Beweist die praktische Umsetzbarkeit der Quantenverschlüsselung ohne Leistungseinbußen
PLANO, Texas, 14. April 2026 /PRNewswire/ -- Ribbon Communications Inc. (Nasdaq: RBBN), ein weltweit führender Anbieter von Echtzeit-Kommunikationstechnologie und IP-basierten optischen Netzwerklösungen, gab heute den erfolgreichen Abschluss eines Proof-of-Concept zur Quantenschlüsselverteilung (QKD) mit CESNET bekannt, dem Betreiber des nationalen akademischen Computernetzwerks der Tschechischen Republik. Ribbon hat es sich zur Aufgabe gemacht, Dienstanbieter, Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen weltweit bei der Modernisierung und Absicherung ihrer Netzwerke und Dienste zu unterstützen.

„Unsere Mission ist es, ein Höchstmaß an Sicherheit für die Kommunikation im Hochschul- und Forschungsbereich zu gewährleisten", sagte Václav Novák, Leiter der Abteilung für Netzwerkinfrastruktur bei CESNET. „Dieser erfolgreiche Test baut auf unserer langjährigen Partnerschaft mit Ribbon auf und zeigt, dass Quantenverschlüsselung in realen optischen Netzwerken eingesetzt werden kann, ohne die Leistung zu beeinträchtigen."
Das optische Netzwerksystem Apollo von Ribbon bietet optische Verschlüsselung auf Layer-1-Ebene mit praktisch null Latenz und ohne Overhead, wobei alle Nutzdaten und Adressinformationen verschlüsselt werden. Diese Konfiguration gewährleistet, dass verschlüsselte DWDM/OTN-Netzwerke jeden Kundendienst ohne Interoperabilitätsprobleme übertragen können. Optische Verschlüsselung ist ein leistungsstarkes Werkzeug im Kampf gegen unerwünschte Eingriffe, und Apollo ermöglicht es Betreibern, diese intern zu nutzen oder als Mehrwertdienst für Kunden anzubieten.
„QKD stellt die Zukunft sicherer Netzwerke dar", sagte Christian Erbe, Leiter des EMEA-Vertriebs bei Ribbon. „Wir sind stolz darauf, CESNET zu unterstützen und eine Sicherheitslösung zu liefern, die praktisch undurchdringlich und für die nächste Generation von Netzwerkbedrohungen gerüstet ist."
Informationen zu Ribbon
Ribbon Communications (Nasdaq: RBBN) bietet weltweit sichere Cloud-Kommunikation sowie IP- und optische Netzwerklösungen für Dienstleister, Unternehmen und kritische Infrastruktursektoren. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen und unterstützen sie bei der Modernisierung ihrer Netzwerke, um ihre Wettbewerbsposition und ihre Geschäftsergebnisse in der heutigen intelligenten, stets vernetzten und datenintensiven Welt zu verbessern. Unser End-to-End-Portfolio an Kommunikationssoftware und IP-Optik-Netzwerklösungen bietet überragenden Mehrwert und Innovation durch den Einsatz von Cloud-nativen Architekturen, Automatisierungs- und Analysetools sowie modernster Sicherheit. Wir legen großen Wert auf unsere Verpflichtungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) und legen unseren Stakeholdern jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht vor. Um mehr über Ribbon zu erfahren, besuchen Sie rbbn.com
Wichtige Informationen zu zukunftsgerichteten Aussagen
Die Informationen in dieser Mitteilung enthalten zukunftsgerichtete Aussagen zu zukünftigen Ereignissen, die Risiken und Ungewissheiten beinhalten. Alle Aussagen in dieser Pressemitteilung, die keine historischen Fakten darstellen, einschließlich der Aussagen zu den erwarteten Vorteilen durch die Verwendung der Produkte von Ribbon Communications, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Die tatsächlichen Ergebnisse von Ribbon Communications können erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen genannten Ergebnissen abweichen. Weitere Informationen zu Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit von Ribbon Communications finden Sie im Abschnitt „Risikofaktoren" des jüngsten Jahres- oder Quartalsberichts von Ribbon Communications, der bei der SEC eingereicht wurde. Alle zukunftsgerichteten Aussagen geben ausschließlich die Ansichten von Ribbon Communications zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Aussagen wieder und sollten nicht als repräsentativ für die Ansichten von Ribbon Communications zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden. Ribbon Communications behält sich das Recht vor, zukunftsgerichtete Aussagen zu einem späteren Zeitpunkt zu aktualisieren, lehnt jedoch ausdrücklich jede Verpflichtung dazu ab.
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Wie stark der Verkehr in einer Stadt stockt, hängt weit weniger allein von der Leistungsfähigkeit des Strassennetzes ab als bislang angenommen. Eine Studie der ETH Zürich und der University of Wisconsin, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature Communications», zeigt: Entscheidend ist, wie Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartiere räumlich angeordnet sind. Die Forschenden um den Geoinformatiker Yatao Zhang haben 30 Grossstädte weltweit – von Singapur bis Zürich – miteinander verglichen und dabei nicht nur Knotenpunkte und Verkehrsströme auf Strassen, sondern auch Bebauungsdichte, Quartiersstrukturen, Grünflächen und die Nutzung von Flächen für Wohnen, Einkauf, Sport, Verwaltung oder Bildung ausgewertet.
Für ihre Analyse griffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Staudaten des niederländischen Unternehmens Here Technologies zurück, das Bewegungsdaten von Fahrzeugen im Fünf-Minuten-Takt erfasst. Mit einer eigens entwickelten Methode konnten sie die wechselseitige Beeinflussung von Stadtmerkmalen und Verkehr über die Zeit hinweg beschreiben und erstmals robuste Ursache-Wirkung-Beziehungen identifizieren. Demnach führt etwa eine zersiedelte Stadtstruktur tendenziell zu mehr Verkehr, weil Distanzen länger werden und Alltagswege häufiger mit dem Auto zurückgelegt werden. Umgekehrt kann eine Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten die Pendlerstrecken verkürzen und das Verkehrsaufkommen senken.
Die Befunde lassen sich konkret illustrieren: Ballungen von Freizeit- und Einkaufsangeboten in einzelnen Quartieren erhöhen den Wochenendverkehr, etwa durch Sportanlagen oder grosse Einkaufszentren. In Singapur etwa verstärkt die räumliche Trennung von grossen Wohngebieten und einem Dienstleistungszentrum die Kopplung zwischen Städtebau und Pendlerströmen deutlich. In Zürich ist dieser Zusammenhang laut Studie weniger ausgeprägt. «Verkehr entsteht durch das, was Menschen tun, nicht allein durch die Existenz von Strassen», fasst Erstautor Zhang die Ergebnisse zusammen.
Aus Sicht der Forschenden könnte die neue Methode mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung beeinflussen. Werden die Erkenntnisse mit Detailstudien einzelner Städte kombiniert, lassen sich Szenarien simulieren: So kann etwa abgeschätzt werden, wie sich der Ausbau eines S-Bahn-Netzes auf Wohnungsbau in der Agglomeration auswirkt – und umgekehrt, wie ein rascher Anstieg von Neubauten in Vororten den Bedarf an zusätzlicher Verkehrsinfrastruktur nach sich zieht. Angesichts immer komplexerer Städte und wachsender Belastung der Verkehrssysteme sehen die Autorinnen und Autoren ein zentrales Ziel darin, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsam zu denken, um urbane Zentren nachhaltiger gestalten zu können.