Alentis erhält erste Zahlung in Höhe von 355 Millionen US-Dollar sowie bis zu 1,2 Milliarden US-Dollar an kommerziellen Meilensteinzahlungen, die weltweiten Gewinne werden geteilt
MELBOURNE, Australien, und BASEL, Schweiz, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- CSL und Alentis Therapeutics gaben heute bekannt, dass sie einen exklusiven weltweiten Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von lixudebart geschlossen haben, das Potenzial für eine auf Claudin-1 abzielende First-in-Class-Therapie bei einer Reihe Nieren-, Leber- und anderen Erkrankungen bietet.
lixudebart wird derzeit im Rahmen der laufenden Phase-2-Studie RENAL bei Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis und rasch progredienter Glomerulonephritis (AAV-RPGN; ANCA = antineutrophile zytoplasmatische Antikörper) untersucht, einer seltenen sowie potenziell lebensbedrohlichen Autoimmunerkrankung, die irreversible Nierenschäden und eine terminale Niereninsuffizienz verursachen kann.
Dank seines neuartigen Wirkmechanismus entfaltet lixudebart starke entzündungshemmende sowie antifibrotische Wirkungen und kann so möglicherweise Organschäden bei der ANCA-assoziierten Vaskulitis (AAV) sowie bei zahlreichen anderen Nieren-, Leber- und Lungenerkrankungen verhindern oder zurückbilden. Die derzeit laufende Phase-2-Studie soll zeigen, ob sich diese mechanistischen Effekte in einem klinisch relevanten Nutzen niederschlagen.
Die Zusammenarbeit vereint die wissenschaftliche Expertise von Alentis als führendem biopharmazeutischen Unternehmen im klinischen Stadium, das gezielt auf Claudin-1 ausgerichtete Therapien entwickelt, mit den globalen Entwicklungs- und Vermarktungskompetenzen von CSL im Bereich der Nephrologie, mit dem gemeinsamen Ziel, Patienten mit seltenen Nieren- und Lebererkrankungen innovative Behandlungsmöglichkeiten mit hoher therapeutischer Bedeutung zur Verfügung zu stellen. Neben AAV-RPGN werden die beiden Unternehmen lixudebart als neuartiges Therapeutikum zur Behandlung der fokalen segmentalen Glomerulosklerose (FSGS), einer seltenen, fortschreitenden Nierenerkrankung, sowie der primär sklerosierenden Cholangitis (PSC), einer chronischen Autoimmunerkrankung der Leber, weiterentwickeln.
„Durch diese Partnerschaft können wir die Entwicklung von lixudebart für mehrere Indikationen parallel deutlich beschleunigen", sagte Dr. Mark Pruzanski, Vorstandsvorsitzender von Alentis Therapeutics. „Wir sind überzeugt, dass CSL mit seinen nachgewiesenen Kompetenzen in der klinischen Entwicklung und Vermarktung im Bereich AAV sowie Nierenerkrankungen der richtige Partner ist, um lixudebart den Patienten zugänglich zu machen. Darüber hinaus bestätigt dies Claudin-1 weiter als neuartiges therapeutisches Zielmolekül, und wir sehen großes Potenzial darin, die Entwicklung unserer weiteren Wirkstoffkandidaten im klinischen Stadium sowie unserer präklinischen Pipeline zu beschleunigen."
„Bei Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis und rasch progredienter Glomerulonephritis verschlechtert sich die Nierenfunktion schnell, sodass selbst unter den derzeit verfügbaren Behandlungen das Risiko irreversibler Schäden besteht", sagte Dr. Bill Mezzanotte, Geschäftsbereichsleiter und Leiter Forschung und Entwicklung bei CSL. „Wir sind davon überzeugt, dass lixudebart das Potenzial hat, sich zu einer wichtigen neuen Therapieoption zu entwickeln, die zur Verbesserung der Nierenfunktion beiträgt und ein Fortschreiten bis zur terminalen Niereninsuffizienz verhindern kann, zunächst bei AAV-RPGN und hoffentlich auch bei fokaler segmentaler Glomerulosklerose, wobei sich bei primär sklerosierender Cholangitis möglicherweise ein vergleichbarer Nutzen für die Leberfunktion zeigt. Unsere Partnerschaft mit Alentis spiegelt das Bestreben von CSL wider, ein weltweit führendes Geschäftsfeld im Bereich der Nephrologie aufzubauen, sowie unsere strategische Absicht, wertschöpfende externe Partnerschaften einzugehen."
