BRISBANE, Australien, 18. August 2026 /PRNewswire/ -- Das Supernode-Batterie-Energiespeicherprojekt von Quinbrook hat den kommerziellen Betrieb von Phase 2 aufgenommen und den Finanzierungsabschluss für eine Finanzierung in Höhe von 469 Millionen AUD für Phase 3 erreicht. Dies markiert einen weiteren Meilenstein in der schrittweisen Entwicklung des größten in Betrieb befindlichen BESS-Campus Australiens.

Mit einer geplanten Kapazität von voraussichtlich über 3 GWh wird Supernode von CATL als zentralem Lieferanten von Energiespeichersystemen in allen drei Phasen unterstützt. CATL stellt fortschrittliche Speicherlösungen sowie Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus bereit, um einen zuverlässigen Langzeitbetrieb zu gewährleisten.

Supernode befindet sich in Brendale, nördlich von Brisbane, und grenzt an das Umspannwerk South Pine, einen wichtigen Knotenpunkt im Stromnetz von Queensland sowie den regionalen Referenzknoten für marginale Verlustfaktoren (MLFs). Dieser Standort bietet eine günstige MLF-Position sowie eine verfügbare Anschlusskapazität von rund 4000 MW für einen schrittweisen Ausbau. Die Entwicklung des Projekts fällt mit der sich beschleunigenden Energiewende in Queensland und dem Investitionszyklus im Infrastrukturbereich zusammen.
In Phase 3 wurde der Finanzierungsabschluss für eine Fremdfinanzierung in Höhe von 469 Millionen australischen Dollar erreicht, womit sich die Gesamtprojektfinanzierung für die Supernode-Phasen 1, 2 und 3 auf rund 1,2 Milliarden australische Dollar beläuft. In den ersten drei Phasen soll Supernode eine Leistung von 780 MW und eine Speicherkapazität von 3074 MWh erreichen. Die Kapazitäten in allen drei Phasen wurden im Rahmen langfristiger Abnahmevereinbarungen vertraglich gebunden.
Der langfristige Wert solcher Anlagen hängt von der dauerhaften Verfügbarkeit, der betrieblichen Effizienz, der Sicherheit und der Zuverlässigkeit ihrer Energiespeichersysteme ab. CATL hat für die Phasen 1 und 2 EnerC-Plus-Systeme bereitgestellt und wird für Phase 3 TENER-S-Systeme liefern, wodurch eine einheitliche Technologieplattform auf dem gesamten Campus geschaffen wird.
In enger Zusammenarbeit mit Quinbrook hat CATL die projektspezifische Konstruktionsoptimierung unterstützt, um eine hohe Anlagendichte innerhalb der durch die verfügbaren Industrieflächen vorgegebenen Grenzen zu ermöglichen. EnerC Plus ermöglicht die Rücken-an-Rücken-Aufstellung, wodurch der Platzbedarf vor Ort im Vergleich zu EnerC um etwa 20 % reduziert wird. Sein integriertes Flüssigkeitskühlsystem hält die Temperaturdifferenz im Containerinneren bei höchstens 5 °C und ist auf einen zuverlässigen Betrieb über eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegt.
Der Beitrag von CATL geht über die Lieferung von Ausrüstung hinaus. Im Rahmen eines langfristigen Servicevertrags (LTSA) wird CATL den gesamten Lebenszyklus der Energiespeicheranlage durch Zustandsüberwachung, Leistungsüberwachung, Fehlerbehebung und vorbeugende Wartung weiter unterstützen, um einen zuverlässigen Langzeitbetrieb zu gewährleisten. Die bewährte Produktleistung von CATL, die skalierbaren Lieferkapazitäten sowie das Servicemodell über den gesamten Lebenszyklus stärken das Vertrauen in die langfristige Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Energiespeicheranlage.
Tim Hornemand, Geschäftsführer und Regionalleiter für Australien bei Quinbrook, sagte:
„Die Aufnahme des kommerziellen Betriebs in Phase 2 bedeutet, dass wir beide mit Origin vertraglich vereinbarten Phasen erfolgreich und termingerecht umgesetzt haben, worauf wir angesichts der Komplexität der Inbetriebnahme groß angelegter Batteriespeicherprojekte in Australien unglaublich stolz sind. Da Phase 3 nun vollständig finanziert ist, haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in der fortlaufenden Entwicklung von Supernode erreicht. Die anhaltende Unterstützung durch unsere Bankpartner spiegelt zudem das Vertrauen in das Supernode-Projekt, unsere Erfolgsbilanz bei der Umsetzung und die langfristigen Aussichten für Batteriespeicher in Australien wider."
