lincoln-Luxusfahrzeuge, ergänzt durch vernetzte Dienste wie BlueCruise (ADAS) und Sicherheitslösungen. Das Unternehmen bietet Wahlfreiheit durch drei kundenorientierte Geschäftsbereiche: Ford Blue, das legendäre Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Hybridantrieb entwickelt; Ford Model e, das bahnbrechende Elektrofahrzeuge („EVs") sowie integrierte Software entwickelt, die für alle Kunden ein stets verfügbares digitales Erlebnis ermöglicht; und Ford Pro, das gewerblichen Kunden dabei hilft, ihre Geschäfte mit auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Fahrzeugen und Dienstleistungen zu transformieren und auszubauen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen über die Ford Motor Credit Company Finanzdienstleistungen an. Ford beschäftigt weltweit rund 168.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen über das Unternehmen sowie dessen Produkte und Dienstleistungen finden Sie unter corporate.ford.com.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.