Im Rahmen der Vereinbarung werden CSL und Alentis lixudebart gemeinsam entwickeln und vermarkten. CSL wird eine erste Zahlung in Höhe von 355 Millionen US-Dollar an Alentis leisten, wobei Alentis Anspruch auf weitere kommerzielle Meilensteinzahlungen in Höhe von bis zu 1,2 Milliarden US-Dollar hat. Zusätzlich zu diesen Zahlungen wird CSL die Kosten für den Abschluss der laufenden Phase-2-Studie RENAL und der geplanten Phase-3-Studie zu AAV-RPGN, für die Phase-2-Studien zu FSGS und PSC sowie für weitere unterstützende Entwicklungsmaßnahmen vollständig übernehmen. Nach der Markteinführung werden die weltweiten Gewinne zu 55 Prozent auf CSL und zu 45 Prozent auf Alentis aufgeteilt.
Informationen zu AAV-RPGN
Die ANCA-assoziierte Vaskulitis mit rasch progredienter Glomerulonephritis (AAV-RPGN) ist eine seltene, schwere und potenziell tödliche Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem kleine Blutgefäße in der Niere angreift. RPGN ist durch einen raschen Verlust der Nierenfunktion innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums von Tagen bis Wochen gekennzeichnet. Trotz einer hochwirksamen immunsuppressiven Therapie kommt es bei den meisten Patienten zu einem erheblichen oder vollständigen Verlust der Nierenfunktion.
Informationen zu Lixudebart
Lixudebart (früher ALE.F02) ist ein in der klinischen Prüfung befindlicher monoklonaler Antikörper, der selektiv auf freiliegendes Claudin-1 abzielt, einen zentralen Treiber entzündlicher und fibrotischer Signalwege bei zahlreichen fibrotischen Erkrankungen der Nieren, der Leber, der Lunge, des Darms sowie anderer solider Organe. In einer Zwischenanalyse mit 26 Patienten mit AAV-RPGN im Rahmen der laufenden Phase-2-Studie RENAL zeigte lixudebart nach 24 Wochen eine vielversprechende Verbesserung der Nierenfunktion, gemessen anhand der eGFR und der Proteinurie. In der Phase-1b-Studie FEGATO mit 41 Patienten mit fortgeschrittener Leberfibrose im Stadium F3/F4 zeigte lixudebart nach 6 Wochen eine Verbesserung der Leberfunktion. In beiden Studien zeigte lixudebart eine dosisabhängige Interaktion mit dem Claudin-1-Zielmolekül sowie ein günstiges Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil. lixudebart hat von der FDA den Status eines Arzneimittels für seltene Leiden zur Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) erhalten.
Informationen zu CSL
CSL (ASX: CSL; USOTC: CSLLY) ist ein weltweit führendes Biopharmaunternehmen mit einem dynamischen Portfolio an lebensrettenden Medikamenten, darunter Präparate zur Behandlung von Hämophilie und Immundefekten, Impfstoffe zur Vorbeugung von Influenza sowie Therapien in den Bereichen Eisenmangel, Dialyse und Nephrologie. Seit unserer Gründung im Jahr 1916 treibt uns das Versprechen an, mithilfe modernster Technologien Leben zu retten. Heute versorgt CSL – einschließlich unserer drei Geschäftsbereiche CSL Behring, CSL Seqirus und CSL Vifor – Patienten in mehr als 100 Ländern mit lebensrettenden Produkten und beschäftigt fast 29 000 Beschäftigte. Unsere einzigartige Kombination aus wirtschaftlicher Stärke, Fokus auf Forschung und Entwicklung sowie herausragender Umsetzungskompetenz versetzt uns in die Lage, Innovationen zu identifizieren, zu entwickeln sowie bereitzustellen, damit unsere Patienten ihr Leben in vollen Zügen genießen können. Inspirierende Geschichten über die vielversprechenden Perspektiven der Biotechnologie finden Sie auf CSL.com/Vita. Weitere Informationen zu CSL finden Sie auf CSL.com.
