Arity übernimmt INRIX und treibt damit eine vernetzte Vision für die Zukunft des Verkehrs voran

16.10.2026

Die endgültige Vereinbarung mit INRIX ist ein wichtiger Schritt, um Unternehmen dabei zu unterstützen, durch ein besseres Verständnis des Verkehrs gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen

CHICAGO, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Arity, eine Tochtergesellschaft der Allstate Corporation, gab heute bekannt, dass sie eine Vereinbarung zur Übernahme nahezu aller Vermögenswerte von INRIX, einem führenden Anbieter von Verkehrsdaten und Mobilitätsanalysen, geschlossen hat. Die Übernahme, deren Abschluss vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen für 2026 erwartet wird, baut auf der Rolle von Arity bei der Förderung der Investitionen von Allstate in Daten, Analysen und Mobilitätsintelligenz auf und nutzt dabei mehr als zwei Billionen Meilen an Fahrdaten, um besser zu verstehen, wie sich Menschen, Fahrzeuge und Verkehrssysteme bewegen.

Arity, INRIX Logos

„Der Verkehr funktioniert als ein vernetztes System, doch die Informationen, die zu seinem Verständnis herangezogen werden, sind nach wie vor über verschiedene Branchen und Datenquellen hinweg fragmentiert", sagte Gary Hallgren, Präsident von Arity. „Durch die Kombination der prädiktiven Erkenntnisse von Arity zum Fahrverhalten und zu Risiken mit den Verkehrsdaten und Mobilitätsanalysen von INRIX werden wir in einer einzigartigen Position sein, um fundiertere Informationen und Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen Menschen, Fahrzeugen, Gütern und Straßen zu liefern. Ebenso wichtig ist, dass wir zwei talentierte Teams mit sich ergänzender Expertise zusammenführen, die gemeinsam die Zukunft der Verkehrssysteme gestalten können. Diese Übernahme bringt unsere Vision voran, Organisationen dabei zu unterstützen, die aktuellen Geschehnisse zu verstehen, die Kräfte zu antizipieren, die die Zukunft prägen, und Entscheidungen zu treffen, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen."

„Seit mehr als zwei Jahrzehnten unterstützt INRIX seine Kunden dabei, mithilfe von Daten, Analysen und Verkehrsintelligenz bessere Verkehrsentscheidungen zu treffen. Arity teilt unsere Vision, dass ein umfassendes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Menschen, Fahrzeugen, Straßen und Gütern zu besseren Ergebnissen für unsere Gemeinden und Unternehmen führen kann", sagte Bryan Mistele, Mitbegründer und CEO von INRIX. „Die Kombination der Verkehrsinformationen von INRIX mit den Mobilitätsdaten von Arity, die sich auf Billionen von Meilen erstrecken, sowie fortschrittlichen Analysen schafft die Möglichkeit, die Mobilitätsintelligenz weiter zu innovieren und die Effektivität und Effizienz des Verkehrs für Kunden im öffentlichen und privaten Sektor zu verbessern."

Die Transaktion ist ein wichtiger Bestandteil der übergeordneten Vision von Arity, Organisationen dabei zu unterstützen, ein umfassenderes Verständnis des Verkehrs zu entwickeln. Durch die Kombination von Erkenntnissen über Fahrverhalten, Mobilitätsmuster und Straßennetze können Arity und INRIX einen umfassenderen Kontext für die täglichen Entscheidungen von Organisationen bieten und ihnen gleichzeitig helfen, Veränderungen besser zu antizipieren. Aufbauend auf den laufenden Investitionen von Arity im gesamten Verkehrssystem erweitert dies die Fähigkeit des Unternehmens, Organisationen dabei zu unterstützen, besser zu verstehen, wie der Verkehr funktioniert und in welche Richtung er sich entwickelt.

Von Versicherern, die Risiken managen, über Unternehmen, die Güter transportieren, bis hin zu öffentlichen Behörden, die die Sicherheit verbessern und die Infrastruktur planen – bessere Entscheidungen hängen zunehmend davon ab, den Verkehr in einem breiteren Kontext zu verstehen. Durch die Zusammenführung komplementärer Perspektiven in Bezug auf Verhalten, Bewegung und Straßen entwickelt Arity Erkenntnisse, die Organisationen dabei helfen können, Veränderungen früher zu erkennen, mit größerer Zuversicht zu handeln und sicherere, widerstandsfähigere Gemeinschaften und Volkswirtschaften zu schaffen.

Über Arity

Arity wurde 2016 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Chicago und ist ein auf Mobilitätsdaten und -analysen spezialisiertes Unternehmen sowie eine Tochtergesellschaft der Allstate Corporation. Arity wandelt Daten zum Fahrverhalten aus Billionen von Meilen in Erkenntnisse um, die Versicherern, Marken und Partnern aus dem öffentlichen Sektor helfen, intelligentere Entscheidungen in den Bereichen Preisgestaltung, Risiko, Marketing und Sicherheit zu treffen. Erfahren Sie mehr unter www.arity.com.

Über INRIX

INRIX wurde 2004 gegründet und leistete Pionierarbeit bei intelligenten Mobilitätslösungen, indem es Big Data von vernetzten Geräten und Fahrzeugen in Mobilitätserkenntnisse umwandelte. INRIX nutzt maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um präzise und umsetzbare Mobilitätsdaten bereitzustellen. Dieser revolutionäre Ansatz ermöglichte es INRIX, zu einem der führenden Anbieter von Daten und Analysen im Bereich der Personen- und Fahrzeugbewegungen zu werden. Mit Partnern und Lösungen, die das gesamte Mobilitätsökosystem abdecken, ist INRIX einzigartig an der Schnittstelle zwischen Technologie und Verkehr positioniert. Erfahren Sie mehr unter inrix.com.

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Parmelin eröffnet Olma mit Ferkel – und warnt vor schwieriger Lage der Bauern

08.10.2026

Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.

Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.

Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.

Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.

Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.