ChainUp in die Liste der weltweit führenden Fintech-Unternehmen 2026 von CNBC und Statista aufgenommen

27.07.2026

Eine globale Bewertung würdigt die institutionelle Infrastruktur für digitale Vermögenswerte, die internationalen Compliance-Standards sowie die operative Größe von ChainUp.

SINGAPUR, 27. Juli 2026 /PRNewswire/ -- ChainUp, ein globaler Anbieter von Technologieinfrastruktur für digitale Vermögenswerte, wurde in die Liste der World's Top Fintech Companies 2026 von CNBC in der Kategorie Digitale Vermögenswerte aufgenommen.

ChainUp Named to CNBC & Statista World’s Top Fintech Companies 2026 List

Der Index, der gemeinsam vom Wirtschaftsnachrichtennetzwerk CNBC und dem globalen Marktforschungsunternehmen Statista veröffentlicht wird, würdigt Technologieanbieter, die die Zukunft der Finanzdienstleistungen vorantreiben. Das Ranking für 2026 basiert auf einer unabhängigen Bewertung von mehr als 3.500 Unternehmen und 25.000 Datenpunkten weltweit, bei der die Umsatzentwicklung, die operative Präsenz, die Einhaltung regulatorischer Vorschriften sowie kontinuierliche technische Innovationen bewertet wurden.

Die Auszeichnung von ChainUp spiegelt einen breiteren Branchenwandel wider, da Finanzinstitute, Vermögensverwalter und Unternehmensbetreiber zunehmend Compliance auf institutionellem Niveau und eine zuverlässige Infrastruktur gegenüber Marktspekulationen priorisieren.

Bereitstellung einer einheitlichen Infrastruktur für digitale Vermögenswerte, um den operativen Standard für die institutionelle Finanzwelt zu setzen

Da sich die Märkte für digitale Vermögenswerte an die traditionellen Kapitalmärkte angleichen, stehen Institutionen unter wachsendem Druck, fragmentierte Software durch eine einheitliche Unternehmensarchitektur zu ersetzen. ChainUp begegnet diesem Wandel durch die Bereitstellung eines modularen Technologie-Stacks über den gesamten Lebenszyklus digitaler Vermögenswerte hinweg – dabei werden die Infrastruktur von Krypto-Börsen und Prognosemärkten, institutionelles „Staking-as-a-Service", eine nicht-verwahrende MPC-Infrastruktur, die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA), Zahlungswege und Compliance-Kontrollen in Echtzeit in einem einzigen Governance-Rahmenwerk konsolidiert.

Um den sich weiterentwickelnden Marktanforderungen gerecht zu werden, integriert ChainUp zudem speziell entwickelte KI-Funktionen, die darauf ausgelegt sind, die Plattformbindung zu maximieren und das Endnutzererlebnis zu verbessern. Von intelligentem Order-Routing und automatisierter Liquiditätsoptimierung bis hin zu sicherheitsorientierten KI-Frameworks für das Risikomanagement – diese Tools ermöglichen es Betreibern, reibungslose und äußerst ansprechende Arbeitsabläufe bereitzustellen, die aktive Händler binden und die langfristige Kundenbindung fördern.

Grundlage dieser Plattform ist ein Betriebsrahmenwerk, das internationalen Sicherheitsstandards entspricht, darunter ein SOC-2-Typ-II-Bericht und die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001. Die Plattform von ChainUp hat bereits über 700 Unternehmenskunden in 30 Ländern unterstützt – und bedient dabei ein Ökosystem von mehr als 60 Millionen Endnutzern bei einer Serviceverfügbarkeit von 99,99 %.

„Die Anerkennung durch CNBC und Statista markiert einen wichtigen Meilenstein, während sich unsere Branche in Richtung langfristiger operativer Verantwortlichkeit weiterentwickelt", sagte Chung Ho, Präsident und Chief Operating Officer von ChainUp. „Unser Fokus liegt weiterhin auf dem Aufbau von Systemen auf Unternehmensniveau, die strengen regulatorischen Standards standhalten. Angesichts der Entwicklung der globalen Kapitalmärkte sind wir bestrebt, unsere Governance-Rahmenbedingungen zu stärken und die skalierbare, intelligente Architektur bereitzustellen, die von institutionellen Kunden weltweit benötigt wird."

Informationen zu ChainUp

ChainUp wurde 2019 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Singapur und ist ein weltweit führender Anbieter von Technologieinfrastruktur für digitale Vermögenswerte. ChainUp unterstützt über 700 Unternehmenskunden in 30 Ländern und bietet eine einheitliche Unternehmensplattform, die Infrastruktur für Kryptobörsen und Prognosemärkte, institutionelles „Staking-as-a-Service", MPC-Verwahrung, die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA) sowie KYT-Compliance-Analysen umfasst. ChainUp arbeitet gemäß den Sicherheitszertifizierungen SOC 2 Typ II und ISO 27001 und bietet die skalierbare, konforme Architektur, die moderne Finanzinstitute benötigen. Weitere Informationen finden Sie unter www.chainup.com.

 

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.