PARIS, 29. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Envision Energy, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich grüner Technologien, hat seine Zusammenarbeit mit dem europäischen Erzeuger erneuerbarer Energien Kallista Energy vertieft. Ziel der Zusammanarbeit ist die Realisierung des 193-MW-/386-MWh-Batteriespeichersystem (BESS) in Neuilly-en-Thelle in der Region Hauts-de-France. Die Bauarbeiten begannen Anfang Juli 2026; die Inbetriebnahme ist bis zum Frühjahr 2028 vorgesehen.
Aufbauend auf dem Saleux-Projekt, dem ersten BESS-Projekt von Envision Energy in Frankreich, dessen Bau 2025 begann, stellt Neuilly-en-Thelle einen weiteren Schritt in der Partnerschaft der beiden Unternehmen dar. Zudem bietet es einen skalierbaren Rahmen für den Ausbau der Energiespeicherung in ganz Europa und treibt gleichzeitig die Entwicklung des Energiesystems der Zukunft in der Region voran.

Envision Energy wird seine fortschrittliche BESS-Lösung liefern und den gesamten Lebenszyklus des Projekts betreuen – von der Wartung vor Ort bis hin zum Recycling der Batterien nach 25 Jahren Betrieb. Das Projekt, das mit Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) von Envision AESC betrieben und durch die seit Juni 2025 in Betrieb befindliche 10-GWh-Gigafabrik des Unternehmens in der Region Hauts-de-France unterstützt wird, verbindet die lokale Batterieproduktion mit der Systemintegration, um die regionalen Industriekapazitäten zu stärken und die Widerstandsfähigkeit der Energieinfrastruktur zu verbessern. Sobald das System in Betrieb ist, wird es wesentliche Flexibilitätsleistungen für das französische Stromnetz erbringen, darunter die Frequenzregelung über die Reservemärkte von RTE, und so dazu beitragen, Angebot und Nachfrage im Stromnetz auszugleichen. Mit einer Kapazität, die dem täglichen Verbrauch von 30.000 Haushalten entspricht, wird das Projekt die Netzstabilität verbessern, eine stärkere Einbindung erneuerbarer Energien ermöglichen und die fortschreitende Elektrifizierung Frankreichs unterstützen.
Henry Peng, Senior Vice President, Envision Energy und President of EU & LATAM Regions , kommentierte: „Unser zweites BESS-Projekt mit Kallista Energy spiegelt das anhaltende Wachstum einer Partnerschaft wider, die auf gemeinsamen Zielen für die Energiewende in Europa basiert. Envision bietet nicht nur sichere, zuverlässige und skalierbare Speichertechnologie, sondern auch umfassenden Support über den gesamten Lebenszyklus hinweg und unterstützt Kunden so dabei, den langfristigen Wert ihrer Anlagen zu maximieren. Dieser integrierte Ansatz treibt unser Energiesystem der Zukunft weiter voran, stärkt die Netzstabilität, beschleunigt die Integration erneuerbarer Energien und unterstützt eine nachhaltige industrielle Entwicklung in ganz Europa."
„Batteriespeicher sind ein entscheidender Faktor für die Elektrifizierung des Energieverbrauchs und den massiven Ausbau erneuerbarer Energien, die auf die Verwirklichung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft abzielen", sagte Johann Tardy, CEO der Kallista Energy Group. „Für das Batterie-Energiespeichersystem in Neuilly-en-Thelle nutzen wir die enge Zusammenarbeit, die wir mit Envision Energy bei unserem vorherigen Projekt in Saleux aufgebaut haben, um eine neue, hochwertige Speicherinfrastruktur zu schaffen, die die Energiewende weiter vorantreibt."
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.