LIVERPOOL, England, 5. September 2026 /PRNewswire/ -- DELIVAN, eine neue, auf den europäischen Markt ausgerichtete Transportermarke der Chery Holding, wird auf der IAA Transportation 2026 ihre ersten Serienmodelle vorstellen. Dies stellt den nächsten wichtigen Schritt nach dem Debüt der Marke auf der Nutzfahrzeugmesse in Birmingham Anfang dieses Jahres dar.
Auf der IAA Transportation wird DELIVAN ihre ersten beiden vollelektrischen Serien-Transporter präsentieren, die zwei verschiedene Größen innerhalb der künftigen europäischen Modellpalette repräsentieren und darauf ausgelegt sind, eine Vielzahl gewerblicher Anforderungen zu erfüllen.

Zu den beiden Serien-Transportern gesellen sich vier umgebaute Varianten, die die Flexibilität der Fahrzeugplattformen von DELIVAN und deren Potenzial für Spezialanwendungen verdeutlichen.
DELIVAN wird Kooperationen mit mehreren europäischen Umbaupartnern bekannt geben, darunter auch neue Partnerschaften in Deutschland.
Geleitet von dem Leitgedanken „In Somewhere, For Somewhere, Be Somewhere" baut DELIVAN seine Präsenz in Europa durch lokale Niederlassungen, Partnerschaften und Marktentwicklung aus. Der europäische Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Liverpool, und eine deutsche Tochtergesellschaft soll im September offiziell gegründet werden.
Über das Fahrzeug hinaus umfasst das umfassende Ökosystem von DELIVAN drei sich ergänzende Ebenen: DELIVAN PRO, DELIVAN X und DELIVAN I, die die Bereiche Service und Betriebsbereitschaft, Umrüstung und Individualisierung sowie intelligente Flottentechnologie abdecken.
Auf der IAA werden diese drei Angebote erstmals gemeinsam mit den Serienfahrzeugen und Umrüstlösungen von DELIVAN präsentiert, sodass die Besucher einen genaueren Einblick in das breit gefächerte Angebot erhalten, das für den europäischen Markt entwickelt wird.
Auf der IAA Transportation wird DELIVAN zudem Vereinbarungen mit wichtigen Kunden und strategischen europäischen Partnern bekannt geben und damit seine Strategie zur Lokalisierung in Europa weiter vorantreiben.
DELIVAN wird ab 2027 schrittweise auf den europäischen Markt kommen.
DELIVAN stellt in Halle 13, Stand E54, aus.
Informationen zu DELIVAN
DELIVAN ist eine Tochtergesellschaft von Chery Commercial Vehicle und positioniert sich als „Data Intelligence Company, die die Zukunft der Mobilität gestaltet". Das Unternehmen feierte im April 2026 auf der CV Show in Birmingham, Großbritannien, sein weltweites Debüt. DELIVAN entwickelt speziell konzipierte Nutzfahrzeuge als intelligente, vernetzte Plattformen und verbindet dabei Fahrzeugtechnik mit fortschrittlichen Daten- und Digitaltechnologien. Sein Ökosystem vereint intelligentes Flottenmanagement, Fahrzeugumbau und vorausschauende Servicefunktionen, wodurch Kunden ihre Effizienz, Verfügbarkeit und Produktivität steigern und über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs hinweg einen höheren Mehrwert schaffen können.
DELIVAN basiert auf vier Grundprinzipien: Von Europa ausgehende Entwicklung, datengestützte Vermarktung, gemeinsame Wertschöpfung und lokal ausgerichtete Geschäftstätigkeit. Diese Grundsätze spiegeln sich in den Werten der Marke wider: „Ökologischer Nutzen an erster Stelle • Innovationsorientiert • Keine Kompromisse". Mit der Mission „Für einen kühleren Planeten" und der Vision „Intelligente Mobilität, gemeinsame Freude".
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.