Die Oxford Royale Academy geht eine Partnerschaft mit dem MIT ein, um Schülern der Sommerschule KI-Unterricht anzubieten

24.04.2026

Eines der am schnellsten wachsenden Bildungsunternehmen Europas – auf Platz 156 der FT 1000 – gibt eine Partnerschaft mit der RAISE-Initiative des MIT bekannt, in deren Rahmen Teenagern diesen Sommer in Oxford Zertifikate im Bereich KI-Kompetenz angeboten werden.

OXFORD, England, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- Die Oxford Royale Academy, eines der am schnellsten wachsenden Bildungsunternehmen Europas, hat eine Partnerschaft mit dem Massachusetts Institute of Technology bekannt gegeben, um internationalen Sommerschülern in diesem Jahr Kenntnisse im Bereich der künstlichen Intelligenz zu vermitteln.

Students at Oxford Royale Academy’s summer programme in Oxford, where they can complete the MIT RAISE FutureBuilders AI pathway

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit absolvieren die Teilnehmer der Oxford Royale-Programme in Oxford den MIT RAISE FutureBuilders-Lehrgang – einen strukturierten Lehrplan für künstliche Intelligenz, der von der MIT-Initiative „Responsible AI for Social Empowerment and Education" (RAISE) in Zusammenarbeit mit Pharos Education entwickelt wurde. Studierende, die das Programm abschließen, erhalten ein offizielles MIT RAISE-Zertifikat.

Oxford Royale empfängt jeden Sommer mehr als 3.000 Studierende aus über 175 Ländern und bietet akademische Programme im Stil einer Universität an Colleges in Oxford an. Durch die Partnerschaft wird erstmals ein formeller KI-Lehrplan in das bestehende akademische Angebot aufgenommen.

Die Ankündigung folgt auf die Aufnahme von Oxford Royale in die Financial-Times-Liste „FT 1000: Europas am schnellsten wachsende Unternehmen 2026", in der die Organisation europaweit Platz 156 belegte.

IN IHREN WORTEN

„Die Zukunft wird von denen geprägt werden, die Technologie verstehen und wissen, wie man sie verantwortungsvoll einsetzt. Unsere Zusammenarbeit mit der MIT-RAISE-Initiative und Pharos Education gibt den Studierenden die Möglichkeit, sich frühzeitig mit künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen – nicht nur als Werkzeug, sondern als eine Kraft, die die Karrieren, Branchen und Gesellschaften prägen wird, die sie einmal übernehmen werden."

— Andy Palmer, Chief Executive Officer, Oxford Royale Academy

„Das MIT-RAISE-FutureBuilders-Programm hat ein klares Ziel: die nächste Generation von Technologiekonsumenten in KI-Entwickler zu verwandeln. Die Studierenden von Oxford Royale – aus mehr als 175 Ländern – macht diese Gruppe zu einer der international vielfältigsten, mit denen wir je zusammengearbeitet haben."

— Felipe Arango, Chief Executive Officer, Pharos Education

HINTERGRUND UND KONTEXT

Künstliche Intelligenz hat in den letzten Jahren auf der Agenda von Schulen, Universitäten und politischen Entscheidungsträgern stark an Bedeutung gewonnen, angetrieben durch den raschen kommerziellen Einsatz großer Sprachmodelle und anderer KI-Systeme. Eine Reihe von Regierungen hat nationale Strategien für die KI-Bildung eingeführt, während Umfragen unter Arbeitgebern immer wieder zeigen, dass KI-Kompetenz zu den am meisten geschätzten Fähigkeiten bei Berufseinsteigern zählt.

Dennoch ist die strukturierte KI-Ausbildung auf Sekundarstufe in den meisten Ländern nach wie vor begrenzt. Die Einführung des MIT-RAISE-Lehrplans durch Oxford Royale soll dazu beitragen, diese Lücke zu schließen, indem Schüler im Alter von 13 bis 18 Jahren bereits vor dem Studium sowohl mit den technischen Grundlagen als auch mit den ethischen Dimensionen der KI vertraut gemacht werden.

MIT RAISE beschreibt seine Mission als die Förderung von KI-Kompetenz und ethischem Verständnis bei jungen Lernenden weltweit. Die im Rahmen der Initiative entwickelten Programme zielen darauf ab, Studierende dazu zu befähigen, sich kritisch mit künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen, wobei besonderes Augenmerk auf Fragen der Fairness, der Rechenschaftspflicht und der gesellschaftlichen Auswirkungen automatisierter Systeme gelegt wird.

Oxford Royale wurde 2004 von dem Oxford-Absolventen William Humphreys gegründet. Seit der Gründung haben mehr als 50.000 Studierende aus über 175 Ländern an den Programmen teilgenommen.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTION

Programmdaten und Verfügbarkeit

Das Sommerprogramm wird in zwei Abschnitten durchgeführt: 5. Juli bis 18. Juli und 19. Juli bis 1. August 2026. Für beide Abschnitte stehen insgesamt 60 Plätze zur Verfügung.

