Esaote auf der EAU 2026: Einführung der exklusiven PAM-Technologie zur Verbesserung der Präzision in der urologischen Bildgebung

14.03.2026

Die Technologie ist im neuen MyLab™E85 GTS Edition verfügbar, das zusammen mit dem brandneuen MyLab™C30 GTS Ultraschallsystem am Stand von Esaote vorgestellt wird

LONDON, 13. März 2026 /PRNewswire/ -- Die Esaote Group, ein führender italienischer Innovator im Bereich der medizinischen Bildgebung – Ultraschall, Magnetresonanztomographie und medizinische IT – festigt ihre Position als führender Anbieter von fortschrittlichen Bildgebungs- und geführten Therapielösungen für Urologen auf dem 41. Jahreskongress der European Association of Urology (EAU), der derzeit in London stattfindet (13.–16. März 2026).

Prostate Attention Map (PAM), Esaote’s new innovative technology dedicated to urology.

Esaote präsentiert seine neue und innovative Technologie für die Urologie: die exklusive Prostate Attention Map (PAM), die jetzt auf dem neuen MyLab™E85 GTS verfügbar ist. Esaote wird auch das neue MyLab™C30 GTS vorstellen, das die hohe Bildqualität auf ein tragbares System ausweitet, das sich für verschiedene Untersuchungssituationen eignet.

Während des gesamten Kongresses präsentiert Esaote (Stand N16) ein umfassendes Portfolio, das die Diagnosegenauigkeit und Interventionsführung in der Prostatabehandlung unterstützt und dabei einen starken Fokus auf Zuverlässigkeit, Effizienz und klinische Exzellenz legt. Die PAM-Technologie bildet den Kern dieser Innovation. Sie ermöglicht die automatische Analyse von mpMRI-Volumina der Prostata und identifiziert verdächtige Regionen von Interesse, wodurch sie Urologen bei der Verbesserung der Zielführung und Entscheidungsfindung unterstützt.

Die PAM-Technologie ist vollständig in die UroFusion-Software von Esaote integriert", erklärte Marta Daniel, Managerin für geführte Therapieprodukte und klinische Lösungen bei Esaote. „Unser UroFusion-Paket wurde entwickelt, um eine fokale Führung bei gezielten Prostatabiopsien zu ermöglichen. Dank KI profitieren Urologen von einem nahtlosen Arbeitsablauf, der ähnlich lang dauert wie eine Standard-Biopsieuntersuchung, und können gleichzeitig die Zuverlässigkeit und Genauigkeit ihrer Biopsieverfahren verbessern."

Während des Kongresses beteiligt sich Esaote auch aktiv an praktischen Schulungen zu TP-Biopsie und MRT-US-Fusion, die von international anerkannten Spezialisten geleitet werden und den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, die neuesten Fortschritte im Bereich UroFusion kennenzulernen.

Die Präsenz von Esaote auf der EAU 2026 – mit der Einführung der PAM-Technologie und der Markteinführung von zwei speziellen Systemen für die Urologie – markiert eine bedeutende Erweiterung der Guided Therapy Solutions (GTS)-Produktreihe von Esaote und unterstreicht das kontinuierliche Engagement des Unternehmens, Urologen mit zuverlässigen, intelligenten und klinisch relevanten Bildgebungslösungen zu unterstützen, die eine fortschrittliche Bildqualität, intuitive Interaktion und nahtlose Fusions-Workflows in der Prostatabehandlung bieten.

Die Esaote Group ist ein führendes Unternehmen im Bereich der medizinischen Bildgebung (Ultraschall, MRT und Software für das Diagnoseprozessmanagement). Ende 2025 beschäftigt die Gruppe 1.300 Mitarbeiter, von denen die Hälfte in Italien tätig ist. Mit Standorten in Genua und Florenz sowie eigenen Produktions- und Forschungseinheiten in Italien und den Niederlanden ist Esaote in über 100 Ländern weltweit vertreten. www.esaote.com

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Überflugstopp für US-Aufklärung: Bundesrat testet Grenzen des Neutralitätsrechts

15.03.2026


Die Schweiz hat Überflugrechte für mehrere US-Militärmaschinen im Zusammenhang mit den jüngsten Angriffen auf den Iran nur teilweise gewährt und dabei ihre Neutralität demonstrativ betont. Der Bundesrat lehnte zwei Gesuche für Aufklärungsflüge ab, während er einen Wartungsflug sowie zwei Transportflüge billigte. Nach Angaben der Regierung in Bern verstieß die beantragte Nutzung des Schweizer Luftraums durch US-Aufklärungsflugzeuge gegen die Vorgaben des Neutralitätsrechts, wonach militärisch relevante Flüge von Konfliktparteien über das Territorium eines neutralen Staates untersagt sind.

Hintergrund sind seit Ende Februar zunehmende Spannungen im Nahen Osten, seit die USA und Israel den Iran ins Visier genommen haben. Seither gehen beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) vermehrt Anfragen für Überflüge von US-Staats- und Militärmaschinen ein. Die Behörde prüft diese in Abstimmung mit dem Aussendepartement, dem Verteidigungsministerium sowie dem Wirtschaftsdepartement auf Basis der luftrechtlichen Souveränitätsregeln. In politisch heiklen Fällen entscheidet der Bundesrat selbst. Humanitäre und medizinische Flüge, etwa zur Evakuierung von Verwundeten, sowie klar konfliktunabhängige Missionen bleiben nach Regierungsangaben grundsätzlich zulässig.

Das BAZL bestätigte, dass zwei US-Gesuche seit Beginn der jüngsten Eskalation aus verfahrenstechnischen Gründen nicht bewilligt wurden, weil die notwendigen Abklärungen nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnten. Parallel dazu befasst sich die Landesregierung mit der Frage, ob die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran neutralitätsrechtlich bereits als Krieg einzustufen sind. Dafür müssten bewaffnete Konflikte zwischen Staaten eine bestimmte Dauer und Intensität erreichen, wie der Bundesrat gegenüber dem Parlament ausführte. Eine abschließende Einordnung liegt noch nicht vor.

Eine solche Einstufung hätte weitreichende Folgen für die Schweizer Außen- und Sicherheitspolitik. Würde der Konflikt offiziell als Krieg gewertet, müsste die Schweiz als neutrales Land militärische Überflüge kriegführender Staaten grundsätzlich untersagen und Rüstungsexporte in die betroffenen Länder stoppen. Außenminister Ignazio Cassis betonte vor Medienvertretern die «immerwährende und bewaffnete Neutralität» des Landes, die konsequent angewandt werde. Der Bundesrat werde sich in den kommenden Tagen erneut mit der Frage der Rüstungsexporte befassen, während Anträge für militärische Überflüge weiterhin Einzelfallprüfungen unterzogen werden.