EAST RUTHERFORD, New Jersey, 11. August 2026 /PRNewswire/ -- Cambrex, ein weltweit führendes Auftragsentwicklungs- und -fertigungsunternehmen (CDMO), gab heute den Baubeginn für eine neue Forschungs- und Entwicklungseinrichtung (F&E) an seinem Standort in Mailand (Italien) bekannt. Diese Investition in Höhe von 30 Millionen US-Dollar erweitert die Kapazitäten für die Entwicklung fortschrittlicher Analyseverfahren sowie für die verfahrenstechnische Forschung und Entwicklung und umfasst zudem Modernisierungen mehrerer Produktionsanlagen; damit unterstreicht Cambrex sein Engagement, die Pharmaindustrie bei der Entwicklung hochkomplexer niedermolekularer Wirkstoffe zu unterstützen.
Der Ausbau des Forschungs- und Entwicklungsstandorts in Mailand wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 abgeschlossen sein. Um dem künftigen Wachstum und der steigenden Nachfrage nach CDMO-Dienstleistungen gerecht zu werden, hat Cambrex zudem zusätzliche Grundstücke in unmittelbarer Nähe des Standorts erworben und sichert sich damit die Kapazitäten für Expansion und Innovation in den kommenden Jahren.
Der Standort Cambrex Profarmico Milano, der in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen feiert, blickt auf eine lange Tradition in der Unterstützung der pharmazeutischen Entwicklung und Herstellung für seinen weltweiten Kundenstamm zurück. Das Mailänder Team kam kürzlich zusammen, um diesen Meilenstein zu feiern und auf acht Jahrzehnte wissenschaftlicher Errungenschaften und des Engagements für die Förderung der menschlichen Gesundheit zurückzublicken.
Claudio Russolo, Chief Operating Officer bei Cambrex, erklärte: „Der Spatenstich für diese neue Anlage ist ein Beweis für das langjährige Erbe und das Fachwissen unseres Mailänder Teams. Seit 80 Jahren ist dieser Standort ein Eckpfeiler der pharmazeutischen Produktion in Europa. Mit dieser Erweiterung investieren wir nicht nur in neue Technologien und Kapazitäten, sondern auch in die Zukunft unserer Mitarbeitenden und unserer Partner."
Die Investition baut auf dem langjährigen wissenschaftlichen Know-how und der herausragenden Fertigungskompetenz von Cambrex auf und positioniert das Unternehmen gleichzeitig für sein nächstes Wachstums Kapitel. Durch den Ausbau der F&E-Kapazitäten in Mailand stärkt Cambrex seine Fähigkeit, der zunehmenden Komplexität heutiger Therapien mit niedermolekularen Wirkstoffen gerecht zu werden.
Informationen zu Cambrex
Cambrex ist ein weltweit führendes Auftragsentwicklungs- und Produktionsunternehmen (CDMO), das die Entwicklung und Herstellung von Wirkstoffen über den gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels hinweg sowie umfangreiche analytische Dienstleistungen anbietet.
Mit über 45 Jahren Erfahrung und einem Team von 2.000 Experten, die globale Kunden aus Nordamerika und Europa betreuen, bietet Cambrex eine Reihe spezialisierter Technologien und Kompetenzen im Bereich der Wirkstoffherstellung an, darunter kontinuierliche Strömungsprozesse, kontrollierte Substanzen, Peptidsynthese, Festkörperchemie, Biokatalyse, Materialcharakterisierung, komplexe Synthesen und hochwirksame Wirkstoffe (APIs).
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.