62 % der Fachkräfte im Finanzdienstleistungssektor geben an, dass ein durch KI verursachter Fehler einen Kunden erreicht hat

10.09.2026

Neuer Macabacus-Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass die Einführung von KI schneller voranschreitet als die Schaffung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen, um die Richtigkeit kundenbezogener Modelle und Dokumente zu gewährleisten.

NEW YORK, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Macabacus, die führende M365-Produktivitätsplattform für Teams im Finanzwesen und im Bereich professioneller Dienstleistungen, hat heute den folgenden Bericht veröffentlicht: GenAI for Financial Services: Velocity and Verification. Dem Bericht zufolge spielt KI mittlerweile eine zentrale Rolle bei der Erstellung von Modellen und der Entwicklung von Kundenpräsentationen; den meisten Unternehmen fehlt jedoch die erforderliche Prüf- und Verifizierungsinstanz, um von KI verursachte Fehler zu erkennen, bevor diese die Kunden erreichen.

Macabacus Logo

Auf der Grundlage einer Umfrage unter den 75.000 Nutzern von Macabacus sowie einer Analyse von Gesprächen mit Hunderten von Kunden und Interessenten quantifiziert der Bericht die Kluft zwischen der Geschwindigkeit, mit der KI eingeführt wird, und der Langsamkeit, mit der Unternehmen Sicherheitsvorkehrungen treffen, um sicherzustellen, dass ihre Kunden den Inhalten ihrer Verträge vertrauen können.

„KI kommt mittlerweile bei den meisten Modellen und Dokumenten zum Einsatz, die an Kunden gehen. 87 % der Unternehmen geben an, dass sie AI täglich oder wöchentlich für diese Arbeit nutzen", sagte Paul Ross, Chief Marketing Officer bei Macabacus. „Deal-Teams sollten den Einsatz von KI nicht einschränken. Sie benötigen Leitplanken, die es ihnen ermöglichen, schneller voranzukommen und gleichzeitig die Genauigkeit sowie das Vertrauen ihrer Kunden zu wahren. Genau dafür wurde Macabacus entwickelt."

Die wichtigsten Erkenntnisse sind:

  1. 62 % der Befragten sind der Ansicht, dass in den letzten 12 Monaten ein durch KI verursachter Fehler einen Kunden oder einen internen Entscheidungsträger erreicht hat; 46 % gaben an, dass ein Fehler „wahrscheinlich" in ein Endprodukt gelangt ist, ohne dass jemand dies bemerkt hat.
  2. 87 % nutzen täglich oder wöchentlich KI zur Erstellung von Finanzmodellen und Kundenpräsentationen, doch nur 23 % verfügen über umfassende Sicherheitsvorkehrungen (zugelassene Tools, Genauigkeitsprüfungen, Einhaltung der Markenrichtlinien und Überprüfungsabläufe).
  3. KI hat in der Phase der Übergabe zur Überprüfung von Modellen und Präsentationen zu unterschiedlichen Vertrauenswerten geführt: 43 % der Analysten und Mitarbeiter geben an, dass KI ihr Selbstvertrauen bei der Arbeit gestärkt hat, während nur 29 % der Vizepräsidenten, Direktoren und Geschäftsführer dies bestätigen. In dieser Führungsgruppe ist die Wahrscheinlichkeit zudem um 6 Punkte höher, dass die Befragten angeben, KI habe ihr Selbstvertrauen geschwächt.

Laden Sie hier den Bericht herunter:  https://macabacus.com/lp/2026-ai-report

Informationen zu Macabacus

Macabacus ist die führende, Microsoft-native Produktivitätsplattform für Teams in den Bereichen Finanzen und professionelle Dienstleistungen. Wenn ein Vertragsdokument einwandfrei sein muss, setzen Fachleute auf Macabacus. Macabacus genießt das Vertrauen von 3.000 Unternehmen und 75.000 Anwendern aus den Bereichen Investmentbanking, Private Equity, Vermögensverwaltung, Beratung und Unternehmensfinanzierung und unterstützt Anwender dabei, Finanzmodelle und Transaktionsunterlagen zügig zu erstellen und zu überprüfen. Durch die Kombination leistungsstarker Produktivitätswerkzeuge mit KI-gestützter Überprüfung und Automatisierung ermöglicht Macabacus es Unternehmen, ihre Aufgaben schneller, präziser und sicherer auszuführen. Weitere Informationen finden Sie unter www.macabacus.com

Medienkontakt

Paul Ross

paul.ross@macabacus.com

 

 

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Parmelin eröffnet Olma mit Ferkel – und warnt vor schwieriger Lage der Bauern

08.10.2026

Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.

Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.

Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.

Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.

Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.