ASUS stellt vollständige Portfolio-Unterstützung für die Intel® Core™ 200S Serie vor

07.04.2026

Beschleunigung von Edge AI-Lösungen

TAIPEI, 7. April 2026 /PRNewswire/ -- ASUS, ein weltweit führender Anbieter von AIoT-Lösungen, gab heute die vollständige Kompatibilität seines Produktportfolios mit den neu eingeführten Intel® Core™ 200S Series Prozessoren bekannt. Die Integration umfasst ein umfassendes Angebot an industriellen Motherboards, konfigurierbaren, schlüsselfertigen Embedded-Systemen (CTOS) und robusten Edge-KI-Computern, die anspruchsvolle Edge-KI-Anwendungen mit verbesserter Leistung, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit ermöglichen.

ASUS Unveils Complete Portfolio Support for Intel® Core™ 200S Series

Die Intel Core 200S Serie wurde speziell für den Embedded- und Industriemarkt entwickelt und nutzt den ausgereiften LGA 1700-Sockel und die hochleistungsfähige Hybridarchitektur. Kunden können bestehende Systeme auf Basis der Intel 600 Serie mit einem einfachen BIOS-Update aufrüsten und erhalten so bis zu 24 Kerne und 32 Threads mit PCIe® 5.0-Konnektivität und DDR5-5600-Speicherunterstützung. Dies ermöglicht erhebliche Multitasking- und KI-Leistungen – insbesondere für anspruchsvolle Anwendungsfälle wie maschinelles Sehen, autonome Fahrzeuge und intelligente Videoanalyse (IVA).

ASUS setzt sich für eine langfristige Produktverfügbarkeit ein und stellt die Lieferung bis 2035 sicher, um die verlängerten Einsatzzyklen und die Betriebsstabilität zu unterstützen, die für kommerzielle und industrielle Anwendungen entscheidend ist. Diese Lösungen maximieren die einzigartigen Vorteile der Intel Core 200S Serie mit einem zielgerichteten Design für anspruchsvolle Umgebungen und die sich weiterentwickelnden KI-Workloads.

Entwickelt für Zuverlässigkeit und Leistung unter realen Bedingungen

Die AIoT-Lösungen von ASUS sind darauf ausgelegt, außergewöhnliche Zuverlässigkeit und Leistung in realen Edge-Umgebungen zu bieten. Jedes System ist so konzipiert, dass es den Herausforderungen industrieller und kommerzieller Einsätze standhält. Es bietet einen weiten Betriebstemperatur- und Spannungsbereich sowie eine robuste Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Vibrationen (bis zu 5 GRMS) für einen zuverlässigen Betrieb in Fabriken, Fahrzeugen und Außenanlagen. Für anwendungsspezifische Anforderungen bietet ASUS maßgeschneiderte Funktionen, wie z. B. fahrzeuginterne Plattformen mit 8~48 Volt Weitbereichs-Gleichstromeingang und integrierter Zündungssteuerung, die einen sicheren und stabilen Betrieb in mobilen Szenarien und Szenarien im Transportwesen unterstützen.

Die Integration leistungsstarker CPUs und flexibler GPU-Konfigurationen ermöglicht fortschrittliche KI-Inferencing- und Multitasking-Fähigkeiten. Damit eignen sich ASUS-Plattformen ideal für komplexe, bildverarbeitungsbasierte Edge-KI-Einsätze, die sowohl Leistung als auch Zuverlässigkeit erfordern.

Produktverfügbarkeit

Die folgenden ASUS AIoT-Angebote sind jetzt mit Unterstützung für Intel Core 200S Series Prozessoren erhältlich:

Produktkategorie

Modellname

Industrielle Motherboards

H610T-EM-A, H610I-IM-A, H610I-EM-A, R680EI-IM-A, Q670EI-IM-A, H610M-IM-A, R680EM-IM-A, Q670EM-IM-A, Q670M-EM-A, H610A-IM-A, R680EA-IM-A, Q670EA-IM-A, R680EA-IM-Z

CTOS Embedded Systems

EBS-I10, EB-ITX-B, EBS-A700, EBS-A710, MDS-M700, EBS-2U300, EBS-4U, EBS-4U500, EBS-4U700, EBS-4U900, EBS-4U1000, EBS-5U500, EBS-6U700

Edge AI Computer

PE8000G, PE6000G, PE4000G, PE5101D

Weitere Informationen finden Sie auf: https://iot.asus.com/discover/asus-iot-edge-ai-systems/

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2937792/ASUS_Intel_Core_200S_Series_1800_1012.jpg

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Medizinische Hilfe oft nur der erste Schritt: Studie zeigt Versorgungslücken bei Gewaltopfern

30.04.2026

Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.

Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.

Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.

Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.