Einer der drei weltweit führenden OEM für Präzisionskühlung wechselte innerhalb von 90 Tagen von der Festlegung der Spezifikationen zur Serienproduktion; der PUE-Beitrag des CRAH-Systems verbesserte sich von einem Ausgangswert von 1,42 auf 1,28.
NINGBO, China, 1. September 2026 /PRNewswire/ -- LONGWELL (Ningbo Longwell Electric Technology Co., Ltd.), ein 1990 gegründeter, weltweit tätiger Hersteller von EC-Ventilatoren und -Motoren, hat heute sein Kühlsystem für Rechenzentren im Zeitalter der KI vorgestellt. Im Kern ermöglicht die LWBE3G-Plug-Fan-Plattform FanWall-Arrays, die den Energieverbrauch der CRAH-Ventilatoren um 38 % senken.
In Zusammenarbeit mit einem der drei weltweit führenden OEM-Hersteller für Präzisionskühlung lieferte LONGWELL innerhalb von 35 Tagen 12 Entwicklungsmuster und bestand die DV/PV-Prüfung auf Anhieb zu 100 %. Der bisherige europäische Lieferant hatte 14 Monate Entwicklungszeit plus sechs Monate Hochlaufphase veranschlagt, während LONGWELL vom Festlegen der Spezifikationen bis zur Serienfertigung nur 90 Tage benötigte. Erfasste Ergebnisse: 38 % weniger Energieverbrauch der Lüfter, 6,5 dB(A) geringerer Geräuschpegel, Senkung des PUE-Beitrags des CRAH-Systems von 1,42 auf 1,28 und keine Ausfälle im Einsatz. Die erste Bestellung des Kunden belief sich auf 1.500 Einheiten; im Rahmen eines Rahmenvertrags für den Zeitraum 2025–2027 mit einer jährlichen Mindestabnahme von 60.000 Einheiten wurden 2025 mehr als 80.000 Einheiten ausgeliefert.
Mit der zunehmenden Rechenleistung im KI-Bereich ist die Wärmedichte pro Rack innerhalb von zwei Jahren von 15–20 kW auf 60–100 kW gestiegen, wobei Plattformen der nächsten Generation bereits über 100 kW hinausgehen. LONGWELL deckt die gesamte Luftströmungskette ab: LWBE3G-EC-Steckventilatoren für CRAH/CRAC, LWAE3G-EC-Axialventilatoren für Kondensatoren und Kühltürme, mit Modbus-Steuerung, automatischer N+1-Ausfallüberbrückung und optionalen Lagervibrationssensoren, die 30–90 Tage im Voraus vor dem Ende der Lebensdauer warnen. Das vollständige, 28-seitige „Data Center Cooling Pack" ist unter https://www.longwellfans.com/solutions/data-center-cooling/ verfügbar.
„KI-Rechenleistung hat die Kühlung von Rechenzentren neu definiert", sagte Bruce Li, Gründer und CEO von LONGWELL. „Ab 60 kW pro Rack ist die Lüfterstufe nicht mehr nur eine Komponentenwahl – sie entscheidet darüber, ob ein PUE-Ziel überhaupt erreichbar ist."
Informationen zu LONGWELL: LONGWELL wurde 1990 in Yuyao, Ningbo, China, gegründet und entwickelt sowie fertigt EC- und AC-Ventilatoren und -Motoren für HLK- und industrielle Anwendungen. Das Unternehmen exportiert in mehr als 30 Länder und verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von über 120.000 Ventilatoren für Rechenzentren. Weitere Informationen erhalten Sie unter longwellfans.com.
Die Leistungsdaten beziehen sich auf ein bestimmtes Projekt und einen bestimmten Betriebspunkt; die endgültige Auswahl sollte unter Berücksichtigung des Betriebspunkts, der Spannung/Steuerung, der Montageart und der Projektvalidierung bestätigt werden. Die vergleichenden Zeitpläne und Energiekennzahlen beziehen sich auf die im Rahmen des jeweiligen Projekts ausgetauschten Anlagen; sie implizieren weder eine geschäftliche Verbindung noch eine Billigung.
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Roche versucht nach einer Phase von Forschungsrückschlägen und Belastungen durch auslaufende Patente, das Tempo in der Medikamentenentwicklung deutlich zu erhöhen. Am Pharma-Investorentag unterstrich die Pharmasparte des Basler Konzerns den Anspruch, in Forschung und Entwicklung weiter zur Spitzengruppe zu gehören. Zentral sind dabei ein strengeres Management der Pipeline, Effizienzprogramme und der verstärkte Einsatz künstlicher Intelligenz entlang der Wertschöpfungskette.
Pharma-Chefin Teresa Graham verwies auf eine sichtbar verbesserte Bilanz seit dem letzten „Pharma Day“: In zehn zulassungsrelevanten Studien habe Roche die gesetzten Ziele erreicht, sechs Programme seien in die zulassungsrelevende Phase vorgerückt, drei weitere in Phase II. Insgesamt verfügt Roche nach eigenen Angaben über bis zu 20 neue Wirkstoffe, die bis 2030 auf den Markt kommen könnten. Einzelne Kandidaten wie das Brustkrebsmittel Giredestrant traut der Konzern dabei jeweils Spitzenumsätze im zweistelligen Milliardenbereich zu.
Um diese Ambitionen abzusichern, verschärft Roche die internen Selektionskriterien. Ende 2023 führte der Konzern mit „The Bar“ einen neuen Bewertungsrahmen für die Pipeline ein. Nur Wirkstoffkandidaten, die klar definierte Anforderungen erfüllen, werden weiterentwickelt. Medizinchef Levi Garraway bezeichnete „The Bar“ als Leitbild für Forschung und Entwicklung. Die Auswahl potenzieller Projekte sei damit spürbar strenger geworden – mit dem Ziel, Ressourcen konsequent auf die Erfolg versprechendsten Programme zu konzentrieren und die Erfolgsquote in späten Studienphasen zu stabilisieren oder weiter zu erhöhen.
Parallel dazu treibt Roche ein Effizienzprogramm voran, um Mittel aus weniger renditestarken in wachstumsstärkere Projekte umzuschichten. Die Entwicklung neuer Medikamente soll deutlich beschleunigt werden, was insbesondere in umkämpften Indikationen wie Onkologie sowie in wachstumsstarken Bereichen wie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen an Bedeutung gewinnt. Damit will Roche erwartete Umsatzeinbussen durch Patentabläufe mehr als kompensieren und sich bis zum Ende des Jahrzehnts ein Portfolio aufbauen, das von mehreren potenziellen Blockbustern getragen wird.