Tan Libin, kaufmännischer Leiter und Co-Präsident für Vertrieb und Marketing bei CATL, sagte:
„Die Energiespeicherung entwickelt sich von einer eigenständigen Technologieanwendung zu einem strategischen Bestandteil des Energiesystems. Die nächste Phase der Branchenentwicklung wird nicht nur vom technologischen Fortschritt abhängen, sondern auch von der Fähigkeit, durch Zusammenarbeit, Innovation und skalierbare Umsetzung langfristigen Mehrwert zu schaffen. Bei CATL setzen wir uns dafür ein, gemeinsam mit unseren Partnern das volle Potenzial von Energiespeicheranlagen auszuschöpfen sowie den Übergang zu einem flexibleren und widerstandsfähigeren Energiesystem zu unterstützen."
CATL und Quinbrook arbeiten zudem gemeinsam an EnerQB, einer Batteriespeicherlösung mit einer Speicherdauer von acht Stunden, die für zukünftige Phasen der Supernode-Entwicklung in Betracht gezogen wird. Die Initiative baut auf der Rolle von CATL als Lieferant von Energiespeichersystemen in den ersten drei Phasen von Supernode auf. CATL wird auch weiterhin mit Partnern weltweit zusammenarbeiten, um zuverlässige Technologien, skalierbare Lösungen und Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus hinweg bereitzustellen.
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Roche versucht nach einer Phase von Forschungsrückschlägen und Belastungen durch auslaufende Patente, das Tempo in der Medikamentenentwicklung deutlich zu erhöhen. Am Pharma-Investorentag unterstrich die Pharmasparte des Basler Konzerns den Anspruch, in Forschung und Entwicklung weiter zur Spitzengruppe zu gehören. Zentral sind dabei ein strengeres Management der Pipeline, Effizienzprogramme und der verstärkte Einsatz künstlicher Intelligenz entlang der Wertschöpfungskette.
Pharma-Chefin Teresa Graham verwies auf eine sichtbar verbesserte Bilanz seit dem letzten „Pharma Day“: In zehn zulassungsrelevanten Studien habe Roche die gesetzten Ziele erreicht, sechs Programme seien in die zulassungsrelevende Phase vorgerückt, drei weitere in Phase II. Insgesamt verfügt Roche nach eigenen Angaben über bis zu 20 neue Wirkstoffe, die bis 2030 auf den Markt kommen könnten. Einzelne Kandidaten wie das Brustkrebsmittel Giredestrant traut der Konzern dabei jeweils Spitzenumsätze im zweistelligen Milliardenbereich zu.
Um diese Ambitionen abzusichern, verschärft Roche die internen Selektionskriterien. Ende 2023 führte der Konzern mit „The Bar“ einen neuen Bewertungsrahmen für die Pipeline ein. Nur Wirkstoffkandidaten, die klar definierte Anforderungen erfüllen, werden weiterentwickelt. Medizinchef Levi Garraway bezeichnete „The Bar“ als Leitbild für Forschung und Entwicklung. Die Auswahl potenzieller Projekte sei damit spürbar strenger geworden – mit dem Ziel, Ressourcen konsequent auf die Erfolg versprechendsten Programme zu konzentrieren und die Erfolgsquote in späten Studienphasen zu stabilisieren oder weiter zu erhöhen.
Parallel dazu treibt Roche ein Effizienzprogramm voran, um Mittel aus weniger renditestarken in wachstumsstärkere Projekte umzuschichten. Die Entwicklung neuer Medikamente soll deutlich beschleunigt werden, was insbesondere in umkämpften Indikationen wie Onkologie sowie in wachstumsstarken Bereichen wie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen an Bedeutung gewinnt. Damit will Roche erwartete Umsatzeinbussen durch Patentabläufe mehr als kompensieren und sich bis zum Ende des Jahrzehnts ein Portfolio aufbauen, das von mehreren potenziellen Blockbustern getragen wird.