Informationen zur Oxford Royale Academy

Die Oxford Royale Academy ist ein führendes internationales Bildungsunternehmen, das akademische Sommerschulprogramme an Colleges in Oxford, Großbritannien, sowie an Standorten weltweit anbietet. Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 hat die Oxford Royale Academy mehr als 50.000 Studierende aus über 175 Ländern aufgenommen. Die Organisation belegte Platz 156 in der Financial Times FT 1000: Europas am schnellsten wachsende Unternehmen 2026. Weitere Informationen finden Sie unter oxfordroyale.com.

Informationen zu MIT RAISE

MIT RAISE (Responsible AI for Social Empowerment and Education) ist eine globale Initiative mit Sitz am Massachusetts Institute of Technology, die sich der Erweiterung des Zugangs zu Bildung im Bereich KI-Kompetenz widmet. Ihr FutureBuilders-Programm bietet jungen Lernenden strukturierte Wege zur Entwicklung von Fähigkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz, wobei der Schwerpunkt auf ethischem und verantwortungsvollem Umgang liegt.

Informationen zu Pharos Education

Pharos Education ist ein Bildungstechnologieunternehmen, das in Zusammenarbeit mit führenden akademischen Einrichtungen KI-Lernprogramme entwickelt und anbietet. Pharos ist der Durchführungspartner für den MIT RAISE FutureBuilders-Lehrplan.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2964416/Oxford_Royale.jpg

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Oxford Royale Logo

 

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Digitale Vignette und höhere Tarife treiben Gewinn der Asfinag auf 840 Millionen Euro

30.04.2026

Die staatliche Autobahnholding Asfinag hat 2025 einen Überschuss von 840 Millionen Euro erwirtschaftet und damit wieder das Ergebnisniveau von 2023 erreicht. Treiber des Gewinnanstiegs waren vor allem höhere Mauteinnahmen, die im Jahresvergleich um 8,2 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro zulegten. Trotz des Gewinnsprungs blieb die Verkehrsentwicklung auf Österreichs Schnellstraßen und Autobahnen weitgehend stabil: Die Gesamtfahrleistung von Pkw und Lkw erhöhte sich laut Vorstandsdirektor Herbert Kasser lediglich um 0,3 Prozent auf rund 33 Milliarden Kilometer.

Besonders kräftig wuchsen die Erlöse aus der Strecken- und Schwerverkehrsmaut. Die Einnahmen aus der Streckenmaut legten um 11,6 Prozent auf 263 Millionen Euro zu. Der Schwerverkehr brachte knapp 1,8 Milliarden Euro ein – ein Plus von 7,9 Prozent gegenüber 2024. Die klassische Autobahnvignette steuerte 655 Millionen Euro bei, 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine wichtige Rolle spielten dabei Preisanpassungen: Die Pkw-Jahresvignette verteuerte sich 2025 um 7,7 Prozent auf 103,80 Euro. Insgesamt konnte der Überschuss damit um 14,4 Prozent gesteigert und der Ergebnisrückgang des Jahres 2024, als der Gewinn bei 734 Millionen Euro lag, wieder ausgeglichen werden.

Finanziell stärkte die Asfinag ihre Eigenkapitalbasis, während sich zugleich die Verschuldung erhöhte. Die Eigenkapitalquote stieg 2025 um einen Prozentpunkt auf 48 Prozent. Gleichzeitig wuchsen die Netto-Schulden um 180 Millionen Euro auf 10,74 Milliarden Euro. Die öffentliche Hand profitierte mehrfach: Rund 251 Millionen Euro flossen als Steuern an den Staat, nach 219 Millionen Euro im Jahr zuvor. Zusätzlich überwies die Asfinag 305 Millionen Euro als Dividende an den Bund, rund 20 Prozent mehr als 2024. Laut ÖAMTC summieren sich die Dividenden seit 2011 auf rund 2,5 Milliarden Euro; ohne diese Ausschüttungen wären die Schulden der Autobahngesellschaft nach Berechnungen des Mobilitätsclubs um etwa ein Fünftel niedriger.

Strategisch stellt die Asfinag ihr System der Mauterhebung weiter auf digital um und plant hohe Investitionen in die Infrastruktur. Ab 2027 wird es die Vignette nur noch in digitaler Form geben. Schon jetzt kann sie an rund 3.500 Vertriebspunkten sowie an 100 Automaten an 34 Standorten erworben werden; im laufenden Jahr soll das Vertriebsnetz um 10 bis 15 Automaten und etwa 1.000 zusätzliche Verkaufspunkte erweitert werden. Kundinnen und Kunden erhalten anstelle der bisherigen Klebevignette eine Bestätigung, wobei das Kfz-Kennzeichen beim Kauf registriert wird. Bis 2031 will die Asfinag insgesamt 12,5 Milliarden Euro in das heimische Autobahn- und Schnellstraßennetz investieren, rund 62 Prozent davon in Erhalt und Sanierung der bestehenden Infrastruktur.