LONDON, 27. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Während Regierungen und Industrie ihre Bemühungen beschleunigen, die Materialien zu sichern, die Energiesicherheit, nationale Verteidigung und industrielle Wettbewerbsfähigkeit untermauern, wird Fastmarkets im Juni in Las Vegas mehr als 1250 führende Vertreter entlang der globalen Wertschöpfungskette für kritische Rohstoffe zusammenbringen.

Die 18. Fastmarkets Global Lithium, Battery and Critical Materials Conference (Globale Konferenz für Lithium, Batterien und kritische Materialien) vom 22. bis 25. Juni 2026 hat sich zu einem führenden Forum für das Ökosystem kritischer Rohstoffe entwickelt. Sie umfasst Lithium, Nickel, Graphit, Seltene Erden sowie weitere strategische Materialien und vernetzt Akteure aus den Bereichen Batteriematerialien, Energiespeicherung, Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Regierung sowie Finanzen.
Neu im Jahr 2026 ist, dass die Konferenz erweitert wird, um die wachsende strategische Bedeutung kritischer Rohstoffe über Lithium hinaus abzubilden. Ein parallel stattfindender Energy Storage Summit (Gipfel zur Energiespeicherung) bringt Versorgungsunternehmen, Entwickler und Käufer von netzgebundenen Großspeichern in dasselbe Forum wie Materialproduzenten, Verarbeiter und Investoren. Parallel dazu wird ein eigener Themenstrang Defense & Aerospace Strategic Materials (Strategische Materialien für Verteidigung sowie Luft- und Raumfahrt) Lieferkettenrisiken und Resilienz in den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Halbleiter sowie KI-Infrastruktursysteme untersuchen.
Zusammen spiegeln diese Ergänzungen die zunehmende Annäherung von Energie-, Industrie- und Sicherheitsprioritäten wider, da kritische Rohstoffe von einem sektorspezifischen Thema zu einer zentralen Säule nationaler Strategie werden.
Die Veranstaltung bringt leitende Führungskräfte aus der gesamten globalen Lieferkette zusammen, darunter:
Zu ihnen kommen Teilnehmer aus Regierung, Verteidigung, Finanzwesen und Industrie hinzu. Dies spiegelt einen breiteren Wandel an den Märkten für kritische Rohstoffe wider, die zunehmend durch ihre Rolle bei der Ermöglichung von Energiesystemen, Verteidigungsfähigkeiten und neuen Technologien geprägt werden.
„Nach zwei schwierigen Jahren tritt der Markt in eine neue Phase ein, die von knapper werdendem Angebot, sich wandelnder Nachfrage und einem verstärkten geopolitischen Fokus geprägt ist", sagte Catherine Oates, geschäftsführende Leiterin Events bei Fastmarkets. „Wir beobachten, dass Regierungen sowie Akteure aus Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Energiespeicherung und KI-Infrastruktur Teil derselben Diskussion über strategische Materialien werden wie Bergbauunternehmen und Batteriehersteller. Diese Veranstaltung spiegelt diesen Wandel wider und bringt die gesamte Wertschöpfungskette in einem entscheidenden Moment zusammen."
Das Programm 2026 behandelt die dringlichsten Fragen der Branche:
Die Konferenz ist darauf ausgelegt, Geschäftsabschlüsse zu erleichtern. Über die Event-App Swapcard stehen buchbare private Tische für geschäftliche Gespräche sowie exklusive, nur auf Einladung zugängliche Gesprächsrunden für hochrangige Führungskräfte zur Verfügung. Delegiertenpässe umfassen außerdem den Zugang zum parallel stattfindenden Batterie- und Energiespeicherprogramm.
Die Registrierung ist jetzt geöffnet. Weitere Informationen finden Sie auf https://globalevents.fastmarkets.com/lithium-supply-and-battery-raw-materials-conference, www.fastmarkets.com/events/global-lithium-conference. Pressevertreter sind zur Teilnahme eingeladen. Für die Akkreditierung wenden Sie sich bitte an: media@fastmarkets.com
INFORMATIONEN ZU FASTMARKETS
Fastmarkets ist eine branchenführende Preisberichtsagentur (PRA) und ein Informationsanbieter für die Märkte in den Bereichen Landwirtschaft, Forstprodukte, Metalle, Kohlenstoff und Energiewende. Die Referenzpreise, Analysen, Prognosen und Einblicke des Unternehmens sind für Kunden von entscheidender Bedeutung, die handeln, Risiken steuern und komplexe globale Märkte verstehen möchten.
Fastmarkets wurde 1913 gegründet und verfügt durch mehrere übernommene Marken über eine Geschichte, die bis ins Jahr 1865 zurückreicht. Fastmarkets verfügt weltweit über mehr als 700 Beschäftigte und unterhält Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Das Unternehmen befindet sich in Privatbesitz und wird von Astorg, einer führenden europäischen Private-Equity-Gesellschaft, unterstützt.
Medienanfragen:
Fastmarkets
Yolande Peters
Medien und Kommunikation
E-Mail: yolande.peters@fastmarkets.com
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.