Die Sogang University eröffnet in Seoul einen Studiengang mit vollständiger Studiengebührenbefreiung für internationale Master-Studierende oder Doktoranden in den MINT-Fächern

24.08.2026

Im Rahmen eines von Staat und Stadt unterstützten Programms wird das Seoul- ANCHOR-Projekt mit dem universitätseigenen globalen Stipendienprogramm kombiniert, wodurch ausgewählten Studierenden der Natur- und Ingenieurwissenschaften die Studiengebühren zu 100 Prozent erlassen werden – ergänzt durch Unterstützung bei Forschung, Praktika und beim Erlernen der koreanischen Sprache.

SEOUL, Südkorea, 25. August 2026 /PRNewswire/ -- Für angehende Doktoranden, die einen Umzug nach Korea in Erwägung ziehen, beginnt die Kalkulation in der Regel bei den Studiengebühren. Die Graduate School der Sogang University setzt darauf, dass der Wegfall dieser Kostenposition – vollständig für eine bestimmte Gruppe internationaler Studierender in den Natur- und Ingenieurwissenschaften – die Zusammensetzung der Bewerber und derjenigen, die im Land bleiben, verändern wird.

Im Rahmen des „SOGANG RISE SURPASS TRACK" können berechtigte internationale Studierende, die in den naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen der General Graduate School zugelassen wurden, ein Stipendium in Höhe von 50 Prozent der Studiengebühren erhalten, das durch das Seoul-ANCHOR-Projekt finanziert wird, sowie weitere 50 Prozent durch das Sogang-Global-Stipendium. Zusammen ergeben diese beiden Förderungen eine vollständige Befreiung von den Studiengebühren. Zulassungsgebühren und andere anfallende Pflichtgebühren sind nicht enthalten.

Das Programm ist Teil des Teilprojekts 1-2 „Gewinnung internationaler Talente für zukunftsweisende Industrien" im Rahmen des Seoul-ANCHOR-Projekts, einer Initiative, die vom Bildungsministerium und der Stadtverwaltung von Seoul unterstützt wird.

Über die Studiengebühren hinaus

Das Programm wird als mehr als nur ein Preisnachlass beschrieben. Neben der Befreiung von den Studiengebühren kann der SOGANG RISE SURPASS TRACK Stipendien zur akademischen Unterstützung, Anreize für Forschungsveröffentlichungen, Zuschüsse zur Verbesserung der Koreanischkenntnisse, Unterstützung bei Praktika und weitere Hilfen im Zusammenhang mit der akademischen und beruflichen Entwicklung bieten.

Ziel ist es laut der Universität, internationalen Studierenden zu ermöglichen, sich auf ihr Studium und ihre Forschung auf Graduiertenebene zu konzentrieren und gleichzeitig Vertrautheit mit dem akademischen, wissenschaftlichen und industriellen Umfeld Koreas zu entwickeln – jene praktische Vertrautheit, die oft darüber entscheidet, ob ein ausländischer Absolvent einen koreanischen Abschluss in eine berufliche Laufbahn in Korea umsetzen kann.

Eine Forschungsuniversität mit klarem Leitbild

Die Graduate School der Sogang University steht unter dem Motto „Obedire Veritati" – „Sei der Wahrheit gehorsam" – und bietet ihr forschungsorientiertes akademisches Umfeld im Herzen von Seoul an. Ihre jesuitische Bildungstradition legt Wert auf rigorose Wissenschaftlichkeit, kritisches Hinterfragen und das Streben nach Wissen, und ihre Graduiertenprogramme sind darauf ausgerichtet, Forschende, Fachleute, Innovatoren und globale Führungskräfte heranzubilden.

Die Graduate School bietet Master- und Promotionsstudiengänge in 39 Fachbereichen an, die die Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften sowie interdisziplinäre Bereiche abdecken; eine enge Betreuung durch die Lehrkräfte ist ein wiederkehrendes Merkmal, mit dem die Universität das Graduiertenstudium dort beschreibt.

Ihre akademische Reichweite erstreckt sich über den eigenen Campus hinaus. Die Sogang University unterhält Austausch- und Cross-Registration-Vereinbarungen mit anderen Universitäten in Seoul – eine Regelung, die es Studierenden ermöglicht, ihr Studienangebot und ihre Forschungskontakte über mehrere der wichtigsten Einrichtungen der Hauptstadt hinweg zu erweitern.

Die Gemeinschaft, der sich Studierende anschließen würden

Derzeit sind mehr als 2.000 Studierende an der Graduate School eingeschrieben, darunter etwa 250 internationale Studierende mit unterschiedlichen akademischen und kulturellen Hintergründen. Die Universität hebt diese Gemeinschaft als Arbeitsumfeld für akademischen Austausch und Zusammenarbeit sowohl innerhalb als auch außerhalb der Vorlesungsräume hervor.

Der Kreis der Absolventen ist deutlich größer. Die Sogang University hat rund 14.670 Master-Absolventen und 2.400 Doktoranden einen Abschluss verliehen.

So funktioniert das Zulassungsverfahren

Bewerber für Masterstudiengänge müssen in der Regel über einen Bachelor-Abschluss verfügen; Bewerber für Doktoratsstudiengänge müssen in der Regel sowohl einen Bachelor- als auch einen Master-Abschluss vorweisen. Je nach Fachbereich müssen Bewerber unter Umständen Nachweise über ihre Koreanischkenntnisse, wie z. B. TOPIK, oder über ihre Englischkenntnisse, wie z. B. IELTS oder TOEFL, vorlegen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Befreiung von den Sprachtests möglich.

Die Sprachkenntnisse spielen auch unabhängig vom MINT-Studiengang eine finanzielle Rolle. Studierende, die die entsprechenden Anforderungen für den TOPIK oder einen Englisch-Sprachtest – einschließlich IELTS, TOEFL iBT und NEW TEPS – erfüllen, können sich für das Sogang-Global-Stipendium qualifizieren, das je nach Sprachkenntnisnachweis und Stipendienstufe 30 bis 80 Prozent der Studiengebühren abdeckt.

Blick nach vorn

Für internationale Studierende und ihre Familien, die ein Master- oder Doktoratsstudium in Korea in Betracht ziehen, lautet das Angebot konkret: fortgeschrittene akademische und wissenschaftliche Arbeit in Seoul, unterstützt durch Betreuung durch die Fakultät, universitätsübergreifende akademische Verbindungen und eine Reihe von Stipendienmöglichkeiten – und für eine bestimmte Gruppe im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften am Ende keine Studiengebühren.

Detaillierte Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen, Stipendienberechtigung und Bewerbungsverfahren finden Sie in den offiziellen Richtlinien der Graduiertenschule der Sogang University.

Graduate School der Sogang University

gradsch@sogang.ac.kr 

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Parmelin eröffnet Olma mit Ferkel – und warnt vor schwieriger Lage der Bauern

08.10.2026

Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.

Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.

Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.

Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.

Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.