Angelaligner wird gegen das Urteil eines chinesischen Gerichts bezüglich der Lösung zur Extraktion von Prämolaren Berufung einlegen; dies hat keine Auswirkungen auf die Kunden

13.08.2026

SHANGHAI, 13. August 2026 /PRNewswire/ -- Angelalign Technology Inc. (6699.HK) („Angel") http://www.angelaligner.com gab heute bekannt, dass es das erstinstanzliche Urteil des Mittleren Volksgerichts Jinan vom 10. August (Stadt Jinan, China) anfechten wird. Darin werden die chinesischen Tochtergesellschaften von Angel angewiesen, die Nutzung des biomechanischen Simulationssystems „masterForce" und des digitalen Diagnose- und Konstruktionssystems „ATreat" zur Erstellung von Lösungen für die Extraktion von Prämolaren mit den Systemen „A7" und „A7 Speed" einzustellen.

Angelalign Technology Inc., is a global provider of clear aligner technology with evidence based clinical expertise.  With over 20 years of experience and a commitment to research and digital innovation, Angelalign Technology Inc. has treated 1 million smiles, and is now expanding its expertise and global footprint.

Die vorläufige Entscheidung, die ausschließlich in China gilt, ist noch nicht in Kraft getreten und hat daher keine Auswirkungen auf die Kunden oder Patienten des Unternehmens. Das Urteil des Gerichts würde in Kraft treten, falls Angels Berufung erfolglos bleibt.

Angel ist überzeugt, dass die „A7 Premolar Extraction Solution" kein gültiges Patent verletzt. Das Unternehmen hat weltweit in verschiedenen Gerichtsbarkeiten mehrere Patentstreitigkeiten gegen den Kläger gewonnen und setzt sich nachdrücklich für einen fairen Wettbewerb auf dem Markt für Zahnspangen und Scanner ein.

„Die Entscheidung des Gerichts gilt nur für China. Selbst in China gibt es keine unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Kunden", sagte Fox Hu, CEO von Angel. „Wir sind sehr zufrieden mit der weltweit zunehmenden Akzeptanz unserer professionellen Lösungen bei Kieferorthopäden. Wir sind zuversichtlich, diese Berufung gegen unseren Wettbewerber zu gewinnen, da wir bereits eine Reihe ähnlicher Fälle gewonnen haben."

Am 12. Mai 2026 erließ die Ortskammer Düsseldorf (Deutschland) des Einheitlichen Patentgerichts eine Vorabentscheidung, in der sie den Antrag des Klägers auf Erlass einer einstweiligen Verfügung, mit der Angel zur Einstellung der Verwendung der „A7 Premolar Extraction Solution" verpflichtet werden sollte, ausdrücklich zurückwies. Der Kläger hat gegen das Urteil keine Berufung eingelegt, sodass es nun rechtskräftig ist. Das hier in Rede stehende europäische Patent und das im Fall Jinan in Rede stehende chinesische Patent gehören zur selben Patentfamilie.

Am 26. Juni 2026 fällte das Volksgericht mittlerer Instanz in Zhengzhou (China) zwei erstinstanzliche Urteile in zwei Rechtsstreitigkeiten wegen Patentverletzung, die der Kläger gegen Angel angestrengt hatte, und wies alle Ansprüche des Klägers ab. Der Kläger hat gegen die Urteile Berufung eingelegt.

Angel achtet das geistige Eigentum und blickt in seiner über 20-jährigen Unternehmensgeschichte auf zahlreiche Innovationen zurück. Einige der weltweit besten Kieferorthopäden, darunter sogar Vertreter der Konkurrenz, betrachten Angel als führend bei der Behandlung komplexer kieferorthopädischer Fälle. Einige Mitbewerber folgen sogar unserem Beispiel, darunter unser angelButton™- und A6 Mandibular Advancement-System.

Angel verfügt über eine Marktkapitalisierung von 2 Milliarden US-Dollar, eine hohe Rentabilität, eine solide Bilanz und ein globales Team engagierter Fachkräfte. Dadurch kann Angel als zuverlässiger, langfristiger Partner für Kieferorthopäden fungieren, um außergewöhnliche klinische Ergebnisse zu erzielen.

Der Fall in China ist Teil eines laufenden Rechtsstreits, den Align Technology Inc. (ALGN) („Kläger") gegen Angel wegen angeblicher Patentverletzung angestrengt hat, was Angel bestreitet. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.angelaligner.com/legal-proceedings/

Informationen zu Angelalign Technology Inc.

Angelalign Technology Inc. (HK:6699) (Angel Aligner) wurde 2003 gegründet und hat weltweit bereits über 2 Millionen Menschen zu einem strahlenden Lächeln verholfen. Das Unternehmen bietet auf digitaler Technologie basierende Produkte und Dienstleistungen im Bereich der transparenten Zahnspangen an, um den Bedürfnissen von Zahnärzten und Patienten weltweit gerecht zu werden. Das innovative Produktportfolio des Unternehmens – darunter das KiD-Aligner-System, angelButton, A6 Mandibular Advancement, angelHook und die digitale Planungsplattform iOrtho™ – spiegelt mehr als 23 Jahre klinischer Innovation wider und steht für das Ziel, Kieferorthopäden und ihren Patienten „Komplexität mit Zuversicht" zu bieten. Angelalign, das 2021 an der Hongkonger Börse notiert wurde, startete 2023 seine globale Expansionsstrategie; mittlerweile sind die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens in über 60 Ländern und Regionen erhältlich. Angel Aligner ist vor drei Jahren auf den nordamerikanischen Markt vorgedrungen und expandiert rasch, unter anderem mit einer neuen, 52.000 Quadratfuß großen Produktionsstätte in den USA. Weitere Informationen finden Sie unter www.angelaligner.com 

Medienkontakt:

Sue Kolb

sue.kolb@angelaligner.com

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Restrukturierung, Stellenabbau, Übernahme: Rieter vollzieht Personalwende im Top-Management

08.10.2026

Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.

Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.

Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.

Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.