DUBAI, VAE, 29. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Das Dubai International Financial Centre (DIFC), das weltweit führende Finanzzentrum im Nahen Osten, in Afrika und in Südasien, gab heute seine branchenführende Performance bekannt, die durch das anhaltende globale Vertrauen in Dubai als Standort für Finanzen, Wirtschaft und Innovation getragen wird.
Die Zahl der aktiven, im DIFC registrierten Unternehmen stieg zum Ende des ersten Halbjahres 2026 auf 10.018, nachdem 2.318 neue aktive, registrierte Unternehmen hinzugekommen waren, was einem organischen Wachstum von 30 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten entspricht. Die Zahl der regulierten Finanzdienstleistungsunternehmen stieg auf 1.134, was einem Anstieg von 16 Prozent entspricht. Damit festigte das DIFC seine Position als größtes und vielfältigstes Finanzdienstleistungs-Ökosystem, das in großem Maßstab in allen Sektoren im Nahen Osten, in Afrika und in Südasien tätig ist. Die Ergebnisse untermauern einmal mehr den Beitrag des DIFC zur Dubai Economic Agenda (D33), deren Ziel es ist, Dubai zu einem der vier führenden Finanzzentren der Welt zu machen.
Das Finanzökosystem des Zentrums wächst weiterhin schneller und zieht mehr regionale Niederlassungen an als der breite Markt. Dazu gehören 327 Banken und Kapitalmarktunternehmen, 165 Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen sowie 592[1] Vermögensverwaltungsgesellschaften – darunter die größte Konzentration an Hedgefonds.
Der Aufstieg des DIFC auf den siebten Platz im Global Financial Centres Index spiegelt einmal mehr den wachsenden internationalen Einfluss Dubais sowie die Rolle des DIFC bei der Vernetzung der Märkte in Asien, Europa und Amerika wider.
Seine Exzellenz Essa Kazim, Gouvernor des DIFC , erklärte: „Die Entwicklung des DIFC spiegelt die Stärke, Widerstandsfähigkeit und langfristige Attraktivität der Wirtschaft Dubais wider. Als größtes und vielfältigstes Ökosystem für Finanzdienstleistungen zieht das DIFC weiterhin globale Institutionen, Kapital und Fachkräfte an, die Zugang zu wachstumsstarken Märkten im Nahen Osten, in Afrika und in Südasien suchen. Unser Erfolg basiert auf einem erstklassigen regulatorischen Umfeld, rechtlichen Rahmenbedingungen und einem Geschäftsökosystem, die Dubais Position unter den weltweit führenden Finanzzentren kontinuierlich stärken."
In der ersten Jahreshälfte 2026 verzeichnete der DIFC Innovation Hub 361 neue Unternehmen, womit sich die Gesamtzahl auf 1.933 belief – ein Anstieg von 39 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.
In der ersten Jahreshälfte baute das DIFC außerdem seine Position als regionale Hochburg für die Verwaltung von Privatvermögen weiter aus. Die Zahl der familiennahen Unternehmen stieg auf 1.408, was einem Anstieg von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der Stiftungen stieg auf 1.409, was einem Anstieg von 67 Prozent in den letzten zwölf Monaten entspricht.
Zum DIFC-Video.
1. Umfasst 48 Privatbanken.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.