Informationen zu Alentis
Alentis ist ein privates Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium, das Pionierarbeit bei der Entwicklung von auf Claudin-1 abzielenden First-in-Class-Antikörpern und Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) für fibrotische sowie onkologische Indikationen leistet. Neben lixudebart, dem führenden Antikörperkandidaten des Unternehmens gegen Fibrose, entwickelt Alentis die Onkologie-Kandidaten ALE.P02 und ALE.P03. Es handelt sich hierbei um ADCs, die auf Claudin-1 abzielen und jeweils einen Tubulin-Hemmer bzw. einen Topoisomerase-I-Hemmer als Wirkstoff enthalten. ALE.P02 erhielt von der FDA den Fast-Track-Status für die Behandlung fortgeschrittener oder metastasierter Claudin-1-exprimierender Plattenepithelkarzinome unabhängig vom Ursprungsorgan. Beide ADCs befinden sich derzeit in Phase-1/2-Studien, in die Patienten mit verschiedenen soliden Tumorarten aufgenommen werden.
Alentis entstand auf der Grundlage bahnbrechender Forschungsarbeiten im Labor von Prof. Dr. med. Thomas Baumert an der Universität Straßburg und am französischen Nationalinstitut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm). Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Basel in der Schweiz. Besuchen Sie www.alentis.ch
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Das Schweizer Studio Urban Games bringt seine erfolgreiche Verkehrssimulation in die nächste Runde: Transport Fever 3 ist ab sofort erhältlich – erstmals auch in einer Version für macOS. Spielerinnen und Spieler bauen darin über mehr als 125 Jahre Transportgeschichte hinweg ein eigenes Verkehrs- und Logistikimperium auf, von den ersten Pferdekutschen und Dampflokomotiven bis hin zu modernen Düsenjets, Supertankern, Hochgeschwindigkeitszügen und Helikoptern. Der Titel setzt damit die Tradition von Genre-Klassikern wie Transport Tycoon fort und positioniert sich erneut als Konkurrenz zu Städten-Simulationen wie Cities: Skylines, allerdings mit klarem Fokus auf Transport und industrielle Verknüpfungen.
Auf dem Mac richtet sich Transport Fever 3 klar an Besitzer aktueller Hardware. Urban Games verlangt mindestens einen M2‑Pro‑Chip, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, 90 Gigabyte freien Speicherplatz und macOS Sequoia 15. Empfohlen wird ein M4 Pro oder besser mit mindestens 24 Gigabyte RAM. Vertrieben wird das Spiel über Steam und GOG, die Einstiegsversion kostet ab 49,99 Euro. Ob zusätzlich eine Veröffentlichung im Mac App Store geplant ist, ist noch offen. Die Simulation bietet eine deutschsprachige Benutzeroberfläche und Vertonung; Videoeinblicke in das Spiel stellt der Entwickler auf YouTube bereit.
Inhaltlich bleibt Transport Fever 3 dem Kern des Genres treu, vertieft aber die Komplexität. Spieler verbinden Städte und Industrie-Standorte, organisieren Linien für Busse, Straßenbahnen, Lkw, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Helikopter und optimieren so den Transport von Personen und Gütern. Einnahmen generieren alle Transporte, doch zugleich steigen mit jedem Fahrzeug und jeder neuen Strecke die laufenden Kosten. Zusätzlich müssen mehrstufige Produktionsketten bedacht werden: Rohstoffe wie Holz gelangen zunächst ins Sägewerk, bevor sie als weiterverarbeitetes Produkt in die Städte geliefert werden. Fehler in der Planung oder ungenaue Umsetzung können dazu führen, dass sich Systeme gegenseitig blockieren – etwa bei langen Verbindungen über mehrere Kilometer oder im dicht getakteten innerstädtischen Verkehr.
Transport Fever 3 adressiert diese Komplexität mit einem stärker geführten Einstieg und Szenarien. Eine Einführung erläutert Schritt für Schritt grundlegende Mechaniken wie Straßenbau, Linienplanung und Fahrzeugkauf. Spezielle Szenarien führen anschließend in kompakter Form durch komplexere Zusammenhänge und setzen auf abgeschlossene, erzählerisch eingebettete Aufgaben – etwa wenn eine Stadt für einen Großanlass wie Mardi Gras vorbereitet oder ein Dorf bei der wirtschaftlichen Entwicklung unterstützt werden soll. Das Spiel legt dabei Wert auf Detailsteuerung bis hin zu Ampelphasen an Kreuzungen und erlaubt es, ein fein verzweigtes Netz aufzubauen, in dem erfahrene Spieler jede Linie und jeden Zug kennen. Besitzer von Transport Fever 2 erhalten beim Kauf der Standard- oder Deluxe-Edition auf derselben Plattform einen Treuerabatt von 10 Prozent – ein Angebot, das die bestehende Community in die neue Version mitnehmen soll.